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	<title>www.who-owns-the-world.org &#187; Öffentliche Dienste</title>
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	<description>Privatization, Public Goods, Regulation</description>
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		<title>Umverteilungsmaschine Staatsverschuldung</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 20:44:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Brangsch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In Griechenland wird erwogen, zur Tilgung der Schulden des Staates umfangreiche Privatisierungen vorzunehmen. EU und IWF pochen, so Spiegel online, darauf, dass zwischen 2011 und 2013 j&#228;hrlich Einnahmen aus Privatisierungen in H&#246;he von einer Milliarde Euro realisiert werden. Griechenland soll jetzt noch h&#246;here Einnahmen in Aussicht gestellt haben: 49 Prozent an der staatlichen Eisenbahngesellschaft OSE [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Griechenland wird erwogen, zur Tilgung der Schulden des Staates umfangreiche Privatisierungen vorzunehmen. EU und IWF pochen, so Spiegel online, darauf, dass zwischen 2011 und 2013 j&#228;hrlich Einnahmen aus Privatisierungen in H&#246;he von einer Milliarde Euro realisiert werden. <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,druck-698414,00.html">Griechenland soll jetzt noch h&#246;here Einnahmen in Aussicht gestellt haben</a>: 49 Prozent an der staatlichen Eisenbahngesellschaft OSE sollen verkauft werden, 39 Prozent an der Post und 10 Prozent an dem Athener Wasserunternehmen EYDAP, 23 Prozent an den Wasserwerken Thessaloniki, &#8230;<br />
Die Krise der Staatsfinanzen erweist sich so in mehrfacher Hinsicht als Umverteilungsmaschine &#8211; &#252;ber die entsprechenden Schuldtitel, &#252;ber die Privatisierungen und &#252;ber die Enteignung breiter Massen durch Sozialabbau.</p>
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		<title>Globale: Gentrifizierungs- und Privatisierungskritik im Kino</title>
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		<pubDate>Tue, 11 May 2010 06:33:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Euskirchen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Privatisierung (allg.)]]></category>
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		<description><![CDATA[Vom 27. Mai bis 5. Juni findet in Berlin die 6. globale, das globalisierungskritische Filmfestival, statt &#8211; mit rund 35 Filmprogrammen im Kino Moviemento, mit Workshops, Filmscreenings und Aktionen im &#246;ffentlichen Raum, und wie immer mit leidenschaftlichen Debatten. Vor allem auch mit Filmemacher_innen und anderen G&#228;sten, die sich in ihrer Arbeit f&#252;r eine solidarische Welt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2895" title="globale_logo" src="http://wgdw.minuskel.de/wp-content/uploads/2010/05/globale_logo.jpg" alt="globale_logo" width="200" height="55" />Vom 27. Mai bis 5. Juni findet in Berlin die 6. globale, das globalisierungskritische Filmfestival, statt &#8211; mit rund 35 Filmprogrammen im Kino Moviemento, mit Workshops, Filmscreenings und Aktionen im &#246;ffentlichen Raum, und wie immer mit leidenschaftlichen Debatten. Vor allem auch mit Filmemacher_innen und anderen G&#228;sten, die sich in ihrer Arbeit f&#252;r eine solidarische Welt stark machen und in ihrer Kritik keine falschen Kompromisse eingehen. Themen der globale10 werden u.a. sein: <strong>Gentrifizierung/ Risikokapital Stadt</strong>: Wohnen bleiben! Strategien gegen Gentrifizierung und Verdr&#228;ngung in Berlin und an anderen Brennpunkten innerst&#228;dtischer Privatisierung wie Hamburg, Warschau, Sao Paolo und dem Fu&#223;ball-WM-Austragungsort Kapstadt. <strong>Privatisierung dessen, was allen geh&#246;rt</strong>: Ein aktueller Fokus auf das Thema Bahnprivatisierung. Beispiel: Italien, Heimspiel: Berlin. Wer profitiert trotz Chaos? Und wie wird die Bahn unsere Bahn? <a href="http://www.globale-filmfestival.org/" target="_blank">Mehr lesen</a></p>
