<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>www.who-owns-the-world.org &#187; Bürgerbegehren</title>
	<atom:link href="http://www.who-owns-the-world.org/tag/buergerbegehren/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.who-owns-the-world.org</link>
	<description>Privatization, Public Goods, Regulation</description>
	<lastBuildDate>Fri, 30 Jul 2010 15:34:06 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0</generator>
		<item>
		<title>Erfolgreiches B&#252;rgerbegehren</title>
		<link>http://www.who-owns-the-world.org/2009/11/20/erfolgreiches-buergerbegehren/</link>
		<comments>http://www.who-owns-the-world.org/2009/11/20/erfolgreiches-buergerbegehren/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 06:17:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Euskirchen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit/Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[Praktische Kämpfe]]></category>
		<category><![CDATA[Bayern]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerbegehren]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Kämpfe]]></category>
		<category><![CDATA[krankenhäuser]]></category>
		<category><![CDATA[Privatisierungskrise]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.who-owns-the-world.org/?p=2346</guid>
		<description><![CDATA[Die gro&#223;e Mehrheit der Menschen im Landkreis Rottal-Inn will nicht, dass die drei Krankenh&#228;user Simbach, Pfarrkirchen und Eggenfelden verkauft werden. Im B&#252;rgerentscheid am Sonntag, den 08. November, erteilten sie den Pl&#228;nen von Landr&#228;tin Bruni Mayer und der Mehrheit des Kreistages eine eindeutige Absage. Fast 45 000 W&#228;hler – also an die 90 Prozent – sprachen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die gro&#223;e Mehrheit der Menschen im Landkreis Rottal-Inn will nicht, dass die drei Krankenh&#228;user Simbach, Pfarrkirchen und Eggenfelden verkauft werden. </strong>Im B&#252;rgerentscheid am Sonntag, den 08. November, erteilten sie den Pl&#228;nen von Landr&#228;tin Bruni Mayer und der Mehrheit des Kreistages eine eindeutige Absage. Fast 45 000 W&#228;hler – also an die 90 Prozent – sprachen sich f&#252;r den Verbleib der Kliniken in kommunaler Hand aus. Rund 10 Prozent &#8211; rund 5300 B&#252;rger &#8211; votierten f&#252;r den Verkauf an die Rh&#246;n-Klinikum AG. Die Wahlbeteiligung lag bei fast 54 Prozent. <a href="http://www.buergerbegehren.spd-rottal-inn.de/joomla/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=123:aus-fuer-rottaler-klinikprivatisierung&amp;catid=35:presse&amp;Itemid=65" class="broken_link">Mehr lesen</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.who-owns-the-world.org/2009/11/20/erfolgreiches-buergerbegehren/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Media Spree versinkt &#8211; Das Wahlergebnis</title>
		<link>http://www.who-owns-the-world.org/2008/07/14/msv-ergebnis/</link>
		<comments>http://www.who-owns-the-world.org/2008/07/14/msv-ergebnis/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 14 Jul 2008 12:08:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Euskirchen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anstehende Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Praktische Kämpfe]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerbegehren]]></category>
		<category><![CDATA[Kämpfe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.who-owns-the-world.org/wp/2008/07/14/msv-ergebnis/</guid>
		<description><![CDATA[Das erfolgreichste B&#252;rgerbegehren der Stadt feiert am Montag, 14. Juli, 17 Uhr, mit einem Umtrunk im Osthafen (N&#228;he Elsenbr&#252;cke, gegen&#252;ber Allianztower). Der Anla&#223;: 34.932 Menschen in Friedrichshain und Kreuzberg beteiligten sich am B&#252;rgerentscheid &#8211; das sind 18,6 Prozent und damit 3,6 Prozent mehr als das notwendige Quorum. F&#252;r den Vorschlag der B&#252;rgerinitiative stimmte eine &#252;berw&#228;ltigende [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><lang_de>Das <a href="http://www.ms-versenken.org/">erfolgreichste B&#252;rgerbegehren der Stadt</a> <strong>feiert am Montag, 14. Juli, 17 Uhr, mit einem Umtrunk im Osthafen</strong> (N&#228;he Elsenbr&#252;cke, gegen&#252;ber Allianztower). Der Anla&#223;: 34.932 Menschen in Friedrichshain und Kreuzberg beteiligten sich am B&#252;rgerentscheid &#8211; das sind 18,6 Prozent und damit 3,6 Prozent mehr als das notwendige Quorum. F&#252;r den Vorschlag der B&#252;rgerinitiative stimmte eine &#252;berw&#228;ltigende Mehrheit von 86,8 Prozent; den Gegenvorschlag der Bezirksverordnetenversammlung lehnte eine knappe aber deutliche Mehrheit von 55,5 Prozent ab. <a href="http://www.taz.de/regional/berlin/aktuell/artikel/1/buerger-versenken-mediaspree/">Mehr taz-Berichterstattung</a><br />
<span id="more-1084"></span><br />
S&#228;mtliche Initiativen, die die Kampagne Mediaspree Versenken! unterst&#252;tzt haben, sind zum Umtrunk eingeladen. Anschlie&#223;end bekommt jede Initiative ein kleines Pr&#228;sent. Au&#223;erdem: Pressetermin zur Information &#252;ber das weitere Vorgehen der Initiative und den rigiden Umgang der Behala mit seinen Grundst&#252;cken und den &#246;ffentlichen Interessen. Beispiel: Osthafen. <strong>Parallel dazu tagt im 29. Stock des gegen&#252;berliegenden Allianztowers ein Workshop &#252;ber die Standortentwicklung</strong>, zu dem Senator Harald Wolf verschiedene Akteure aus Wirtschaft und Verwaltung eingeladen hat. Als Wirtschaftssenator ist Harald Wolf politisch verantwortlich f&#252;r den Umgang mit den landeseigenen Grundst&#252;cken an der Spree.  </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.who-owns-the-world.org/2008/07/14/msv-ergebnis/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>SPREEPARADE: Zu Wasser, zu Lande und in der Luft!</title>
		<link>http://www.who-owns-the-world.org/2008/07/10/spreeparade/</link>
		<comments>http://www.who-owns-the-world.org/2008/07/10/spreeparade/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 10 Jul 2008 10:07:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Euskirchen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anstehende Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Praktische Kämpfe]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerbegehren]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.who-owns-the-world.org/wp/2008/07/10/spreeparade/</guid>
		<description><![CDATA[Als Abschluss des kurzen „Wahlkampfes“ paradiert die Kampagne f&#252;r das erfolgreichste B&#252;rgerInnenbegehren Berlins &#8220;Media Spree Versenken!&#8221; mit viel Power und guter Laune entlang der Spreeufer und durch den Kiez. Auftaktort ist an der Warschauer Br&#252;cke. 
Gut gelaufen, die Investoren-Bejubelung am 1. Juli!
