Commons in Socio-Ecology
Two recommendations from the Digital Library of the Commons – http://dlc.dlib.indiana.edu -, both…
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Der Film „Bahn unterm Hammer“ laeuft in vielen Orten – http://www.bahn-unterm-hammer.de – , Aktive…
Die „European Services Strategy Unit“ (die die Arbeit des Centre for Public Services fortsetzt) ist…
Stichworte: e-Government, Verwaltungsreform, Oeffentlicher Dienst, Privatisierung: ‚arvato‘ liefert…
82,4 % der abstimmenden Muehlheimer hatten 2005 gegen Privatisierungen gestimmt. Nun wurde der…
Bundes-und Land-und-Stadt- und Dorfstrassen zu privatisieren ist ein weit aussichtsreicheres…
Workshop am 5.-6. Juni 2007 des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) in der…
In Luebeck soll der Hafen privatisiert werden: „Erstmals steht nicht nur eine Umschlagsgesellschaft…
berichtet Armin Kligge in pr-sozial an Beispielen aus Erfurt, Essen und Fulda
Die „Presse“ vom 25.5.07 berichtet ueber den Abschluss der „Entstaatlichung“ in Ungarn ->
In einem Interview erlaeutert Christian Lammers, warum die Privatisierung von Bildungseinrichtungen…
Eine der beruehmten Private-Public-Partnerships wird gegenwaertig in Frankfurt diskutiert – es geht…
In einer Rede vom 27.4.07 forderte Herbert Schui (Die Linke.) einen Privatisierungsbericht und…
„The Historical Evolution of Commons in Flanders: Results from a Microstudy (18th-19th century)“ (Die historische Entwicklung der Commons in Flandern: Ergebnisse einer Microstudie, 18.-19.Jhrhd.)
Ein Konferenzbeitrag der alle zwei Jahre stattfindenden Konferenz der International Association for the Study of the Commons (IASC), http://www.iascp.org
Abstract
„Although the metaphor of the tragedy of the commons refers to a historic situation and although ’sustainability‘ — as one of the main interests of social scientists — is a concept that necessitates a long-term approach, the non-historical social scientists have only since a number of years shown an increasing interest for the historical dynamics and context in which commons develop(ed) and change(ed). In short: historians and other the other social scientists have clearly been following a different track, and have missed several opportunities to enrich each others work and in particular to learn from each others case studies. In this paper, I want to take a first step towards bringing both parties together, hereby concentrating in the first place on a number of definition questions that currently stand in the way of the mutual exchanges of information. The terminology that is used by the different disciplines was also influenced by their different approaches. Thereafter, I will make the differences clearer by analyzing and structuring the debate. Some of the issues dealt with will be considered by social scientists working on commons as common knowledge. The first two parts are especially meant to broaden the debate to clarify the particular difficulties when studying commons in the historical Europe, to explain the differences in approach between social scientists and historians and to introduce the case study that follows in part three. In that last part of the paper, the applicability of the theoretical analysis will be illustrated with a case study situated in Flanders. With this survey, I hope to enhance the mutual exchange of research results and methods between historiography and other social sciences and to give the debate a more interdisciplinary turn.“
Das WSI in der Hans-Böckler-Stiftung und der Forschungsgruppe Europäische Integration (FEI) an der Universität Marburg laden zu einer gemeinsamen Konferenz „Öffentliche Dienstleistungen unter Privatisierungsdruck? Die Reorganisation der öffentlichen Infrastruktursektoren in den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union“ am 29./30. Juni 2007 in Marburg ein.
Anmeldung bei Kathrin Drews (FEI) unter: Drewsk@students.uni-marburg.de oder Mobil: 0151/15219823
Worum geht es?
Was sind die Triebkräfte und Auswirkungen von Privatisierung und Liberalisierung öffentlicher Dienstleistungen in Europa?
In der Europäischen Union werden seit den 1990er Jahren öffentliche Dienstleistungen zunehmend von Privatunternehmen angeboten. Dabei werden Privatisierungen einerseits durch Liberalisierungen des EU-Binnenmarktes beschleunigt, andererseits werden sie aber auch unabhängig davon auf Bundes- und lokaler Eben mit dem Hinweis auf Haushaltsengpässe vorangetrieben. Teils handelt es sich um den Verkauf öffentlichen Eigentums. Insbesondere auf lokaler Ebene geht es auch um „Private Public Partnerships“ (bzw. ÖPP), bei denen unter zur Hilfenahme von Privaten die hoheitliche Erfüllungsverantwortung für Bereiche der öffentlichen Daseinsvorsorge unangetastet bleiben soll. Das Privatisierungsargument lautet zumeist, dass Effizienzvorteile entstehen, von denen beide Seiten und Verbraucher profitieren könnten.
