Militärkritische Positionen zu privaten Militärdienstleistern
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Die “Arbeitsstelle Frieden und Abrüstung e.V.” ASFRAB (vormals “Mit uns gegen die Wehrpflicht e.V.”) behandelte schon in ihrem Positionenpapier 7 im Dezember 2007 “Private Militärdienstleister. Modernes Söldnertum und seine Bedeutung im internationalen Sicherheitsgefüge”. Autor ist Reimund Homann. Es geht um die Hochkonjunktur für private Militärdienstleister. Wo staatliche Armeen “effizienter” werden sollen, sei ihr Einsatz ökonomisch folgerichtig. Ebenso folgerichtig führe er jedoch dazu, dass das Gewaltmonopol des Staates aufgeweicht werde. PDF downloaden
Article: Controlling Private Military Services in the UK and Germany
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Entschuldigung, diesen Beitrag gibt es nicht in deutscher Sprache
Dokumentarfilm: Söldnerfirmen im Irak
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“Iraq for Sale. The War Profiteers”: Ein Dokumentarfilm über die us-amerikanische Söldnerfirma Blackwater und andere im Irak. Mehr lesen und Film-Trailer anschauen
Privatisierungsopfer Kommando Spezialkräfte
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Die KSK und ihre Probleme mit privaten Sicherheits- und Militärfirmen: “Neben der geringen Zahl an potentiellen Kommandoanwärtern ist die Abwanderung von fertig ausgebildeten Kommandosoldaten zu privaten Sicherheits- und Militärfirmen ein Negativfaktor der Personalplanung im KSK. Aufgrund des verhältnismäßig geringen finanziellen Ausgleichs für KSK-Angehörige haben es solche Unternehmen oft leicht, qualifizierte Soldaten abzuwerben. Das KSK, ebenso wie seine weltweiten Äquivalente, sieht sich daher in einer Konkurrenzsituation mit dem zunehmend wachsenden und lukrativen, weltweiten Sicherheitsmarkt.” Eine Runde Mitleid! Mehr lesen
Bertelsmann promotet nicht nur Privatisierung
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Wenn sich Bertelsmann gerade mal nicht um die Privatisierung von Bildung und öffentlicher Verwaltung kümmert, dann geht es um die Promotion einer weiteren Militarisierung Europas. Eine schöne Zusammenfassung der Highlights der letzten Jahre in dieser Beziehung liefert telepolis.
Private Kriegs-Dienstleister
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Die Bundeswehr will große Teile ihrer Versorgung an private Firmen abgeben und deshalb Aufträge im Umfang von mehreren Milliarden Euro vergeben. Mehr lesen
Polizei-Privatisierung
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Video-Clips bei G8-TV.org
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In der Reihe “15 Reasons against G8″ - http://g8-tv.org/topic.php?clipId=216 - praesentiert…
Bisher groesstes PPP-Projekt in Europa
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Herkules heißt das Projekt von IBM und Siemens mit der Bundeswehr, mit dem versucht werden soll, die IT-Landschaft im deutschen Militär zu vereinheitlichen. Es soll einen Meilenstein bilden auf dem Weg zur Verbetriebswirtschaftlichung von Steuerungsabläufen in der Bundeswehr und gilt als derzeit größtes PPP-Projekt in Europa (vgl. Wikipedia).
(Das Foto zeigt glückliche Menschen, die gerade mehr als 7 Milliarden Euro öffentlicher Gelder für den privat-profitablen Ausbau militärischer Infrastruktur verschoben haben.)
Privatisierungsfolgen bei der kaempfenden Truppe
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In seinem Jahresbericht 2006 übte der Wehrbeauftragte des Bundestages Robbe scharfe Kritik an den Einsatzbedingungen während der Kongo-Mission. Die Zustände vor allem im Feldlager in Kinshasa seien teilweise “verheerend” gewesen.
Die private Firma “Ucalsa” (Spanien) - http://www.ucalsa.com/index_en.php -, die mit dem Aufbau des Lagers beauftragt worden war, sei offenbar überfordert gewesen: “Die von ihr errichteten Zelte waren undicht, setzten Schimmel an und hatten keinen Insektenschutz.” Eine Fäkaliengrube sei nach starkem Regen mehrfach übergelaufen und habe die Zelte überschwemmt.
Robbe warnte davor, die bewährten Standards für Schutz und Sicherheit der Soldaten anzutasten. Die Fürsorgepflicht gelte uneingeschränkt, “ganz besonders im Einsatz.” Für den Kongo-Einsatz forderte er eine umfassende Fehleranalyse. Die Frage, was eine verfassungsmäßig der Landesverteidigung verpflichtete Armee im Herzen Afrikas verloren habe, warf er allerdings nicht auf.
Quellen:
Tagesschau http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID6534266,00.html
Bundestag http://www.bundestag.de/aktuell/archiv/2007/wehrbeauftragter/index.html