Der Wahlkampfauftakt am Dienstag vor einer Woche war ein voller Erfolg. Viele hundert Menschen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><lang_de><a href="http://www.who-owns-the-world.org/wp/wp-content/uploads/2008/07/wboot.jpg" rel="lightbox[pics-1215597713]" title="wboot.jpg"><img src="http://www.who-owns-the-world.org/wp/wp-content/uploads/2008/07/wboot.jpg" width="450" alt="wboot.jpg" class="imageframe" align="left" /></a>Als Abschluss des kurzen „Wahlkampfes“ paradiert die Kampagne f&#252;r <a href="http://www.ms-versenken.org/">das erfolgreichste B&#252;rgerInnenbegehren Berlins &#8220;Media Spree Versenken!&#8221;</a> mit viel Power und guter Laune entlang der Spreeufer und durch den Kiez. Auftaktort ist an der Warschauer Br&#252;cke. <span id="more-1076"></span></p>
<p><strong>Gut gelaufen, die Investoren-Bejubelung am 1. Juli!</strong><br />
Der Wahlkampfauftakt am Dienstag vor einer Woche war ein voller Erfolg. Viele hundert Menschen bildeten mit &#252;ber 40 Booten ein einmaliges Spektakel zwischen Schilling- und Michaelbr&#252;cke. F&#252;r den Dampfer des „Berliner Wirtschaftsgespr&#228;che e.V.“ mit Mediaspree-Vertretern an Bord war da kein Durchkommen. Die Kehrtwende auf der Bezirksgrenze zur&#252;ck nach Mitte hatte Symbolcharakter f&#252;r das Mediaspree-Projekt: Unerw&#252;nscht! Wir danken den vielen Aktiven in ihren oft winzigen Wassergef&#228;hrten f&#252;r den mutigen Einsatz zur Rettung der Spreeufer. Dass ein Spezialkommando der Polizei auf im Wasser befindliche Personen Pfefferspray abfeuerte, ist dabei nicht nur bedauerlich sondern als lebensbedrohliche Attacke zu bewerten und wird ein Nachspiel haben. Auch die sinnlose „Festnahme“ eines Faltbootes, der &#220;bergriff auf eine Person auf der Michaelbr&#252;cke durch die Polizei und die Razzien auf den Gel&#228;nden der Spreeclubs k&#246;nnen den Erfolg und den friedlichen Charakter des Tages unsererseits nicht schm&#228;lern. Die n&#228;chste Bootsfahrt kommt bestimmt! </lang_de></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.who-owns-the-world.org/2008/07/10/spreeparade/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Vom Kleinkrieg um B&#252;rgerbegehren und -entscheide</title>
		<link>http://www.who-owns-the-world.org/2007/12/21/buergerbegehren/</link>
		<comments>http://www.who-owns-the-world.org/2007/12/21/buergerbegehren/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 21 Dec 2007 08:00:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Euskirchen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Praktische Kämpfe]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerbegehren]]></category>
		<category><![CDATA[Kämpfe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.who-owns-the-world.org/wp/2007/12/21/buergerbegehren/</guid>
		<description><![CDATA[Hinweis auf eine interessante Gerichtsentscheidung aus der attac-privatisierungs-Liste,  &#8220;Schwere Klatsche f&#252;r Verwaltungsgericht&#8221;:
2006+2007 waren schlimme Jahre f&#252;r B&#252;rgerbegehren und -entscheide in NRW. Vielerorts wurden die erfolgreichen B&#252;rgerbegehren mit uns&#228;glich b&#252;rokratischen Argumenten einfach f&#252;r unzul&#228;ssig erkl&#228;rt, ob in M&#252;lheim zum Verkauf der Ostruhranlagen, in Oberhausen zur B&#228;derschlie&#223;ung, in Hattingen zu Schulschlie&#223;ungen und in D&#252;sseldorf zum Verkauf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><lang_de>Hinweis auf eine interessante <a href="http://www.who-owns-the-world.org/wp/wp-content/uploads/2007/12/OVG_NRW_15_B_1744_07.pdf">Gerichtsentscheidung</a> aus der attac-privatisierungs-Liste,  <strong>&#8220;Schwere Klatsche f&#252;r Verwaltungsgericht&#8221;</strong>:<br />
2006+2007 waren schlimme Jahre f&#252;r B&#252;rgerbegehren und -entscheide in NRW. Vielerorts wurden die erfolgreichen B&#252;rgerbegehren mit uns&#228;glich b&#252;rokratischen Argumenten einfach f&#252;r unzul&#228;ssig erkl&#228;rt, ob in M&#252;lheim zum Verkauf der Ostruhranlagen, in Oberhausen zur B&#228;derschlie&#223;ung, in Hattingen zu Schulschlie&#223;ungen und in D&#252;sseldorf zum Verkauf eines Grundst&#252;cks am Golzheimer Friedhof. Die Begr&#252;ndungen grenzten z.T. an intellektuelle Beleidigung f&#252;r die B&#252;rger wie in Oberhausen oder Hattingen. <span id="more-837"></span><br />
Es ist aber auch in sich widersinnig, dass die Stadtr&#228;te &#252;ber die Zul&#228;ssigkeit von B&#252;rgerbegehren entscheiden, welche sich im Normalfall gegen Entscheidungen genau dieser R&#228;te richten. Die best&#228;tigen dann mit der Nichtzul&#228;ssigkeit ihre vorherige Entscheidung. Und die B&#252;rokraten klemmen sich daf&#252;r scheinjuristische Argumente aus den H&#252;ften.<br />
Unabh&#228;ngig von diesem Anachronismus hat sich eine absolute Respektlosigkeit der sog. &#8220;Stadt&#8221; gegen&#252;ber den B&#252;rgern eingeb&#252;rgert deshalb, weil ja Unterschriftensammlungen und selbst zul&#228;ssige B&#252;rgerbegehren keine aufschiebende Wirkung haben.<br />
Diejenigen, die sich als Stadt definieren &#8211; man denke an uns&#228;gliche Ausspr&#252;che von Frau OB M&#252;hlenfeld (s.u.) oder Rechtsdezernent Dr. Steinfort letztes Jahr (&#8220;Die Stadt kann doch nicht im Sinne eines B&#252;rgerbegehrens beraten, wenn dieses den Interessen der Stadt widerspricht&#8221;) &#8211; schaffen einfach Fakten, um B&#252;rgerentscheiden den Boden zu entziehen, auch wenn es daf&#252;r keinen zwingenden Grund gibt. Auch der D&#252;sseldorfer OB Erwin macht das mit Vorliebe, so z.B. als er letzes Jahr Anteile der Stadtwerke schnell an EnBeWe verkaufte, obwohl mehr als gen&#252;gend Unterschriften zur Erneuerung des abgelaufenen und erfolgreichen B&#252;rgerentscheids gegen genau diesen Verkauf beisammen waren. Das gleiche in M&#252;lheim in 2003 zum Ruhrbania-Wettbewerb, aber auch letztes Jahr zur Ruhrbania-Projekt-Entwicklungsgesellschaft (entgegen dem g&#252;ltigen B&#252;rgerentscheid aus 2005!) und in Duisburg &#228;hnliches zum Verkauf der Krankenhausanteile.<br />
Auch zum Golzheimer Friedhof tat OB Erwin dies erneut, dieses Mal per Dringlichkeitsbeschluss &#8211; dieser auch in M&#252;lheim zum Alltag gewordenen mi&#223;br&#228;uchlich genutzten Ausnahmeregelung f&#252;r Notf&#228;lle. Diese geradezu absolutistisch anmutetenden Aktionen demonstrieren, was Frau M&#252;hlenfeld meinte, als sie sagte: &#8220;Wir sind gew&#228;hlt und machen, was wir wollen, egal wieviele B&#252;rger dagegen sind&#8221;.<br />
Und wie in allen anderen F&#228;llen gab das Verwaltungsgericht D&#252;sseldorf den Neo-Berlusconis von Rhein&#038;Ruhr recht. Ganz schlimm war es in Oberhausen, wo die VG-Richter die Klagef&#252;hrer sogar pers&#246;nlich derart unter Druck setzten, bis die ihre Klage eigenm&#228;chtig zur&#252;ckzogen und 18.000 Unterschriften den Rechtsweg entzogen, nur weil der Richter am Telefon darauf insistierte, sie h&#228;tten eh keine Chance.<br />
Genausowenig Chancen hatten alle anderen Klagen zu B&#252;rgerbegehren bei diesem VG D&#252;sseldorf. Der Richter zu der M&#252;lheimer Klage sagte ja auch sinngem&#228;&#223;, das B&#252;rgerbegehren wolle eh nur die Ruhrbania-Pl&#228;ne von Stadtrat und Stadtspitze st&#246;ren. Mit der Pr&#228;misse waren dann alle anderen Argumente nebens&#228;chlich und einfach unterzuordnen.<br />
