Workshop: Soziale Kämpfe in der neoliberalen Stadt
Innenstadtzentren, Privatisierung städtischer Infrastrukturen oder des sozialen Wohnungsbaus – das alles (und mehr) ist als Kennzeichen einer neoliberalen Stadtpolitik weithin bekannt. Städte sind durch die kapitalistische Globalisierung seit mehr als drei Jahrzehnten durch die (reale oder befürchtete) Abwanderung von Unternehmen mit sinkenden Steuereinnahmen konfrontiert. Zugleich wachsen mit steigender Arbeitslosigkeit die Kosten für notwendige Transferleistungen. Stadtpolitik zielt zunehmend auf eine Steigerung der Attraktivität der Stadt als Standort (für Unternehmen, Tourismus sowie als Wohn- und Konsumort für Mittelschichten). Mehr lesen
Inwertsetzung, diesmal von Fläche im öffentlichen Raum, die bisher Kunst vorbehalten war. Am Bahnhof Alexanderplatz, einem der ausladendsten Bahnhöfe der Hauptstadt, hängen seit 1. März 2008 Werbeplakate statt Kunst.