Daheim in Reichland

cornelius-fraenkel-1-kopie.jpg1998 begann Ira Rennert sein Projekt des größten Privathauses Amerikas. Es hatte 110 000 Quadratfuß Fläche und 29 Badezimmer. Bill Gates hat eine Villa mit 40 000 square feet. Donald Trump versuchte, seine Strandhütte in Palm Beach für 125 Mio $ los zu werden. Mitsamt dem –allerdings bloß 30 m langen – Ballsaal und über 150 Meter Meeresfront ein völlig gerechtfertigter Preis.

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p/ög-Jahrestagung „Krise der Privatisierung“ Annual ppg-conference „Crisis of Privatisation“

Die 5. Jahrestagung des Netzwerkes p/ög (Privatisierung/Öffentliche Güter) wird sich in diesem Jahr um das Thema „Krise der Privatisierung“ drehen.

  • Einladung als PDF
    berlin, 14.12.2007, 13.30-19.30 uhr
    rosa luxemburg stiftung
    franz-mehring-platz 1
    10243 berlin
    konferenzraum, 1. etg.

    anmeldung dringend erbeten bei candeias -at- rosalux.de
  • The 5th annual conference of the ppg network (Privatisation/Public Goods) will work around the topic of the „Crisis of Privatisation“.

  • Invitation as PDF (German language only)
    berlin, 14.12.2007, 13.30-19.30
    rosa luxemburg stiftung
    franz-mehring-platz 1
    10243 berlin
    conference room, 1. floor

    you are strongly recommended to register at candeias -at- rosalux.de
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    Heuschrecken in Leipzig…?

    49,9 Prozent der Anteile der Leipziger Stadtwerke sollen verkauft werden, den Zuschlag bekommt – so das Leipziger Stadtoberhaupt – der französische Energieversorgungskonzern Gaz de France SA (GdF). Bei der Ratssitzung am 12. Dezember werde er einen entsprechenden Beschlussvorschlag vorlegen. 520 Millionen Euro hätten die Franzosen geboten. Die Leipziger Bürger haben dagegen in einigen wenigen Wochen seit Anfang September über 40 000 Unterschriften für ein Bürgerbegehren geboten. Der Ausgang ist noch offen.

    SPD-Spitzen kämpfen für Privatisierung der Deutschen Flugsicherung

    Nachdem im letzten Jahr der Bundespräsident die Privatisierung der DFS verhindert hatte, die ein privatrechtlich organisiertes bundeseigenes Unternehmen mit rund 5300 Beschäftigten ist, forderte nun der SPD-Parteitag in einem wenig beachteten Beschluß die SPD-Bundestagsfraktion auf, „keinesfalls einer nochmaligen Gesetzesinitiative zur Privatisierung der für die Luftsicherheit und die Lenkung des Flugverkehrs zuständigen Behörde zuzustimmen.“ Prompt verbreiteten sich deren „verkehrspolitischer Sprecher“ Beckmeyer wie auch Fraktionschef Struck und Verkehrsminister Tiefensee, dass an der Privatisierung festgehalten werden müsse, zumal sie die zweifellos atemberaubende Summe von 400 Mio. € einbringen werde.

    Nationale Privatisierungsämter – weltweit National privatization agencies – worldwide

    Die institutionellen Auswüchse der Privatisierungserzwingungspolitiken von IWF, Weltbank und Co. bringen zwei schlichte Googeleien zum Vorschein: http://www.google.de/search?hl=de&q=privatization+agency
    http://www.google.de/search?q=privatization++commission
    Institutional consequenzes of privatization policies enforced by IMF, Worldbank & Co. are shown by two simple google quieries: http://www.google.de/search?hl=de&q=privatization+agency
    http://www.google.de/search?q=privatization++commission

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    Privatisierungsdebatte in Israel Privatization debate in Israel

    Auch in Israel gab es eine gesellschaftliche Debatte um die Durchsetzung von Privatisierungspolitiken. Das „Jerusalem Center for Public Affairs“ gibt mit seiner Sammelrezension „Privatization of the Israeli Economy“ einen Überblick über Bücher in englischer Sprache, die zur Hochzeit dieser Debatte um die Jahrtausendwende erschienen sind.
    In Israel as well there was a debate about around the enforcement of privatization policies. The „Jerusalem Center for Public Affairs“ publishes a collected review „Privatization of the Israeli Economy“ in english language and thereby provides an overview of this debate’s peak around the millenium turn.