Genauso war das VG auch mit OB Erwins Grundst&#252;cksverkauf umgegangen. Doch das OVG r&#252;ckte jetzt nicht nur diese enorm b&#252;rgerfeindliche Rechtsprechung zurecht, es erteilte auch den Machiavellis a la Erwin oder M&#252;hlenfeld Nachhilfe in Demokratie und Anstand. Das gesamte Urteil ist lesenswert (siehe Anhang)<br />
Im folgenden 2 Zitate daraus, die an Deutlichkeit kaum zu &#252;berbieten sind: Einmal von S. 4 zur Frage dessen, ob Grundst&#252;cksverkauf zu einem Bebauungsplanverfahren geh&#246;rt: Dabei werden Steinforts ausf&#252;hrliche Reden und Schriften dazu offiziell beerdigt!<br />
Zum 2. auf S. 9 zur Illegitimit&#228;t des Faktenschaffens zur Aushebelung von B&#252;rgerbegehren:  &#8220;Das vom Gesetzgeber vorgegebene Institut des B&#252;rgerbegehrens bedarf in Sonderf&#228;llen wie dem vorliegenden gerichtlichen Schutzes davor, dass eine Gemeinde die ihr er&#246;ffneten z&#252;gigen Entscheidungsm&#246;glichkeiten sachwidrig und einseitig zu Lasten des ohnehin in der Entscheidungsfindung langwierigeren B&#252;rgerbegehrens ausnutzt.&#8221;<br />
Eine schwere h&#246;chstrichterliche Klatsche sowohl f&#252;r die OB`s, die sich zusehends wie Sonnenk&#246;nige verhalten, als auch f&#252;r das ach so verwaltungsfreundliche VG D&#252;sseldorf!</p>
<p>Aus dem <a href="http://www.who-owns-the-world.org/wp/wp-content/uploads/2007/12/OVG_NRW_15_B_1744_07.pdf">Urteil</a>:  Oberverwaltungsgericht NRW, 15 B 1744/07 vom 06.12.2007 Aktenzeichen:   15 B 1744/07 Vorinstanz: Verwaltungsgericht D&#252;sseldorf, 1 L 1751/07, das anders entschieden hatte (wie gehabt!)</p>
<p>Urteil: &#8220;Der angegriffene Beschluss wird mit Ausnahme des Streitwertbeschlusses ge&#228;ndert: Dem Antragsgegner wird im Wege der einstweiligen Anordnung aufgegeben, unverz&#252;glich die Zul&#228;ssigkeit des B&#252;rgerbegehrens &#8220;Rettet den H. Friedhof&#8221; festzustellen.&#8221;  Dieser Beschluss ist unanfechtbar.Die Kosten des Verfahrens beider Rechtsz&#252;ge tr&#228;gt der Antragsgegner, die Stadt D&#252;sseldorf. </p>
<p>Zitate</p>
<p>von S.4: &#8220;Dem Recht des B&#252;rgerbegehrens in Nordrhein-Westfalen kann nicht entnommen werden, dass den B&#252;rgern keine Entscheidung dar&#252;ber zustehen soll, ob ein bauplanungsrechtlich erm&#246;glichtes Vorhaben unter Einsatz eines st&#228;dtischen Grundst&#252;cks verwirklicht wird.  Das gilt schon deshalb, weil Bauleitplanung grunds&#228;tzlich Angebotsplanung ist. Dar&#252;ber hinaus kann die Verwirklichung einer bauplanungsrechtlich erm&#246;glichten Bauma&#223;nahme von vielf&#228;ltigen Einzelumst&#228;nden abh&#228;ngen (z.B. st&#228;dtische Entscheidung &#252;ber die Durchf&#252;hrung als eigenes Bauvorhaben, F&#246;rderung fremder Bauvorhaben durch Grundst&#252;cksver&#228;u&#223;erung, Subventionierung, Bereitstellung von Ausgleichsfl&#228;chen, zus&#228;tzliche Erschlie&#223;ung oder sonstige begleitende Ma&#223;nahmen).&#8221;</p>
<p>und S. 9:  &#8220;So bleibt bei lebensnaher Betrachtung des Vorgangs als alleiniger nachvollziehbarer Grund f&#252;r den Kaufvertrag am 15. Oktober 2007 &#252;brig, dass das einzig reale Risiko f&#252;r die Verwirklichung des Vorhabens, n&#228;mlich die Sperrwirkung eines zugelassenen B&#252;rgerbegehrens und erst recht ein erfolgreicher B&#252;rgerentscheid, durch Schaffung vermeintlich endg&#252;ltiger, eine Entscheidung &#252;ber den Verbleib des Eigentums ausschlie&#223;ender Zust&#228;nde beseitigt werden sollte. Genau dies ist kein legitimer Grund. Der Respekt vor dem &#8211; verfassungsrechtlich nicht vorgeschriebenen, aber gesetzlich begr&#252;ndeten &#8211; Institut des B&#252;rgerbegehrens h&#228;tte es geboten, die M&#246;glichkeit der Entscheidung der B&#252;rger, ob das st&#228;dtische Grundst&#252;ck f&#252;r die geplante Bebauung hergegeben werden soll, zu akzeptieren und f&#252;r eine solche Entscheidung offensiv zu werben statt zu versuchen, sich durch &#252;berst&#252;rzte Vertragskonstruktionen dem Votum der B&#252;rger zu entziehen. So h&#228;tte binnen kurzem und weit vor dem Endtermin zur inneren Wirksamkeit des Vertrages am 30. September 2008 verfahrensrechtlich legitimierte Klarheit geschaffen werden k&#246;nnen.<br />
Das vom Gesetzgeber vorgegebene Institut des B&#252;rgerbegehrens bedarf in Sonderf&#228;llen wie dem vorliegenden gerichtlichen Schutzes davor, dass eine Gemeinde die ihr er&#246;ffneten z&#252;gigen Entscheidungsm&#246;glichkeiten sachwidrig und einseitig zu Lasten des ohnehin in der Entscheidungsfindung langwierigeren B&#252;rgerbegehrens ausnutzt.  Deshalb reicht es f&#252;r die Zul&#228;ssigkeit des B&#252;rgerbegehrens hier aus, dass die M&#246;glichkeit einer Entscheidung &#252;ber den Eigentumsverbleib als Ziel des B&#252;rgerbegehrens zwar nicht &#8211; wie grunds&#228;tzlich zu fordern &#8211; feststeht, aber jedenfalls nicht ausgeschlossen werden kann.&#8221;</lang_de></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.who-owns-the-world.org/2007/12/21/buergerbegehren/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>DIE LINKE  ist  die Partei  des &#214;ffentlichen</title>
		<link>http://www.who-owns-the-world.org/2007/09/06/die-linke-ist-die-partei-des-oeffentlichen/</link>
		<comments>http://www.who-owns-the-world.org/2007/09/06/die-linke-ist-die-partei-des-oeffentlichen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 06 Sep 2007 19:39:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrej Holm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Praktische Kämpfe]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentliche Güter (allg.)]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlicher Raum]]></category>
		<category><![CDATA[Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[Banken]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerbegehren]]></category>
		<category><![CDATA[DIE LINKE]]></category>
		<category><![CDATA[Eigentum]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunen]]></category>
		<category><![CDATA[Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Privatisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Rekommunalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Sachsen]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtwerke]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://wgdw.minuskel.de/wp/2007/09/07/die-linke-ist-die-partei-des-oeffentlichen/langswitch_lang/lo</guid>
		<description><![CDATA[erkl&#228;rte der Linkspartei-Bundesgesch&#228;ftsf&#252;hrer Dietmar Bartsch auf einer Pressekonferenz. In einer Presseerkl&#228;rung vom 3.9.07 hei&#223;t es:
&#8220;DIE LINKE macht die Abwehr des Ausverkaufs &#246;ffentlichen Eigentums und die Demokratisierung der &#246;ffentlichen Unternehmen zu einem ihrer politischen Schwerpunkte. DIE LINKE  ist  die Partei  des &#214;ffentlichen, die  Partei, sich aus Gr&#252;nden der sozialen Gerechtigkeit und der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>erkl&#228;rte der Linkspartei-Bundesgesch&#228;ftsf&#252;hrer Dietmar Bartsch auf einer Pressekonferenz. In einer Presseerkl&#228;rung vom 3.9.07 hei&#223;t es:</p>
<p><em>&#8220;DIE LINKE macht die Abwehr des Ausverkaufs &#246;ffentlichen Eigentums und die Demokratisierung der &#246;ffentlichen Unternehmen zu einem ihrer politischen Schwerpunkte. DIE LINKE  ist  die Partei  des &#214;ffentlichen, die  Partei, sich aus Gr&#252;nden der sozialen Gerechtigkeit und der Demokratie um die &#246;ffentlichen, personennahen Dienste k&#252;mmert, die die Perspektiven von Nutzern, Besch&#228;ftigten und Steuerzahlern ausgleichend zusammenbringen will, die f&#252;r Transparenz und demokratische Kontrolle eintritt.<br />