Was aber ist genau mit Effizienz gemeint? Etwa geringere Ausgaben und Schuldenabbau für die öffentliche Hand, niedrigere Preise und mehr Qualität für Verbraucher sowie Aktionärsgewinne? Gibt es tatsächlich Sektorbeispiele in Europa, in denen dies zutreffend ist? Was sind die Konsequenzen für die demokratische Steuerung privatisierter Dienstleistungen, Arbeitsbedingungen, Tarifpolitik und Umwelt insgesamt?
Auf der gemeinsamen Konferenz des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institutes (WSI) in der Hans-Böckler-Stiftung und der Forschungsgruppe Europäische Integration (FEI) an der Philipps-Universität Marburg werden neben Vorträgen zu polit-ökonomischen Triebkräften und Instrumenten der Reorganisation öffentlicher Dienstleistungen auf EU-Ebene vier parallele Workshops zur Liberalisierung und Privatisierung im Post-, Bahn- und ÖPNV-, Krankenhaus- und Energiesektor im europäischen Vergleich durchgeführt. Auswirkungen auf Arbeitsbedingungen und Arbeitsbeziehungen werden beleuchtet und politische Strategien sowie Perspektiven des öffentlichen Sektors mit WissenschaftlerInnen, GewerkschafterInnen und VertreterInnen aus sozialen Bewegungen – aus nationaler und europäischer Perspektive – diskutiert.
Tagungsprogramm
* Freitag, 29. Juni 2007
11:00-11:15
Begrüßung und Einführung durch die Veranstalter (Thorsten Schulten, WSI; Hans-Jürgen Bieling, FEI)
11:15-13:00
Polit-ökonomische Faktoren und Triebkräfte europäischer Privatisierungsprozesse (Joachim Bischoff, Memorandum-Gruppe)
Die Genese öffentlicher Dienstleistungen in der Europäischen Union: Ein historischer Überblick (Gerold Ambrosius, Uni Siegen)
14:00-15:00
Europäische Initiativen und Instrumente zur Reorganisation öffentlicher Dienstleistungen (Klaus Dräger, EP)
15:15-17:00
Vier parallele Workshops zur Liberalisierung und Privatisierung verschiedener Sektoren im europäischen Vergleich (europäische Überblicks- und einzelne Länderinputs)
a) Post:
Liberalisierung des Postsektors – ein europäischer Überblick (Kathrin Drews, FEI/Torsten Brandt, WSI)
Private Post-Konzerne in Deutschland: Beispiel Pin AG (Benedikt Frank, Verdi Berlin)
b) Bahn und ÖPNV:
Privatisierung von Bahn und ÖPNV – ein europäischer Überblick (Christoph Herrmann, Forba)
Privatisierungsbestrebungen bei der Deutschen Bahn – ein Rück- und Ausblick (Stefan Diefenbach-Trommer, Pressesprecher „Bahn für Alle“)
c) Krankenhäuser:
Privatisierung von Krankenhäusern – ein europäischer Überblick (Thorsten Schulten, WSI)
Privatisierung des Uni-Klinikums Marburg Gießen (Fabian Rehm, Verdi Frankfurt)
d) Energie:
Liberalisierung des Energiesektors – ein europäischer Überblick (Reinhard Klopfleisch, Verdi Bundesvorstand)
Der Energiesektor Frankreichs (Jens Beckmann, FEI)
17:15-18:15
Trends im europäischen Privatisierungsprozess – Ergebnisse des Projektes „Die Reorganisation der öffentlichen Infrastruktur in der EU“ (Christina Deckwirth, FEI)
* Samstag, 30. Juni 2007
10:00-11:00
Folgen der Privatisierung für Arbeitsbedingungen und Arbeitsbeziehungen (Torsten Brandt/Thorsten Schulten, WSI)
11:15-13:00
Gewerkschaftliche Handlungsoptionen und Proteste sozialer Bewegungen
Erfahrungen und Diskussionen in den Gewerkschaften (Werner Sauerborn, Verdi LBZ Baden-Württemberg)
Strategien und Initiativen der globalisierungskritischen Bewegung (Alexandra Strickner, Attac Österreich)
Volksbegehren gegen Privatisierung (Volker Mittendorf, Forschungsstelle Bürgerbeteiligung und Direkte Demokratie Marburg)
14:00-15:00
Perspektiven der „mixed economy“ und des öffentlichen Sektors in Europa? Abschlussdiskussion mit Inputs von
* Frank Deppe, FEI
* Joachim Bischoff, Memorandum-Gruppe
* Alexandra Strickner, Attac Österreich
* Klaus Dräger, EP
* Richard Pond, EGÖD
Anmeldung und weitere Informationen bei Kathrin Drews (FEI) unter: Drewsk@students.uni-marburg.de oder Mobil: 0151/15219823