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		<title>Rekommunalisierung von Stadtwerken</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Apr 2010 07:20:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Euskirchen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Wirtschaftswoche schreibt: &#8220;Sie galten als Parkstation f&#252;r abgehalfterte Lokalpolitiker und &#252;berfl&#252;ssiges Tafelsilber. Doch das war einmal. Kommunen holen sich die Stadtwerke zur&#252;ck oder r&#252;sten sie zu Konzernen auf. Bringt das den erhofften Wettbwerb in der Energieversorgung oder kehren Filz und Verschwendung zur&#252;ck?&#8221; Mehr lesen
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://wgdw.minuskel.de/wp-content/uploads/2010/04/kommunen.jpg" rel="shadowbox[post-2850];player=img;"><img class="alignleft size-full wp-image-2852" title="Kommunale Zusammenschl&#252;sse" src="http://wgdw.minuskel.de/wp-content/uploads/2010/04/kommunen.jpg" alt="Kommunale Zusammenschl&#252;sse" width="200" height="382" /></a>Die Wirtschaftswoche schreibt: &#8220;Sie galten als Parkstation f&#252;r abgehalfterte Lokalpolitiker und &#252;berfl&#252;ssiges Tafelsilber. Doch das war einmal. Kommunen holen sich die Stadtwerke zur&#252;ck oder r&#252;sten sie zu Konzernen auf. Bringt das den erhofften Wettbwerb in der Energieversorgung oder kehren Filz und Verschwendung zur&#252;ck?&#8221; <a href="http://www.wiwo.de/unternehmen-maerkte/warum-die-kommunen-ihre-stadtwerke-aufruesten-419688/" target="_blank">Mehr lesen</a></p>
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		<title>Stadt Dresden will f&#252;r 836 Millionen Euro ihre Stadtwerke zur&#252;ckkaufen</title>
		<link>http://www.who-owns-the-world.org/2010/04/07/dresden-kauft-zurueck/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Apr 2010 06:11:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Euskirchen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[„Die Stadt Dresden will ihren vor zw&#246;lf Jahren teilweise privatisierten Energieversorger zur&#252;ckkaufen. F&#252;r das 835 Millionen Euro teure Gesch&#228;ft soll der Stadtrat heute den Weg ebnen…“ Artikel von Hendrik Lasch im ND vom 18.03.2010. Siehe dazu auch: „Rekommunalisierung: Dresden kauft EnBW Tochter ab: Schon wieder geht ein Versorger wieder in den Besitz einer Kommune. Der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>„Die Stadt Dresden will ihren vor zw&#246;lf Jahren teilweise privatisierten Energieversorger zur&#252;ckkaufen. F&#252;r das 835 Millionen Euro teure Gesch&#228;ft soll der Stadtrat heute den Weg ebnen</em>…“ <a href="http://www.neues-deutschland.de/artikel/167345.dresden-greift-zu.html" target="_blank">Artikel von Hendrik Lasch im ND vom 18.03.2010</a><span>.</span> Siehe dazu auch: <em>„Rekommunalisierung: Dresden kauft EnBW Tochter ab: Schon wieder geht ein Versorger wieder in den Besitz einer Kommune. Der Konzern EnBW verkauft eine Tochter &#8211; und erf&#252;llt damit auch Forderungen der Kartellw&#228;chter…“</em> <a href="http://www.ftd.de/unternehmen/handel-dienstleister/:rekommunalisierung-dresden-kauft-en-bw-tochter-ab/50090681.html" target="_blank">Artikel von Michael Gassmann in FDT vom 19.3.2010</a></p>
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		<title>Privatisierung im Wassersektor: Zehn Mythen</title>
		<link>http://www.who-owns-the-world.org/2010/03/17/zehn-wasser-mythen/</link>
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		<pubDate>Wed, 17 Mar 2010 07:31:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Euskirchen</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Öffentliche Dienste]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;&#214;ffentliche Versorgungsunternehmen sind ineffizient, korrupt und nicht reformierbar&#8221;
Es gibt keine empirischen Beweise, dass private Wasserversorger per se besser, kosteng&#252;nstiger oder effizienter sind als &#246;ffentliche Unternehmen. Auch in Entwicklungsl&#228;ndern gibt es viele Beispiele f&#252;r erfolgreiche Betriebe beziehungsweise f&#252;r eine Sanierung kommunaler Betriebe ohne eine Beteiligung privater Unternehmer.