&#8220;&#214;ffentlich! Weil&#8217;s wichtig f&#252;r alle ist&#8221; – unter diesem Motto baut DIE LINKE einen politischen Schwerpunkt auf, mit dem die Handlungsebenen der Kommune, des Landes und des Bundes verzahnt werden sollen. </em><span id="more-758"></span><br />
<em>DIE LINKE fordert den Erhalt der Deutschen Bahn im vollst&#228;ndigen Eigentum des Bundes als Voraussetzung f&#252;r eine moderne, kundenorientierte, sichere und bezahlbare Bahn. Ich darf daran erinnern, dass in Gro&#223;britannien durch Frau Thatcher die Bahnprivatisierung und weitere Privatisierungen durchgef&#252;hrt wurden, jetzt das britische Netz wieder in &#246;ffentlicher Hand ist, und Ken Livingston auch die Londoner U-Bahn in &#246;ffentliche Hand zur&#252;ckgeholt hat.<br />
Auch in Deutschland beginnen verschiedene Kreise und St&#228;dte mit der Rekommunalisierung, ein Beispiel ist die M&#252;llabfuhr in der Uckermark. Erhalt und Ausbau und Umbau einer &#246;ffentlichen Dienstleistungsstruktur geht nicht immer &#252;ber den Markt – zum Beispiel lange Wege der Abfallentsorgung in Regionen mit abnehmender Bev&#246;lkerungszahl.<br />
&#214;ffentliche Unternehmen sind wichtig als R&#252;ckgrat f&#252;r regionale Wirtschaftskreisl&#228;ufe. Zum Beispiel Stadtwerke. DIE LINKE  unterst&#252;tzt das B&#252;rgerbegehren gegen den Verkauf von Anteilen an den Leipziger Stadtwerken. Der gr&#246;&#223;te &#246;ffentliche Versorger in Ostdeutschland muss vattenfallfreie Zone bleiben.<br />
Ich habe auf der Pressekonferenz in der vergangenen Woche schon was zur SachsenLB gesagt. Die Sachsen LB und die Berliner Bankgesellschaft machen deutlich – der CDU kann man Banken nicht &#252;berlassen. Das zeigt aber auch, &#246;ffentliche Unternehmen sind nicht per se besser, man muss sie demokratisch kontrollieren und  Zielvorgaben machen. Transparenz und demokratische Kontrolle sind das A und O, &#246;ffentliche Unternehmen d&#252;rfen kein Hort f&#252;r Misswirtschaft, Korruption und Vetternwirtschaft sein. Dann verspielen sie ihr Ansehen. Rot-rot in Berlin macht es vor, es gibt einen Beteiligungsausschuss im Parlament, es gibt demokratisch legitimierte Zielvorgaben.<br />
DIE LINKE wird  einen parteiinternen Informationsverbund – Watching-Stelle – aufbauen. Als erster Schritt sollen &#252;ber Frageb&#246;gen im Internet Privatisierungen in Kommunen erfasst werden. Kommunalabgeordnete sollen &#252;ber eine &#8220;Kommunalakademie&#8221; qualifiziert werden. Zum Auftakt wird am 9./10. November in Hannover eine <a href="http://die-linke.de/politik/themen/oeffentlich/" class="broken_link">Konferenz </a>stattfinden.&#8221;</em></p>
<p>Sehr erwartungsgem&#228;&#223; erkl&#228;rte die <em>Junge Welt </em>sodann, dass dies alles Talmi (siehe &#8220;Berlin&#8221;) sei. Gegen&#252;ber den bisherigen Positionierungen sind diese Formulierung aber eine deutliche Unterst&#252;tzung privatisierungskritischer Positionen. Eine politische Innovation aber (die der Jungen Welt nicht in den Sinn kommt) w&#228;re, <strong>wenn die unterschiedlichen Dimensionen und Referenzen des &#8220;&#214;ffentlichen&#8221; in dem politischen Projekt zusammengedacht und koh&#228;rent politisch behandelt werden, das bedeutet vor allem: das (Medien-)&#246;ffentliche, &#246;ffentliche Unternehmen, &#246;ffentliche G&#252;ter,  &#246;ffentliche R&#228;ume.<br />
</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.who-owns-the-world.org/2007/09/06/die-linke-ist-die-partei-des-oeffentlichen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Reprivatisierung in Heidenheim?</title>
		<link>http://www.who-owns-the-world.org/2007/01/31/reprivatisierung-in-heidenheim/</link>
		<comments>http://www.who-owns-the-world.org/2007/01/31/reprivatisierung-in-heidenheim/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 31 Jan 2007 13:20:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Euskirchen</dc:creator>
				<category><![CDATA[De-Privatisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Praktische Kämpfe]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerbegehren]]></category>
		<category><![CDATA[Privatisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtwerke]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://wgdw.minuskel.de/wp/2007/01/31/reprivatisierung-in-heidenheim/</guid>
		<description><![CDATA[Mit einem B&#252;rgerentscheid soll der Verkauf ehemals st&#228;dtischer&#160; Wohnungen an Immobilieninvestor Gagfah r&#252;ckg&#228;ngig gemacht werden.
Am 11. M&#228;rz wird es erstmals in der Geschichte der schw&#228;bischen&#160; Industriestadt Heidenheim einen B&#252;rgerentscheid geben. Die 36000&#160; Wahlberechtigten entscheiden, ob der Gemeinderatsbeschlu&#223; zum Verkauf&#160;der st&#228;dtischen Anteile an der Grundst&#252;cks- und Baugesellschaft in&#160;Heidenheim (GBH) aufgehoben werden soll.
In einer Nacht-und-Nebel-Aktion hatte der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit einem B&#252;rgerentscheid soll der Verkauf ehemals st&#228;dtischer&nbsp; <br />Wohnungen an Immobilieninvestor Gagfah r&#252;ckg&#228;ngig gemacht werden.</p>
<p>Am 11. M&#228;rz wird es erstmals in der Geschichte der schw&#228;bischen&nbsp; <br />Industriestadt Heidenheim einen B&#252;rgerentscheid geben. Die 36000&nbsp; <br />Wahlberechtigten entscheiden, ob der Gemeinderatsbeschlu&#223; zum Verkauf&nbsp;der st&#228;dtischen Anteile an der Grundst&#252;cks- und Baugesellschaft in&nbsp;Heidenheim (GBH) aufgehoben werden soll.</p>
<p>In einer Nacht-und-Nebel-Aktion hatte der Gemeinderat am 9. November&nbsp;mit der Mehrheit aus CDU und Freier W&#228;hlergemeinschaft einen&nbsp;entsprechenden Beschlu&#223; gefa&#223;t. Geplant ist der Komplettverkauf der&nbsp;GBH an die GAGFAH, einen jener als »Heuschrecken« bezeichneten&nbsp;Wohnimmobilieninvestor mit Sitz in Luxemburg. Der Verkauf der Anteile&nbsp;soll der Stadtkasse Einnahmen in H&#246;he von 40 Millionen Euro&nbsp;bescheren. Die Gr&#252;nen, die Mehrheit der SPD-Fraktion und die beiden&nbsp;Gemeinder&#228;te der DKP stimmten dagegen. Sie bef&#252;rchten weitere&nbsp;Belastungen f&#252;r die betroffenen Mieter. Zwar befanden sich die 9000&nbsp;Wohnungen der GBH zum Zeitpunkt des Verkaufs nicht mehr im direkten&nbsp;Besitz der Stadt, doch durch den 28,6prozentigen Anteil, den die&nbsp;Kommune an dem Unternehmen noch hielt, konnte sie dessen&nbsp;Gesch&#228;ftspolitik beeinflussen.</p>
<p>Der Verkaufsbeschlu&#223; sorgte in der Stadt f&#252;r Emp&#246;rung. Die SPD, die&nbsp; <br />Gr&#252;nen, die DKP, der Mieterverein und die IG Metall initiierten ein&nbsp; <br />B&#252;rgerbegehren dagegen. Innerhalb weniger Wochen wurden knapp 4300&nbsp;Unterschriften gesammelt und das Quorum von zehn Prozent der&nbsp;Wahlberechtigten deutlich &#252;bertroffen.</p>
<p>Das Kommunalparlament machte am vergangenen Freitag den Weg frei f&#252;r&nbsp;den Entscheid, indem er das B&#252;rgerbegehren f&#252;r zul&#228;ssig erkl&#228;rte.&nbsp;Falls rund 9000 Heidenheimer der Aufhebung des&nbsp; Gemeinderatsbeschlusses vom 9. November 2006 zustimmen, hat dies die&nbsp; Wirkung eines endg&#252;ltigen Gemeinderatsbeschlusses.</p>
<p>Der DKP-Abgeordnete Ulrich Huber geht davon aus, da&#223; die&nbsp; <br />Verkaufsgegner erfolgreich sein werden. »Wir haben beim Sammeln der&nbsp; Unterschriften gemerkt, da&#223; die Menschen das nicht wollen«, so Huber&nbsp; gegen&#252;ber jW.</p>