    Privatisierungspolitik in Hamburg

    Der Landesverband der LINKEN hat eine äußerst informative Broschüre zum Thema „Privatisierungspolitik in Hamburg“ publiziert, deren Qualität vor allem in einer detaillierten Übersicht der Privatisierungsmaßnahmen in Hamburg in den letzten fünf Jahren besteht; eine vergleichbare Darstellung zu anderen großen Kommunen hierzulande existiert m.W. nicht. Es geht um Stellenabbau, Verkäufe von Immobilien, Wohnungen, Krankenhäusern, einzelner herausragender Unternehmen der städtischen Infrastruktur wie Hafen/Logistik-Unternehmen, Pflegeheime Wasserwerke, Stromversorgung, über Cross-Border-Leasing-Politik, die Privatisierung öffentlicher Räume, beruflicher Schulen sowie die aktuelle PPP-Politik.

    Zur aktuellen Kritik an der BahnprivatisierungCritics of the privatization of the German Railroad

    finden sich zahlreiche Argumente und Aktionsvorschläge auf den Websites der gemeinsamen Initiative DeineBahn.de, der Initiative „Bahn von unten“ sowie der Attac Bahnkampagne.
    you find in arguments and calls to actions on the common website DeineBahn.de, at the initiative „Bahn von unten“ (Railroad from below) and at Attac Bahnkampagne (attac railroad campaign).

    Germany´s Social Democrats (SPD) Rebuffs Party Leader Over Railways

    ´The Bahn belongs on the track and not on the bourse,´ said SPD delegate Michael Conradi. Kurt Beck, the newly re-elected chairman of Germany’s Social Democrats was given a bloody nose by a party congress on Saturday but staved off a left-wing attempt to derail a partial privatisation of German railways.

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    Städtevergleich Kiel-Flensburg: Privatisierung kommunaler Energieversorgung oder doch besser nicht?

    In seinem Interview-Feature „Vom Strom geleitet. Privatisierung von kommunalen Energieversorgern“ montiert Matthias Günther für Deutschlandradio Kultur die unterschiedlichen kommunalen Energiekonzepte der beiden Städte Kiel und Flensburg gegeneinander. Während die Kieler 51 Prozent ihrer Stadtwerke abgestoßen haben, kommt für die Flensburger ein Verkauf erst gar nicht infrage. Ihre Stadtwerke machen satte Gewinne und sichern viele Arbeitsplätze.

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    Reichland England

    rl0d1kdq3ogvfbjaovgtot27av6ujfdd00fa.jpgTulip Financial Research ist spezialisiert auf Reichtumsforschung. Sie interessieren sich nicht für die meisten Menschen in England, die ein Auto haben oder ein Haus oder nichts von alledem. Schließlich haben 75 % der britischen Haushalte weniger als 5000 ₤ gespart oder angelegt und 90 % haben weniger als 25 000. Deshalb befassen sie sich mit Reichland und haben ein Modell der reichsten Haushalte Großbritanniens aufgebaut, das 300 000 Haushalte umfasst, die zwei Drittel des privaten Reichtums Großbritanniens umfassen – dabei geht es um Vermögenswerte, die unschwer zu Geld gemacht werden können; Renten, Versicherungen oder Häuser gehören nicht dazu, aber Ersparnisse, Anteile, Schuldverschreibungen, Anleihen u.ä. – das heißt, es ist ein ziemlich halbierter Blick auf die Reichtumsverhältnisse Reichlands.

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