&#8220;Es geht nicht um Privatisierung, sondern um Beteiligung privater Unternehmen&#8221;
Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8220;&#214;ffentliche Versorgungsunternehmen sind ineffizient, korrupt und nicht reformierbar&#8221;</strong><br />
Es gibt keine empirischen Beweise, dass private Wasserversorger per se besser, kosteng&#252;nstiger oder effizienter sind als &#246;ffentliche Unternehmen. Auch in Entwicklungsl&#228;ndern gibt es viele Beispiele f&#252;r erfolgreiche Betriebe beziehungsweise f&#252;r eine Sanierung kommunaler Betriebe ohne eine Beteiligung privater Unternehmer.<br />
<span id="more-2597"></span><br />
<strong>&#8220;Es geht nicht um Privatisierung, sondern um Beteiligung privater Unternehmen&#8221;</strong><br />
Das ist in den meisten Fallen richtig. Und &#8220;Beteiligung&#8221; klingt besser. Aber privat ist nicht gleich privat. Die beteiligten Unternehmen sind in vielen Fallen kapitalkr&#228;ftige, m&#228;chtige, international operierende Multi-Utility-Konzerne. Einheimische private Unternehmen spielen meist nur eine untergeordnete Rolle.</p>
<p><strong>&#8220;Die Privatisierung bringt zus&#228;tzliche Investitionen&#8221;</strong><br />
Die Finanztransaktionen der TNCs sind so undurchsichtig, dass diese Behauptung schwer zu belegen ist. Eindeutig ist dagegen, dass nach wie vor der gr&#246;&#223;ere Teil der Investitionen in vielen Projekten, an denen transnationale Konzerne beteiligt sind, aus &#246;ffentlichen Quellen (Weltbank, KfW, Regierungen) stammen.</p>
<p><strong>&#8220;Die Privatisierung bringt Technologie und Know-how&#8221;</strong><br />
Die meisten TNCs sind eher an High-Tech-Konzepten, Bauauftr&#228;gen und standardisierten L&#246;sungen interessiert, da hier die Gewinnm&#246;glichkeiten am gr&#246;&#223;ten sind. Notwendig sind dagegen einfache, kosteng&#252;nstige und auf die lokalen Gegebenheiten abgestellte L&#246;sungen. F&#252;r ihre Umsetzung und Instandhaltung sind in vielen F&#228;llen Basisgruppen, Nichtregierungsorganisationen, Nutzergruppen und kommunale Betriebe geeigneter als gewinnorientierte Unternehmen.</p>
<p><strong>&#8220;Markt und Konkurrenz helfen den Entwicklungsl&#228;ndern und bringen effizientere L&#246;sungen&#8221;</strong><br />
Im Wassersektor ist die Konkurrenz sehr eingeschr&#228;nkt, das Versorgungsunternehmen hat in der Regel ein Monopol. Und auf dem Weltmarkt herrscht ein Oligopol von wenigen transnationalen Konzernen, die Regierungen und Stadtverwaltungen weitgehend die Vertragsbedingungen diktieren k&#246;nnen.</p>
<p><strong>&#8220;Um die Versorgung sieherzustellen, sind j&#228;hrlich 60 Milliarden US-Dollar zus&#228;tzlich notwendig&#8221;</strong><br />
Dieser Investitionsbedarf basiert auf den L&#246;sungskonzepten der Konzerne, ihren Kostenkalkulationen und Gewinnerwartungen. F&#252;r eine Versorgung der &#8220;Problemgebiete&#8221; und unzureichend versorgter Bev&#246;lkerungsgruppen sind dagegen einfache, angepasste und damit erheblich kosteng&#252;nstigere L&#246;sungen notwendig &#8211; und vielfach auch vorhanden.</p>