<p>Der politische Erfolg der Antiprivatisierungskampagne scheint somit&nbsp; <br />greifbar nahe, doch ob damit der Verkauf der st&#228;dtischen Anteile&nbsp; <br />r&#252;ckg&#228;ngig gemacht werden kann, steht auf einem anderen Blatt.&nbsp; <br />Oberb&#252;rgermeister Bernhard Ilg (CDU) stellt sich laut S&#252;dwestrundschau vom vergangenen Donnerstag auf den Standpunkt, da&#223;&nbsp;der Verkauf der st&#228;dtischen Anteile rechtswirksam get&#228;tigt worden&nbsp;sei. Die Vertragsbindung der Stadtwerke w&#252;rde auch durch einen&nbsp;Gemeinderatsbeschlu&#223; nicht beseitigt werden, so Ilg auf der&nbsp;Gemeinderatssitzung. Die Stadt k&#246;nne lediglich auf die Stadtwerke&nbsp;einwirken, da&#223; diese in Verhandlungen &#252;ber eine etwaige&nbsp;R&#252;ckabwicklung des Verkaufs mit der GAGFAH treten. Dies w&#252;rde aber&nbsp; Kosten in noch nicht bezifferbarer Millionenh&#246;he nach sich ziehen, so&nbsp; Ilg.</p>
<p>Auch Huber sieht die Probleme, die durch die »komplizierte&nbsp; <br />juristische Konstruktion« entstanden seien. Jetzt r&#228;che sich die&nbsp; <br />Entscheidung des alten Gemeinderats, die den Stadtwerken geh&#246;rende&nbsp; GmbH, die den ehemals kommunalen Wohnungsbesitz verwaltete, in die&nbsp; GBH einzugliedern, an der die Stadtwerke nur Minderheitsanteile&nbsp;halten. Wenn der B&#252;rgerentscheid aber erfolgreich sei, k&#246;nnten die&nbsp; Verkaufsbef&#252;rworter wenigstens kaum so weitermachen wie bisher.</p>
<p>Die erfolgreiche kommunalpolitische Arbeit der DKP in Heidenheim wird&nbsp; von Landesbeh&#246;rden durchaus zur Kenntnis genommen. So hei&#223;t es im&nbsp; Jahresbericht des Landesamtes f&#252;r Verfassungsschutz Baden-W&#252;rttemberg: »Die Heidenheimer Ortsgruppe der Deutschen&nbsp; <br />Kommunistischen Partei, die seit der Kommunalwahl am 13. Juni 2004&nbsp; mit zwei Mandaten statt mit bisher einem im &#246;rtlichen Stadtrat&nbsp; vertreten ist, zeigt sich innerhalb der Heidenheimer&nbsp; Politiklandschaft durchaus r&#252;hrig. (..) Das Engagement der Partei&nbsp; st&#246;&#223;t in interessierten Bev&#246;lkerungskreisen nicht selten auf&nbsp; Sympathie und zeigt wieder einmal, da&#223; die DKP trotz&nbsp; bundespolitischer Bedeutungslosigkeit auf kommunaler Ebene durchaus&nbsp; <br />in der Lage ist, sich aktiv in das &#246;rtliche Tagesgeschehen&nbsp; <br />einzumischen und vor allem, bei einem Teil der &#214;ffentlichkeit den&nbsp; <br />einen oder anderen Pluspunkt zu sammeln.«</p>
<p>Tageszeitung&nbsp; Junge Welt, 31. Januar 2007<br />
<LINK http://www.jungewelt.de/2007/01-31/042.php>http://www.jungewelt.de/2007/01-31/042.php</LINK></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.who-owns-the-world.org/2007/01/31/reprivatisierung-in-heidenheim/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Linksfraktion fordert Privatisierungsbericht</title>
		<link>http://www.who-owns-the-world.org/2007/01/30/linksfraktion-fordert-privatisierungsbericht/</link>
		<comments>http://www.who-owns-the-world.org/2007/01/30/linksfraktion-fordert-privatisierungsbericht/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 30 Jan 2007 20:13:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Euskirchen</dc:creator>
				<category><![CDATA[De-Privatisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Debatten: Theorien/Alternativen]]></category>
		<category><![CDATA[Praktische Kämpfe]]></category>
		<category><![CDATA[Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerbegehren]]></category>
		<category><![CDATA[DIE LINKE]]></category>
		<category><![CDATA[Eigentum]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Hessen]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunen]]></category>
		<category><![CDATA[Liberalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Mitbestimmung]]></category>
		<category><![CDATA[Privatisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Privatisierungsfolgen]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Sparkassen]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://wgdw.minuskel.de/wp/2007/01/30/linksfraktion-fordert-privatisierungsbericht/</guid>
		<description><![CDATA[In dem Antrag heisst es:
Der Deutsche Bundestag fordert die Bundesregierung auf,
1. gemeinsam mit den anderen deutschen Gebietsk&#246;rperschaften einen Privatisierungsbericht &#252;ber die Auswirkungen der Privatisierungen seit 1995 vorzulegen;
2. bis zur Vorlage und Diskussion des Privatisierungsberichtes keine weiteren Privatisierungsschritte zu unternehmen.
3. Der Privatisierungsbericht der Bundesregierung soll f&#252;r die privatisierten Bereiche darstellen:
– die Privatisierungsschritte der &#246;ffentlichen Hand;
– die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In dem <LINK http://dokumente.linksfraktion.net/drucksachen/7700814808_1603914.pdf>Antrag </LINK>heisst es:</p>
<p style="font-weight: bold;">Der Deutsche Bundestag fordert die Bundesregierung auf,</p>
<p style="font-weight: bold;">1. gemeinsam mit den anderen deutschen Gebietsk&#246;rperschaften einen Privatisierungsbericht &#252;ber die Auswirkungen der Privatisierungen seit 1995 vorzulegen;</p>
<p style="font-weight: bold;">2. bis zur Vorlage und Diskussion des Privatisierungsberichtes keine weiteren Privatisierungsschritte zu unternehmen.</p>
<p style="font-weight: bold;">3. Der Privatisierungsbericht der Bundesregierung soll f&#252;r die privatisierten Bereiche darstellen:</p>
<p style="font-weight: bold;">– die Privatisierungsschritte der &#246;ffentlichen Hand;</p>
<p style="font-weight: bold;">– die Ergebnisse aller Volksabstimmungen einschlie&#223;lich B&#252;rgerbegehren und B&#252;rgerentscheide, die zu Fragen der Privatisierung durchgef&#252;hrt wurden;</p>
<p style="font-weight: bold;">– die Auswirkungen auf die &#246;ffentlichen Finanzen;</p>
<p style="font-weight: bold;">– die Auswirkungen auf politische Gestaltungsm&#246;glichkeiten (Einfluss- m&#246;glichkeiten auf Gesch&#228;ftsf&#252;hrung und Informationsrechte der &#246;ffentlichen Hand), Mitbestimmungsrechte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und Informationsrechte f&#252;r B&#252;rgerinnen und B&#252;rger;</p>
<p style="font-weight: bold;">– die Entwicklung von sozialversicherungspflichtiger und sonstiger Besch&#228;ftigung, Arbeitsentgelten nach Lohngruppen, Managementgeh&#228;ltern und Ausbildungspl&#228;tzen;</p>
<p style="font-weight: bold;">– die Auswirkungen auf Wochenarbeitszeit, Sonntags- Feiertags- und Nachtarbeit und Schichtarbeit;</p>
<p style="font-weight: bold;">– die Entwicklung von Preisen, Geb&#252;hren und Gewinnen;</p>
<p style="font-weight: bold;">– die Entwicklung von Qualit&#228;t der Leistung, Verbrauchern&#228;he und fl&#228;chendeckender Versorgung und</p>
<p style="font-weight: bold;">– die Entwicklung der Investitionen.</p>
