Reichtum und Kapitalverwertung in China
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“Von den 3220 Chinesen mit einem Privateigentum von mindestens 10 Millionen Euro sind 2932 Kinder der höheren Parteikader. In den fünf Wirtschaftszweigen Finanzen, Außenhandel, Landerschließung, Großkonstruktionen und Wertpapiere halten Kinder der höheren Kader 85 Prozent bis 90 Prozent der Schlüsselpositionen.” (Carsten Holz: Have China Scholars All Been Bought?, in: Far Eastern. Economic Review, April 2007)
Das Privatvermögen der ‘Superreichen’ in China stieg (laut “Forbes-Liste”), von 10,2 Milliarden US-Dollar 2006, auf 29,4 Milliarden US-Dollar im Jahr 2007. Mehr lesen
RLS-Standpunkt: »Das globale Europa« – Partnerschaft, die Armut schafft?
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Ein neues RLS-Standpunkte-Papier (Autorin: Annette Groth) widmet sich der handelspolitischen Strategie der Europäischen Union, die den sprechenden namen „Global Europe – Competing in the World“ trägt. Diese Strategie steht im Kontext des Vertrags von Lissabon, der im Dezember von den Regierungschefs der 27 EU-Mitgliedsstaaten unterzeichnet wurde, und des ebenfalls beschlossenen „neuen Zyklus’ der Lissabon-Strategie“. Die neoliberale Vision eines ‚Globalen Europas’ zielt vor allem auf die Stärkung der europäischen Wettbewerbsfähigkeit ab, die durch weitere „Reformen“ und „Flexicurity-Maßnahmen“ auf dem Arbeitsmarkt in den EU-Mitgliedsländern und durch neue Handels- und Investitionsabkommen mit Drittstaaten erhöht werden soll. Mehr lesen
Armutsbericht: BAMS statt BMAS
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Der “Entwurf des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales” für den “3. Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung” über “Lebenslagen in Deutschland” vom 19.Mai 2008 zirkuliert zunächst als Kurzfassung (der Teil A des Berichts) und mittlerweile auch in Gänze. Die Präsentation verdient eine eigene kurze Betrachtung.
Glaube nur der Statistik…
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…die du selbst gefälscht hast!
Der zuständige Minister Scholz antwortet BamS im Vorfeld der Veröffentlichung des neuen Armutsberichts (download als PDF) der Bundesregierung.
Folgendes kommentieren laut Agentur AFP die Wirtschaftswissenschaftler vom DIW:
“Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hat die Auswahl der Daten zum Armuts- und Reichtumsbericht kritisiert. Sein Institut habe für den Regierungsbericht errechnet, dass die Armutsquote zwischen den Jahren 2000 und 2006 von 11,8 auf 18,3 Prozent angestiegen sei, sagte der DIW-Experte Markus Grabka der “Thüringer Allgemeinen”. Diese Zahl erwähne Bundesarbeitsminister Olaf Scholz (SPD) in seinen Eckpunkten nicht. Das DIW gehe zudem davon aus, dass der Konjunkturaufschwung nach 2006 die Situation nicht gebessert habe.
“Dass der Arbeitsminister das Bild vermittelt, die Armut in Deutschland habe sich zuletzt kaum verändert, hat uns sehr überrascht”, sagte Grabka. Der von Scholz vorgelegte Entwurf sei “eine zu kurz geratene Auswahl der Fakten”. Das DIW ist auf Sozialstudien spezialisiert. Zuletzt berichtete das Institut im März, dass die Mittelschicht in Deutschland rapide geschrumpft sei.”
Deutsches Armland. Aus dem Armuts- und Reichtumsbericht 2008
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Allmählich sickern Daten aus dem aus politischen Gründen (Wahlen) lange überfälligen “Reichtums- und Armutsbericht” durch, der “im Lauf des Frühlings” veröffentlicht werden soll. Demnach ist der Anteil derjenigen, die als einkommensarm gelten und über weniger als 60 Prozent des durchschnittlichen Einkommens verfügen (870 Euro netto im Monat), zwischen 2000 und 2006 von 11,8 auf 18,3 Prozent gestiegen. Das sind 14,9 Mio. Menschen. Besonders stark betroffen seien Familien, wo die Armutsquote bei 26 Prozent liege, heißt es weiter. Bei den Senioren liege dieser Wert dagegen nur bei zwölf Prozent. In Großstädten wie Berlin ist mittlerweile jedes dritte Kind von “Hartz IV” abhängig. Die sogenannte „strenge Armut“ (580 Euro monatlich) hat sich ebenfalls verschärft. Sie trifft 6,7 Prozent der Menschen; vor acht Jahren waren es noch 3,8 Prozent. Die Armutsquote der 16- bis 24-Jährigen war mit 28,3 Prozent mehr als doppelt so hoch wie bei den über 50-Jährigen. Zudem stieg die Armutsrisikoquote für Kinder und Jugendliche in sechs Jahren um zehn Prozent. Die Armutsrisikoquote bei Arbeitnehmern hat sich seit 2000 auf zwölf Prozent im Jahr 2006 verdoppelt. Das Problem der „working poor“ nimmt drastisch zu. Dauerrisikogruppen sind Alleinerziehende - jeder dritte Haushalt ist arm - und Zuwandererfamilien. Die Armutsquote bei Familien mit Kindern stieg allein zwischen 2003 und 2006 um knapp fünf Prozentpunkte und liegt bei 19,2 Prozent. Mehr lesen
Superclass
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David Rothkopf, der sich jüngst mit Superclass in die Reihe jener gesellt hat, die eine globale Elite in Reich- und Machtland aufgespürt haben und auch einen unveröffentlichten Vorschlag gemacht hat, wer zu den 6000 Mitgliedern der globalen Superclass gehörten, ist nun in Newsweek vom 14.3.2008 noch mehr ins Detail gegangen. The german landscape is tiny: Ackermann, Obermann, Joffe, Mohn und - Merkel.
Privatisierung der Gewinne, Sozialisierung der Verluste
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Für das Fortkommen der IKB muss vor allem der Steuerzahler bluten. Der IKB-Bank steht eine aktienrechtliche Sonderprüfung bevor. Diese soll das Vorgehen des Aufsichtsrates untersuchen. Erst letzte Woche musste die mittlerweile nicht mehr börsennotierte Privatbank für das laufende Geschäftsjahr einen bevorstehenden Konzernverlust von 800 Millionen Euro einräumen und die Verlustprognose für den Einzelabschluss um 450 Millionen auf insgesamt 1,2 Milliarden Euro korrigieren. (Quelle: telepolis) Mehr lesen
taz sagt: Reich sein lohnt sich
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Die Mittelschichten fühlen sich benachteiligt. Das ist keine Wahrnehmungsstörung. Denn unter dem Strich zahlen sie mehr an den Staat als die Spitzenverdiener. Mehr lesen
Videoclips zu Privatisierung, Eliten und Reichtum
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Zwei erstaunliche Videoclip-Sammlungen online: Technorati zu “Privatisierung” und “Hubogolist” bei YouTube zu Eliten und Reichtum.
“Mit offenen Karten” - eine arte-Reihe
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In knackigen 10-Minuten-Häppchen politisch-ökonomische Bildung auf Landkartenbasis: so z.B. “Mit offenen Karten - ungleiche Globalisierung” oder “Mit offenen Karten - Produktionsverlagerungen”