<p><strong>&#8220;Die Armen profitieren von einer Beteiligung privater Unternehmen&#8221;</strong><br />
Der Beitrag zu einer besseren Versorgung armer Bev&#246;lkerungsgruppen ist gering, da sie nicht gewinnbringend ist. F&#252;r ihre Versorgung bleiben die Armen auch weiterhin auf Selbsthilfegruppen, Gemeinden und Entwicklungsorganisationen angewiesen.</p>
<p><strong>&#8220;Kostendeckende Preise sind m&#246;glich&#8221;</strong><br />
Ja, aber nur, wenn sie entweder subventioniert werden &#8211; was die Weltbank ablehnt &#8211; oder so hoch sind, dass die Armen sie nicht bezahlen k&#246;nnen.</p>
<p><strong>&#8220;Die beteiligten Unternehmen werden durch Regierung, Regulierungsbeh&#246;rden und Gemeinden kontrolliert und reguliert&#8221;</strong><br />
In den meisten Fallen ist das Macht- und Informationsgef&#228;lle so gro&#223;, dass Regulierung und Kontrolle kaum m&#246;glich sind. Der Aufbau wirksamer Regulierungsbeh&#246;rden ist gerade im Wassersektor der Entwicklungsl&#228;nder zudem sehr schwierig und aufwendig.</p>
<p><strong>&#8220;Es gibt keine Alternative&#8221;</strong><br />
Das k&#246;nnte zu einer Behauptung, die sich selbst erf&#252;llt, werden. Denn da ein Gro&#223;teil der &#246;ffentlichen Ressourcen von Entwicklungsorganisationen, Regierungen und multilateralen Finanzinstitutionen f&#252;r die F&#246;rderung der Privatisierung verwendet werden, werden die Mittel knapp, um die bestehenden Alternativen wie kommunale Versorgungsbetriebe oder lokale, angepasste L&#246;sungen zu unterst&#252;tzen und zu st&#228;rken.</p>
<p><a href='http://wgdw.minuskel.de/wp-content/uploads/2010/03/Privatisierung_Mythen.pdf'>10 Wasserprivatisierungs-Mythen downloaden als PDF</a></p>
<p><strong>Literaturhinweis:</strong><br />
Privatisierung im Wassersektor. Entwicklungshilfe f&#252;r internationale Wasserkonzerne &#8211; L&#246;sung der globalen Wasserkrise? <em>von Uwe Hoering</em><br />
Herausgegeben von Weltwirtschaft, &#214;kologie &amp; Entwicklung e.v. (WEED)<br />
Internet: <a href="http://www.weedbonn.org" target="_blank">http://www.weedbonn.org</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>ver.di: &#214;ffentlich ist wesentlich!</title>
		<link>http://www.who-owns-the-world.org/2010/01/19/ver-di-oeffentlich-ist-wesentlich/</link>
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		<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 08:10:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Euskirchen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Praktische Kämpfe]]></category>
		<category><![CDATA[Reichtumsverteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsbedingungen]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentliche Dienste]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf Teufel komm ‘raus beharrt die FDP auf weiteren Steuergeschenken. Selbst der Koalitionspartner rudert inzwischen zur&#252;ck: „Wenn die FDP wei&#223;, wie man etwas finanziert, ohne Einnahmen zu haben, dann sollte sie sich einfach melden. Vielleicht kriegt sie daf&#252;r den &#214;konomie-Nobelpreis“, &#228;tzt CDU-Vize R&#252;ttgers.