<p style="font-weight: bold;">Dem Bericht ist ein weiterer Privatisierungsbegriff zugrunde zu legen, der neben dem Verkauf von Beteiligungen und sonstigen Verm&#246;genswerten auch die Ausgliederung &#246;ffentlichen Verm&#246;gens in privatrechtlich organisierte Unternehmungen und die &#220;bertragung &#246;ffentlicher Aufgaben an private Unternehmen beinhaltet. <br />Die Auswirkungen auf die &#246;ffentlichen Finanzen sollen umfassend untersucht werden. Den Privatisierungserl&#246;sen sind die Verm&#246;gensverluste und die zuk&#252;nftigen Mehrausgaben und Einnahmeverluste gegen&#252;berzustellen. Steuerminder- einnahmen durch internationale Transferierbarkeit von Gewinnen oder durch Steuerverg&#252;nstigungen etwa bei &#246;ffentlich-privaten Partnerschaften (Public Private Partnerships) sind zu ber&#252;cksichtigen. Es soll auch ber&#252;cksichtigt werden, inwieweit durch Personalabbau Steuereinnahmen und Sozialbeitr&#228;ge sinken. Bei der Darstellung der Entwicklung von Besch&#228;ftigung und Ausbildung ist auf die Situation von Frauen speziell einzugehen. Es ist anzugeben, inwieweit die Verschuldungsgrenze des Artikel 115 Abs. 1 des Grundgesetzes (GG) und der entsprechenden Bestimmungen in den L&#228;nderverfassungen nur aufgrund von Privatisierungserl&#246;sen eingehalten wurden.<br />Die Darstellung der Preisentwicklung in privatisierten Bereichen soll nach Gesch&#228;fts- und Privatkundensegment unterscheiden. Hierbei ist zu ber&#252;cksichtigen, inwieweit die Preisentwicklung auf allgemeinen technischen Fortschritt zur&#252;ckzuf&#252;hren ist, der auch in &#246;ffentlich-rechtlichen Unternehmen realisiert werden kann. Als Ma&#223;stab hierf&#252;r sind internationale Vergleichsstudien heran- zuziehen. Auf die Entwicklung von Sozialtarifen ist einzugehen. Der Privatisierungsbericht soll damit deutlich &#252;ber den Beteiligungsbericht des Bundes hinausgehen.</p>
<p style="font-weight: bold;">Begr&#252;ndung</p>
<p>In zahlreichen B&#252;rger- und Volksentscheiden wurden Privatisierungen &#246;ffentlichen Eigentums abgelehnt, beispielsweise in Hamburg und in M&#252;lheim/Ruhr. Einer Umfrage im Auftrage des Sparkassen- und Giroverbandes Hessen- Th&#252;ringen zufolge sind 82 Prozent der Hessen gegen einen Verkauf von Sparkassen.<br />
Aktuell geplante Privatisierungen sind sehr umstritten. Gegen den Plan der Regierung Baden-W&#252;rttembergs, den gr&#246;&#223;ten Teil der historischen Handschriftenbest&#228;nde der Badischen Landesbibliothek zu verkaufen, und damit das F&#252;rstenhaus Baden aus einer finanziellen Notlage zu retten, protestierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt und verhinderten den Verkauf bis auf weiteres.<br />
Das Flugsicherungsgesetz, das den Verkauf von 74,9 Prozent der Anteile an der Deutschen Flugsicherung GmbH vorsieht, wurde vom Bundespr&#228;sidenten zun&#228;chst nicht unterschrieben, um verfassungsrechtliche Bedenken zu pr&#252;fen. Best&#228;rkt wird die Kritik an der Privatisierung der Flugsicherung durch das Urteil des Landgerichts Konstanz zum Flugungl&#252;ck von &#220;berlingen, in dem die Bundesrepublik Deutschland haftbar gemacht wird, da sie ohne Staatsvertrag die Flugsicherung in deutschem Luftraum der privatrechtlich organisierten Schweizer Firma Skyguide &#252;bertragen hatte. Das Gericht stellte fest, dass die Sicherstellung des Flugverkehrs grundgesetzliche Aufgabe des Staates ist.<br />
Umstritten ist auch der B&#246;rsengang der Deutsche Bahn AG. Kritiker bef&#252;rchten einen Verkauf weit unter Wert, Personalabbau, gro&#223;fl&#228;chige Streckenstilllegungen, einen R&#252;ckgang der Investitionen und stark steigende Preise. Sie verweisen dabei auf die Bilanz der Bahnprivatisierung in Gro&#223;britannien.<br />
Die Bundesregierung plant f&#252;r 2007 laut Haushaltsentwurf Einnahmen aus der Ver&#228;u&#223;erung von Beteiligungen und aus der Verwertung von sonstigem Kapitalverm&#246;gen in H&#246;he von 9,2 Mrd. Euro. Angesichts umfangreicher geplanter Privatisierungen und ernstzunehmender Kritik ist es dringend erforderlich, eine Bilanz der Auswirkungen der bisherigen Privatisierungspolitik zu ziehen.<br />
Privatisierungserl&#246;se werden dazu verwendet, Einnahmeverluste an anderer Stelle auszugleichen. Laut Finanzplanung will der Bund bis 2009 so haushalten, dass die Verschuldungsgrenze nur dank Privatisierungserl&#246;se eingehalten wird. Dies l&#228;uft dem Grundgedanken des Artikel 115 GG zuwider, die Verm&#246;genssubstanz des Staates zu erhalten. Das Sachverm&#246;gen des Staates geht, gemessen am Bruttoinlandsprodukt, seit Jahren kontinuierlich zur&#252;ck. Privatisierungen f&#252;hren neben den Verm&#246;gensverlusten auch zu nachhaltigen Einnahmeverlusten f&#252;r die &#246;ffentliche Hand. Vor weiteren Privatisierungsschritten m&#252;ssen diese Auswirkungen dringend detailliert untersucht werden. Auf eine kleine Anfrage der Fraktion DIE LINKE. nach den Einnahmeverlusten, die mit den Einmaleinnahmen im Haushaltsplan 2007 verbunden sind, antwortete die Bundesregierung: „Im &#220;brigen entfallen im Rahmen von Verm&#246;gensver&#228;u&#223;erungen des Bundes generell k&#252;nftige Verm&#246;gensertr&#228;ge, deren H&#246;he – wie etwa bei Dividenden – gegenw&#228;rtig jedoch nicht prognostiziert werden kann.“ (Bundestagsdrucksache 16/2327) Dieser Aussage ist zu entnehmen, dass die Bundesregierung eine bewusste Abw&#228;gung zwischen der kurzfristigen und langfristigen Haushaltswirkung bisher nicht vorgenommen hat. Der angemessene Umgang mit der Ungewissheit der zuk&#252;nftigen wirtschaftlichen Entwicklung ist nicht der Verzicht auf Prognose, sondern die Anwendung wissenschaftlicher Prognosemethoden unter Kenntlichmachung von Prognoseunsicherheiten. Dies soll im Privatisierungsbericht geschehen.<br />
Die Privatisierungen von Post und Telekom waren mit hohen Arbeitsplatz- und Ausbildungsplatzverlusten verbunden. Allein die Telekom AG hat von ihrer Privatisierung bis 2005 mehr als 100 000 Stellen gestrichen. Bis 2008 sollen weitere 32 000 Stellen abgebaut werden. Vor weiteren Privatisierungen m&#252;ssen die bisherigen Privatisierungsfolgen f&#252;r die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gewissenhaft untersucht werden.<br />
Privatisierungsma&#223;nahmen wurden meist mit erwarteten Effizienzgewinnen begr&#252;ndet. Es stellt sich die Frage, inwieweit f&#252;r die Verbraucherinnen und Verbraucher, nicht nur f&#252;r Gro&#223;kunden, die Versorgung mit g&#252;nstigen und hoch- wertigen Leistungen durch Privatisierungen zugenommen hat. Versorgungsdichte und B&#252;rgern&#228;he haben etwa bei der Post abgenommen. Sozialtarife wurden bei privatisierten Unternehmen teilweise zur&#252;ckgenommen. Bei der Feststellung von Effizienzgewinnen darf nicht stillschweigend angenommen werden, ein &#246;ffentliches Unternehmen w&#252;rde heute noch mit der Technologie arbeiten, die zum Zeitpunkt der Privatisierung aktuell war.<br />
Privatisierung und Liberalisierung von so genannten nat&#252;rlichen Monopolen, also in Wirtschaftszweigen mit sinkenden Durchschnittskosten, und in netzgebundenen Wirtschaftszweigen haben, wie von fast allen Wirtschaftstheorien vorausgesagt, zu Monopolgewinnen gef&#252;hrt. Vor einer Untersuchung dieser Entwicklung darf die geplante Privatisierung von Deutsche Flugsicherung GmbH, Deutsche Bahn AG und Flughafenbeteiligungen keinesfalls umgesetzt werden.<br />
Auf der Ebene der L&#228;nder und Kommunen sind Privatisierungen eine Antwort auf Haushaltsnotlagen, die unter wesentlicher Beteiligung der Bundesregierung durch steuerpolitische Entscheidungen verursacht wurden. Da diese Entwicklung nur aus dem finanzpolitischen Zusammenhang zu beurteilen ist, muss der Privatisierungsbericht die Ebene des Bundes, der L&#228;nder und Gemeinden ber&#252;cksichtigen.<br />
Bereits 1998 forderte der Deutsche Gewerkschaftsbund einen Privatisierungsbericht von der Bundesregierung ein. Die Bundesregierung sollte dieser Aufforderung z&#252;gig nachkommen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.who-owns-the-world.org/2007/01/30/linksfraktion-fordert-privatisierungsbericht/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&quot;Muelheim ist unser!&quot; Neuauflage des Buergerentscheids steht an</title>
