Autoren Archive: Markus Euskirchen
Bericht: Openeverything in Berlin
Das Wasser abgegraben
Hohe Verluste für Kommunen
Cross-Border-Leasing in der Kritik
Sparkassengesetz in NRW beschlossen
Maritime Aneignung um die Ecke
Ostdeutsche Piraten jagen Luxusliner: Jetzt gibt es auch in der Ostsee Seeräuber. Mehr lesen
Kommunale Wirtschaft sehr beliebt
US-Gericht: CBL ist Steuerhinterziehung
Kommende Privatisierung in Russland
Weihnachten privatisiert
Wir schreiben das Jahr 2062. Der nun schon grauhaarige Timothy ist sich heute seiner Sache nicht sicher. Er fühlt sich beobachtet. Die Filialleiterin lässt kein Auge von ihm. Vor einer Woche konnte er seine selbst gedruckten Einladungen noch unbemerkt auf den Tresen nahe beim Ausgang des Biomarktes legen. In zwei Wochen wäre, wenn es das noch gäbe, Weihnachten und da möchte er für ein öffentliches Adventssingen auf dem Marktplatz werben. Auf der Rückseite hat er die Texte der alten Weihnachtslieder gedruckt, denn nach fünfzig Jahren wird kaum einer mehr sie auswendig kennen. Es ist schon zu lange her. Nur noch in privaten Kreisen und in den privatisierten Kirchen wird Weihnachte nach herkömmlicher Art gefeiert. Mehr lesen
Open Source Ecology
Open Source Ökologie zielt auf die Entwicklung von Produkten in sieben Hauptprojektbereichen. Diese Bereiche erfüllen sieben Grundbedürfniskategorien: Essen, Energieversorgung, Unterbringung, Sprit, Transport, Materialien and Produktion im engeren Sinne. Es gibt sogar schon einen 3-Jahresplan. Das ganze ist noch sehr Beta. Die mittlerweile 28 Einzelprojekte laufen im Open Source Ecology Wiki (OSEWiki) zusammen. Diskussionen (englischsprachig) laufen in einer yahoogroup. Das Factor E Farm Blog dokumentiert die praktische Arbeit einer aktiven Gruppe. Noch mehr lesen
Bundesarchiv spendet Wikipedia 100.000 Fotos
Wikimedia Commons erhält vom Bundesarchiv auf einen Schlag knapp 100.000 Bilder unter der freien Lizenz Creative Commons cc-by-sa, die eine umfassende Nutzug der Bilder für beliebige Zwecke erlaubt. Beispielgallerie | Mehr lesen
Deutsche finden Sarkozys Verstaatlichungsphantasien cool
Privatisierungskrise bei ARD/Plusminus
Privat Public Partnership‘ (PPP) – das englische Schlagwort bedeutet nichts anderes als eine Partnerschaft zwischen privaten und öffentlichen Trägern. Gemeint sind damit also Kooperationen zwischen dem Staat – meist Kommunen, Landkreisen oder Gemeinden – und privaten Investoren. In der Praxis funktioniert das meist so: Der private Träger übernimmt beispielsweise Dienstleistungen oder auch Gebäude-Sanierungen, die eine Gemeinde oder Kommune früher selbst erledigt hat. Dafür bezahlt der Staat den Investor. Die öffentlichen Hände hoffen, dadurch Geld zu sparen. Weil die Summen, die sie an den Investor zahlen, geringer sind als die Kosten, die sie aufbringen müssten, um den Auftrag selbst zu erledigen. So weit die Idee. Doch sparen die Kooperationen wirklich Kosten? Und wenn nicht: Wer hat das Nachsehen? Plusminus hat sich mehrere PPPs genauer angeschaut und nachgehakt. Dienstag, 14.10.2008 | 21.50 Uhr im Ersten