Bisher – bei den Geschenken an Unternehmen, Hoteliers und reiche Erben – war [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://wgdw.minuskel.de/wp-content/uploads/2010/01/vollzeit.jpg" rel="shadowbox[post-2488];player=img;"><img class="alignleft wp-image-2489" title="vollzeit" src="http://wgdw.minuskel.de/wp-content/uploads/2010/01/vollzeit.jpg" alt="vollzeit" width="200" /></a>Auf Teufel komm ‘raus beharrt die FDP auf weiteren Steuergeschenken. Selbst der Koalitionspartner rudert inzwischen zur&#252;ck: „Wenn die FDP wei&#223;, wie man etwas finanziert, ohne Einnahmen zu haben, dann sollte sie sich einfach melden. Vielleicht kriegt sie daf&#252;r den &#214;konomie-Nobelpreis“, &#228;tzt CDU-Vize R&#252;ttgers.<br />
Bisher – bei den Geschenken an Unternehmen, Hoteliers und reiche Erben – war allerdings auch die CDU/CSU munter dabei. Doch wenn es um den &#246;ffentlichen Dienst geht, zeigt sich Finanzminister Sch&#228;uble „erschrocken“: F&#252;r die Tarifforderung sieht er keinen Spielraum. Dabei sind die Einkommen dort in den letzten zehn Jahren viel langsamer gestiegen als in der Gesamtwirtschaft. Und Arbeitspl&#228;tze bei Bund, L&#228;ndern und Gemeinden wurden seit 1991 um 1,6 Millionen abgebaut, die der Vollzeitbesch&#228;ftigten fast halbiert. Hinzu kamen Privatisierung und Personalabbau bei Bahn und Post. <strong>Kein Land in der EU gibt heute weniger f&#252;r den &#246;ffentlichen Dienst aus.</strong><br />
Statt Schrumpfpolitik und Steuersenkung brauchen wir mehr Geld und Stellen f&#252;r Bildung, Kitas, Sicherheit, Gesundheit und vieles mehr. Das ist bezahlbar, wenn Reiche und finanzstarke Unternehmen endlich wieder ordentlich Steuern zahlen. Private Bereicherung oder vern&#252;nftig bezahlte Arbeit und ausreichende &#246;ffentliche Leistungen – was ist wichtiger? <small><a href="http://wipo.verdi.de/">Quelle: ver.di Wirtschaftspolitik</a></small></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Neuauflage der Staatsaufgabenkritik als Privatisierungsmotor</title>
		<link>http://www.who-owns-the-world.org/2009/11/02/neuauflage-der-staatsaufgabenkritik-als-privatisierungsmotor/</link>
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		<pubDate>Mon, 02 Nov 2009 07:04:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Brangsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Privatisierung (allg.)]]></category>
		<category><![CDATA[Eigentum]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentliche Dienste]]></category>
		<category><![CDATA[PPP]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Koalitionsvereinbarung  hat eine ganze Reihe von Ans&#228;tzen zur Fortsetzung des Privatisierungskurses er&#246;ffnet. Dabei ist die Privatisierung der Bundesbahn nur ein Posten. Langfristig wichtiger ist die mehrfach angesprochene Notwendigkeit der Entwicklung von Kriterien, der Aufgabenkritik bez&#252;glich derzeit &#246;ffentlich erbrachter Leistungen. Die Sprache erinnert sehr an die Fassung der Staatsaufgabenkritik der Scholz-Kommission in Berlin 2001 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="http://www.cdu.de/portal2009/29145.htm">Koalitionsvereinbarung</a>  hat eine ganze Reihe von Ans&#228;tzen zur Fortsetzung des Privatisierungskurses er&#246;ffnet. Dabei ist die Privatisierung der Bundesbahn nur ein Posten. Langfristig wichtiger ist die mehrfach angesprochene Notwendigkeit der Entwicklung von Kriterien, der Aufgabenkritik bez&#252;glich derzeit &#246;ffentlich erbrachter Leistungen. Die Sprache erinnert sehr an die Fassung der <a href="http://www.berlin.de/imperia/md/content/verwaltungsmodernisierung/publikationen/abschlussberichtstaatsaufgabenkritik.pdf?start&#038;ts=1254815720">Staatsaufgabenkritik der Scholz-Kommission in Berlin 2001</a>  (mehr zu Fragen der Verwaltungsreform <a href="http://www.berlin.de/verwaltungsmodernisierung/publikationen/">hier</a>)<span id="more-2236"></span><br />