		<link>http://www.who-owns-the-world.org/2007/01/29/muelheim-ist-unser-neuauflage-des-buergerentscheids-steht-an/</link>
		<comments>http://www.who-owns-the-world.org/2007/01/29/muelheim-ist-unser-neuauflage-des-buergerentscheids-steht-an/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 29 Jan 2007 10:24:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Euskirchen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Praktische Kämpfe]]></category>
		<category><![CDATA[Privatisierung (allg.)]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerbegehren]]></category>
		<category><![CDATA[Privatisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Wald]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://wgdw.minuskel.de/wp/2007/01/29/muelheim-ist-unser-neuauflage-des-buergerentscheids-steht-an/</guid>
		<description><![CDATA[Das B&#252;rgerbegehren in M&#252;lheim zur Erneuerung des erfolgreichen B&#252;rgerentscheids gegen weitere Privatisierung startet in K&#252;rze. Auf einer gut besuchte B&#252;rgerversammlung wurde besprochen, ob der in 2005 erfolgreiche B&#252;rgerentscheid gegen weitere Privatisierung erneuert werden soll, da die rechtliche Bindung Ende Februar ausl&#228;uft. Oberb&#252;rgermeisterin, SPD, CDU und FDP waren 2005 gegen diesen B&#252;rgerentscheid. Nach Ablauf der Bindung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das B&#252;rgerbegehren in M&#252;lheim zur Erneuerung des erfolgreichen B&#252;rgerentscheids gegen weitere Privatisierung startet in K&#252;rze. Auf einer gut besuchte B&#252;rgerversammlung wurde besprochen, ob der in 2005 erfolgreiche B&#252;rgerentscheid gegen weitere Privatisierung erneuert werden soll, da die rechtliche Bindung Ende Februar ausl&#228;uft. Oberb&#252;rgermeisterin, SPD, CDU und FDP waren 2005 gegen diesen B&#252;rgerentscheid. Nach Ablauf der Bindung werden wieder verst&#228;rkte Privatisierungen bef&#252;rchtet.</p>
<p>So ist die &#220;bertragung von Anteilen der Ruhrbania-Projektentwicklungsgesellschaft (RPG) an Private durch den B&#252;rgerentscheid zur Zeit noch eindeutig verboten. Auch der RP D&#252;sseldorf hat das best&#228;tigt! Seit mind. einem Jahr arbeiten Stadtspitze und M&#038;B dennoch mit Volldampf gegen dieses Verbot an der RPG, was der Rat am 1. M&#228;rz absegnen soll, nur 1 Tag nach Ablauf der rechtlichen Bindung des B&#252;rgerentscheids! Der MBI-Antrag, per Ratsb&#252;rgerentscheid noch vor Ostern die Bev&#246;lkerung erneut &#252;ber die Grundsatzfrage entscheiden zu lassen, wurde in der letzten Ratsitzung wegen CDU-Beratungsbedarfs vertagt auf den 1.M&#228;rz.Die Versammlung war sich einig, darauf nicht zu warten (bzw. zu hoffen) und m&#246;glichst bald eine Unterschriftenaktion zur Wiederholung bzw. Erneuerung des B&#252;rgerentscheids aus 2005 zu starten. Der allergr&#246;&#223;te Teil der weit &#252;ber 60 Anwesenden erkl&#228;rte sich bereit, sich aktiv daran zu beteiligen. Ein erster Vorentwurf f&#252;r den Text eines B&#252;rgerbegehrens wurde ebenfalls besprochen und einige Hauptpunkte bereits im wesentlichen abgekl&#228;rt.</p>
<p>Dieser erneute B&#252;rgerentscheid betrifft folgende Bereiche bzw. Fragestellungen:</p>
<li>Soll in Zukunft das langfristige Betreiben von Schulen, Kinderg&#228;rten usw. an private Firmen &#252;bertragen werden, wenn diese Bau oder Sanierung der Geb&#228;ude durchf&#252;hren?
<li>Sollen die denkmalgesch&#252;tzten Ostruhranlagen in einer Ruhrbania-Projektentwicklungsgesellschaft einem privaten Investor &#252;bertragen werden?
<li>Ausgegliederte st&#228;dtische Eigenbetriebe wie der Immobilienservice, MSS (M&#252;lheimerSportService), Gr&#252;n&#038;Wald und st&#228;dtische GmbHs wie MST (M&#252;lheimer Stadt Marketing), die Sozialholding (Altenheime), BtmH (Betriebe) d&#252;rften weder ganz noch teilprivatisiert werden.
<li>Weitere Anteile der bereits teilprivatisierten Gesellschaften der Ver- und Entsorgung, insbesondere von medl, MEG, SEM, MVG, RWW und SWB d&#252;rften nicht verkauft werden.
<p>N&#228;chstes Treffen zur Vorbereitung der Unterschriftensammlung f&#252;r das<br />
B&#252;rgerbegehren &#8220;M&#252;lheim ist unser!&#8221;<br />
am Mittwoch, dem 31. Januar, um 19 Uhr<br />
in der Gastst&#228;tte &#8220;Altes Schilderhaus&#8221;, S&#252;dstra&#223;e 2</p>
<p>WAZ M&#252;lheim von 25.? Januar 2007:</p>
<p>Privatisierung: MBI machen erneut mobil</p>
<p>Unterschriften f&#252;r B&#252;rgerbegehren. Die MBI-Fraktion bereitet einen zweiten B&#252;rgerentscheid gegen die Privatisierung st&#228;dtischer Leistungen vor.</p>
<p>Der Hintergrund: Bereits am 27. Februar 2005 kam beim damaligen B&#252;rgerentscheid eine Mehrheit gegen Privatisierungen zustande. Dessen Bindungskraft l&#228;uft nun nach zwei Jahren &#8211; also Ende Februar &#8211; aus. Voraussichtlich am 1. M&#228;rz aber will der Rat entscheiden, welchen Investor die Stadt in die Projektentwicklungsgesellschaft, die den Bau der Ruhrpromenade, des Hafenbeckens und den Abriss von Rathaus-Anbau und Stadtb&#252;cherei vorfinanzieren soll, beruft.</p>
<p>Wolfgang Sauerland, Leiter des Amtes Rat der Stadt, best&#228;tigt, dass die Benennung des privaten Investors bis 27. Februar nicht m&#246;glich sei. Danach aber sehr wohl. Ein neuerliches B&#252;rgerbegehren, so schreibe es die Gemeindeordnung vor, m&#252;sse dann innerhalb von drei Monaten nach dem 1. M&#228;rz auf den Weg gebracht worden sein. Sauerland schr&#228;nkt aber ein: &#8220;Ob dann ein B&#252;rgerentscheid gegen die Projektentwicklungsgesellschaft zugelassen werden kann, m&#252;ssen wir konkret rechtlich pr&#252;fen.&#8221;</p>
<p>Nach einer B&#252;rgerversammlung am Montagabend, an der rund 60 M&#252;lheimer teilnahmen, zeigt sich MBI-Sprecher Lothar Reinhard entschlossen, erneut Unterschriftenb f&#252;r ein B&#252;rgerbegehren zu sammeln. Er will damit nicht nur den Verkauf der Ostruhranlagen, sondern auch die &#220;bertragung von Schulen an Unternehmen, die die Geb&#228;ude sanieren, die Privatisierung st&#228;dtischer Betriebe und den Verkauf von Anteilen an st&#228;dtischen Gesellschaften verhindern.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.who-owns-the-world.org/2007/01/29/muelheim-ist-unser-neuauflage-des-buergerentscheids-steht-an/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Pforzheim: Busse weiter in Buergerhand</title>
		<link>http://www.who-owns-the-world.org/2006/05/25/pforzheim-busse-weiter-in-buergerhand/</link>
		<comments>http://www.who-owns-the-world.org/2006/05/25/pforzheim-busse-weiter-in-buergerhand/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 25 May 2006 17:20:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Euskirchen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mobilität]]></category>
		<category><![CDATA[Praktische Kämpfe]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerbegehren]]></category>
		<category><![CDATA[Privatisierung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://wgdw.minuskel.de/wp/2006/05/25/pforzheim-busse-weiter-in-buergerhand/</guid>
		<description><![CDATA[In Pforzheim hat die Initiative BiB Mitte Mai zum zweiten Mal Unterschriften f&#252;r ein B&#252;rgerbegehren zur Privatisierung der St&#228;dtischen Verkehrsbetriebe &#252;bergeben &#8211; mit &#252;ber 10 000 Unterschriften. Das Ziel: den ersten B&#252;rgerentscheid in Baden-W&#252;rttemberg zur Privatisierung kommunaler Dienstleistungen durchzusetzen!