Diskussion von Kriterien und Kritik &#246;ffentlicher Aufgaben werden unter Ausschluss der &#214;ffentlichkeit verlaufen – wenigstens legt dies die Koalitionsvereinbarung nahe. Auch der Ausstieg aus den jetzt durch staatliche Intervention geretteten Unternehmen wird sich so vollziehen. Nicht nur, dass sich die Koalition mit diesen Formulierungen einen universellen Begr&#252;ndungszusammenhang f&#252;r Fortschreibung und F&#246;rderung von Privatisierungen geschaffen hat – hier geht es auch um die Legitimierung von damit verbundenen Umverteilungsprozessen. Dies betrifft vor allem auch den Umgang mit den Hilfen, die in den Konjunkturpaketen Unternehmen zugeflossen sind. Insofern hat die Gro&#223;e Koalition die Neuauflage der Privatisierungspolitik mit den Regelungen der Konjunkturpakete, mit der Schuldenbremse und mit der Schaffung der Partnerschaft Deutschland AG, einer Beratungsfirma f&#252;r die Installierung von &#214;PP perfekt vorbereitet.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>&#214;ffentliche G&#252;ter brauchen Standards</title>
		<link>http://www.who-owns-the-world.org/2009/09/21/oeffentliche-gueter-brauchen-standards/</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Sep 2009 09:02:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Euskirchen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Debatten: Theorien/Alternativen]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentliche Güter (allg.)]]></category>
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		<category><![CDATA[Privatisierungskrise]]></category>
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		<description><![CDATA[Fazit nach 20 Jahren: Wesentliche Privatisierungsziele wurden nicht erreicht.
Eine kritisch-differenzierte Sicht auf 20 Jahre Privatisierung zogen der Arbeitskreis Dienstleistungen von ver.di und die Friedrich-Ebert-Stiftung auf einer Tagung im Sommer in Berlin. SPD-MdB Klaus Barthel, Vize im Beirat der Bundesnetzagentur, schilderte seine Erfahrungen mit Netzregulierung: W&#228;hrend die „asymmetrische“ Regulierung im Telekommunikationsbereich f&#252;r mehr Wettbewerb und niedrigere [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Fazit nach 20 Jahren: Wesentliche Privatisierungsziele wurden nicht erreicht.</strong><br />
Eine kritisch-differenzierte Sicht auf 20 Jahre Privatisierung zogen der Arbeitskreis Dienstleistungen von ver.di und die Friedrich-Ebert-Stiftung auf einer Tagung im Sommer in Berlin. SPD-MdB Klaus Barthel, Vize im Beirat der Bundesnetzagentur, schilderte seine Erfahrungen mit Netzregulierung: W&#228;hrend die „asymmetrische“ Regulierung im Telekommunikationsbereich f&#252;r mehr Wettbewerb und niedrigere Preise sorgte, st&#228;rkte die Netzregulierung noch die Oligopolisten und setzte rein betriebswirtschaftliche Kriterien durch. Nun drohe eine Investitionsblockade, falls die Politik die Rendite senke, es bestehe ein Wettbewerbsdilemma zu Gunsten der gro&#223;en Vier und es fehlten Instrumente, die Standards privatisierter Betriebe zu beeinflussen. Daher riet Barthel (noch vor dem Kollaps der Berliner S-Bahn, d. Red.) zu einer Debatte &#252;ber Servicequalit&#228;t und -standards in verbliebenen Bereichen &#246;ffentlicher Daseinsvorsorge. <a href="http://www.demo-online.de/content/oeffentliche-gueter-brauchen-standards">Mehr lesen</a></p>
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		<title>Berliner Manifest: &#214;ffentliche Dienste 2.0</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Jan 2009 17:03:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrej Holm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Debatten: Theorien/Alternativen]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
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		<description><![CDATA[Zum Abschluss der heute in Berlin zu Ende gegangenen ver.di-Konferenz „Staatliche Verantwortung und &#214;ffentliche Daseinsvorsorge in der Informationsgesellschaft“ wurde das „Berliner Manifest: &#214;ffentliche Dienste 2.0 &#8211; Die Daseinsvorsorge in der Informationsgesellschaft st&#228;rken!“ von den Erstunterzeichnern verabschiedet. Die OrganisatorInnen wollen mit dem zehn Punkte umfassenden Manifest eine breite politische Debatte anregen und dieses hiermit &#246;ffentlich zur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum Abschluss der heute in Berlin zu Ende gegangenen ver.di-Konferenz „Staatliche Verantwortung und &#214;ffentliche Daseinsvorsorge in der Informationsgesellschaft“ wurde das „Berliner Manifest: &#214;ffentliche Dienste 2.0 &#8211; Die Daseinsvorsorge in der Informationsgesellschaft st&#228;rken!“ von den Erstunterzeichnern verabschiedet. Die OrganisatorInnen wollen mit dem zehn Punkte umfassenden Manifest eine breite politische Debatte anregen und dieses <a href="http://governet.de/9/viewentry/2522">hiermit &#246;ffentlich zur Diskussion stellen</a>.</p>
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		<title>Infrastruktur verspricht eine stabile Rendite</title>
		<link>http://www.who-owns-the-world.org/2008/04/23/infrastruktur-rendite/</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Apr 2008 08:50:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Euskirchen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilität]]></category>
		<category><![CDATA[Infrastruktur]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentliche Dienste]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Zugang zu Investitionen in Infrastrukturprojekte und zu ihren Betreibern hat sich f&#252;r Privatanleger verbessert. 
sfu. FRANKFURT, 15. April. Die schwankungsanf&#228;lligen Finanzm&#228;rkte sind eine willkommene Vorlage f&#252;r die Anbieter von Geldanlagen in Infrastruktur. W&#228;hrend dieses Marktsegment urspr&#252;nglich institutionellen Gro&#223;anlegern vorbehalten war, verbreitert sich derzeit die Angebotspalette auch f&#252;r Privatanleger. &#8220;Die Infrastrukturprodukte werden sehr gut angenommen&#8221;, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><lang_de>Der Zugang zu Investitionen in Infrastrukturprojekte und zu ihren Betreibern hat sich f&#252;r Privatanleger verbessert. <span id="more-980"></span></p>
<p>sfu. FRANKFURT, 15. April. <strong>Die schwankungsanf&#228;lligen Finanzm&#228;rkte sind eine willkommene Vorlage f&#252;r die Anbieter von Geldanlagen in Infrastruktur. W&#228;hrend dieses Marktsegment urspr&#252;nglich institutionellen Gro&#223;anlegern vorbehalten war, verbreitert sich derzeit die Angebotspalette auch f&#252;r Privatanleger. &#8220;Die Infrastrukturprodukte werden sehr gut angenommen&#8221;, sagt Joachim H&#228;ger, der bei der Deutschen Bank f&#252;r das Gesch&#228;ft mit verm&#246;genden Privatkunden in Deutschland verantwortlich ist.</strong></p>