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Pforzheim hat die Initiative <LINK http://bib.weisenbacher.de/html//index.php>BiB </LINK>Mitte Mai zum zweiten Mal Unterschriften f&#252;r ein B&#252;rgerbegehren zur Privatisierung der St&#228;dtischen Verkehrsbetriebe &#252;bergeben &#8211; mit &#252;ber 10 000 Unterschriften. Das Ziel: den ersten B&#252;rgerentscheid in Baden-W&#252;rttemberg zur Privatisierung kommunaler Dienstleistungen durchzusetzen!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.who-owns-the-world.org/2006/05/25/pforzheim-busse-weiter-in-buergerhand/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Gegner des Wohnungsverkaufs machen in Freiburg mobil</title>
		<link>http://www.who-owns-the-world.org/2006/05/11/gegner-des-wohnungsverkaufs-machen-in-freiburg-mobil/</link>
		<comments>http://www.who-owns-the-world.org/2006/05/11/gegner-des-wohnungsverkaufs-machen-in-freiburg-mobil/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 11 May 2006 12:24:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Euskirchen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Praktische Kämpfe]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerbegehren]]></category>
		<category><![CDATA[DIE LINKE]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://wgdw.minuskel.de/wp/2006/05/11/gegner-des-wohnungsverkaufs-machen-in-freiburg-mobil/</guid>
		<description><![CDATA[Freiburg In dieser Woche beginnt die Sammlung von Unterschriften gegen den vom gr&#252;nen Oberb&#252;rgermeister Dieter Salomon angek&#252;ndigten Verkauf des gesamten Wohnungsbestandes in Freiburg. Zehn Prozent der Wahlberechtigten m&#252;ssen zustimmen, damit das Plebiszit &#252;berhaupt stattfinden kann.Erst glaubten viele an einen Aprilscherz, doch Salomon, der einzige gr&#252;ne Gro&#223;stadtb&#252;rgermeister, meinte es ernst, als er am 1. des vorigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Freiburg In dieser Woche beginnt die Sammlung von Unterschriften gegen den vom gr&#252;nen Oberb&#252;rgermeister Dieter Salomon angek&#252;ndigten Verkauf des gesamten Wohnungsbestandes in Freiburg. Zehn Prozent der Wahlberechtigten m&#252;ssen zustimmen, damit das Plebiszit &#252;berhaupt stattfinden kann.<br />Erst glaubten viele an einen Aprilscherz, doch Salomon, der einzige gr&#252;ne Gro&#223;stadtb&#252;rgermeister, meinte es ernst, als er am 1. des vorigen Monats bekannt gab, den kompletten Bestand von rund 9000 st&#228;dtischen Wohnungen zu ver&#228;u&#223;ern. Die Freiburger Stadtspitze erwartet sich davon Einnahmen von mindestens einer halben Milliarde Euro, womit sie nicht nur das Haushaltsdefizit, sondern alle Schulden in H&#246;he von rund 400 Millionen Euro tilgen k&#246;nnte. Die Verwaltung hat ihren Plan vorige Woche den Fraktionen des Gemeinderates vorgelegt und erkl&#228;rt, es g&#228;be keine andere L&#246;sung, um Schulen und andere Einrichtungen sanieren zu k&#246;nnen.</div>
<p><b>Soziale Schieflage bef&#252;rchtet</b>
<div class="text">Gegen den Wohnungsverkauf haben sich bislang die SPD und die linken &#8220;Unabh&#228;ngigen Listen&#8221; im Gemeinderat ausgesprochen, weil sie soziale Schieflagen und ein noch h&#246;her steigendes Mietniveau bef&#252;rchten, wenn die Stadt alle wohnungspolitischen Instrumente aus der Hand gibt. Die gleich starken Fraktionen von CDU und Gr&#252;nen, die die Ratsmehrheit bilden, haben sich noch nicht endg&#252;ltig festgelegt, doch die Parteispitzen signalisierten bereits Unterst&#252;tzung f&#252;r Salomons Verkaufskurs.</p>
<p>Sozialverb&#228;nde, der Mieterbund, die CDU-Sozialaussch&#252;sse, Teile der Freien W&#228;hler, Kirchenvertreter, die gr&#252;ne Jugend und die gr&#252;ne Bundestagsabgeordnete Kerstin Andreae sind gegen den Komplettverkauf. Der Ortschaftsrat des Stadtteiles Kappel hat einstimmig gegen den Verkauf votiert, und auf der Mai-Kundgebung des DGB in Freiburg musste Salomon beim Gru&#223;wort gegen ein m&#228;chtiges Pfeifkonzert anreden.</p>
<p>Eine neu gegr&#252;ndete Initiative &#8220;Wohnen ist Menschenrecht&#8221; will diese Woche mit der Sammlung von Unterschriften f&#252;r ein B&#252;rgerbegehren gegen den Verkauf beginnen. Ein solches Plebiszit ist nach der baden-w&#252;rttembergischen Gemeindeordnung m&#246;glich, wenn mindestens ein Zehntel der Wahlberechtigten zustimmt &#8211; das w&#228;ren in Freiburg 14 000 Unterschriften. Beim dann folgenden Urnengang m&#252;ssten mindestens 25 Prozent der Wahlberechtigten teilnehmen, damit das Votum Wirkung erzielt. Eine einfache Mehrheit w&#252;rde dann gen&#252;gen, um den Deal platzen zu lassen. Noch keines der bislang drei B&#252;rgerbegehren erreichte in Freiburg sein Ziel, in zwei F&#228;llen ignorierte der Gemeinderat die nicht bindende Abstimmung, weil das Quorum verfehlt wurde.</p>
<p>Die Initiatoren des B&#252;rgerbegehrens sind jedoch optimistisch, die Abstimmung zu gewinnen. &#8220;Die Emp&#246;rung ist gerade jetzt gro&#223;&#8221;, erkl&#228;rt SPD-Kreisvorsitzender und Stadtrat Walter Kr&#246;gner.</p>
<p>Der Gemeinderat soll nach dem Willen der Stadtspitze am 4. Juli &#252;ber den Wohnungsverkauf befinden.<br />
<i>Heinz Siebold, in Frankfurter Rundschau, 10.Mai.2006, Seite 9</i></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.who-owns-the-world.org/2006/05/11/gegner-des-wohnungsverkaufs-machen-in-freiburg-mobil/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