<p>&#220;blicherweise werden unter Infrastruktur die verschiedensten Einrichtungen verstanden, die eine funktionsf&#228;hige Volkswirtschaft erm&#246;glichen (siehe Grafik). In Anlageprodukten kann sich das zum einen widerspiegeln, indem schon der Kauf von Aktien eines Stromversorgers als Infrastrukturinvestition gilt. Zum anderen kann es aber auch die direkte Beteiligung am Bau einer Stra&#223;e oder einer Br&#252;cke sein, deren Betrieb sich dann langfristig durch einen stetigen Fluss an Geb&#252;hreneinnahmen rechnet.</p>
<p>Generell wird dieser noch relativ neuen Form der Geldanlage eine defensive Ausrichtung zugemessen und als Verkaufsargument in den Vordergrund ger&#252;ckt. Tats&#228;chlich sollte der Betrieb von Infrastruktureinrichtungen vergleichsweise stabile Ertr&#228;ge einbringen und weniger anf&#228;llig f&#252;r Konjunkturzyklen sein. Hinzu kommt ein gewisser Inflationsschutz. &#8220;Im Fall allgemeiner Preissteigerungen sind aufgrund ihrer Quasi-Monopolstellung gerade die Betreiber von Infrastruktureinrichtungen h&#228;ufig in der Lage, Preiserh&#246;hungen durchzusetzen&#8221;, hei&#223;t es in einer Studie der Deutschen Bank.</p>
<p>Als Wegbereiter f&#252;r die Geldanlage in Infrastruktur erwiesen sich vor etwa drei Jahren geschlossene Fonds, die unternehmerische Beteiligungen an einzelnen Bauprojekten erm&#246;glichen. Damit machte sich insbesondere die australische Macquarie-Bank hierzulande einen Namen. Auf der Vertriebsplattform Efonds 24 befinden sich aktuell sechs Infrastrukturfonds in der Plazierungsphase. Steffen M&#246;ller von der Ratingagentur Scope Analysis empfiehlt derzeit jedoch einen genaueren Blick auf die Angebote. Zuweilen w&#252;rden Private-Equity-Fonds, die sich in der Kreditkrise schlecht verkaufen, einfach in Infrastrukturfonds umgetauft. Einen Schatten auf diese Anlageform werfen die hohen Kosten. Bei dem derzeit in der Plazierungsphase befindlichen KGAL Infraclass Europa 1 gehen 14 Prozent des plazierten Eigenkapitals inklusive Agio als sogenannte Weichkosten wie Vertriebsprovisionen verloren. Daf&#252;r wird eine j&#228;hrliche Rendite von 8 Prozent vor Steuern (IRR-Methode) angestrebt.</p>
<p>Die niedrigste Einstiegsschwelle f&#252;r Privatanleger bieten Infrastruktur-Aktienfonds. Das Angebot ist derzeit noch &#252;berschaubar. Das d&#252;rfte sich aber rasch &#228;ndern, wenn der Ende Februar aufgelegte Fonds Global Infrastructure des Marktf&#252;hrers DWS zu einem Verkaufsschlager wird. Infrastruktur-Aktienfonds erweisen sich zumeist aber lediglich als Versorger-Branchenfonds im neuen Gewand. So machen klassische Versorgertitel wie Suez oder Eon die H&#228;lfte des DWS-Portfolios aus. Mit einem Ausgabeaufschlag von bis zu 5 Prozent und einer j&#228;hrlichen Verwaltungsgeb&#252;hr von &#252;blicherweise 1,5 Prozent sind die Aktienfonds auf jeden Fall g&#252;nstiger als geschlossene Fonds.</p>
<p>Den preiswertesten Zugang mit einer Jahresgeb&#252;hr von 0,5 Prozent zuz&#252;glich einmaliger Transaktionskosten bieten b&#246;rsengehandelte Fonds, die die Wertentwicklung von Infrastruktur-Aktienindizes nachbilden. An der Deutschen B&#246;rse sind inzwischen vier Fonds notiert, die die Bezeichnung Infrastruktur im Namen f&#252;hren. Um besondere Reinheit bem&#252;ht sich dabei der Anbieter EasyETF, hinter dem die franz&#246;sischen Fondsgesellschaften von BNP Paribas und Axa stehen. Er hat Ende M&#228;rz zwei Fonds auf den Markt gebracht, die auf der NMX-Indexfamilie basieren. In diese Indizes werden nur Infrastrukturbetreiber aufgenommen, die ihren Ertrag mindestens zur H&#228;lfte durch die Bereitstellung von Infrastruktureinrichtungen erzielen. Breit aufgestellte Versorger fallen damit automatisch durch das Raster.</p>
<p>Quelle: F.A.Z., 16.04.2008, Nr. 89 / Seite 21</lang_de></p>
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