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	<title>www.who-owns-the-world.org &#187; Akteure</title>
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	<description>Privatization, Public Goods, Regulation</description>
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		<title>Konzentration im Saatgutgesch&#228;ft</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Apr 2010 07:40:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Euskirchen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die kommerzielle Saatgut-Industrie hat in den vergangenen 40 Jahren einen dramatischen Wandel vollzogen. Transnationale Konzerne haben den Gesch&#228;ftsbereich erobert und Wettbewerber aufgekauft oder mit ihnen fusioniert. Diese Entwicklung ver&#228;ndert die Bedingungen, unter denen nachhaltige Landwirtschaft betrieben werden kann: Abstammungslinien gehen verloren, die Sorge um die Saatgutqualit&#228;t tritt in den Hintergrund. Um die gegenw&#228;rtige Struktur dieses [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://wgdw.minuskel.de/wp-content/uploads/2010/04/ag.png" rel="shadowbox[post-2814];player=img;"><img class="alignleft size-full wp-image-2815" title="ag" src="http://wgdw.minuskel.de/wp-content/uploads/2010/04/ag.png" alt="ag" width="201" height="157" /></a>Die kommerzielle Saatgut-Industrie hat in den vergangenen 40 Jahren einen dramatischen Wandel vollzogen. Transnationale Konzerne haben den Gesch&#228;ftsbereich erobert und Wettbewerber aufgekauft oder mit ihnen fusioniert. Diese Entwicklung ver&#228;ndert die Bedingungen, unter denen nachhaltige Landwirtschaft betrieben werden kann: Abstammungslinien gehen verloren, die Sorge um die Saatgutqualit&#228;t tritt in den Hintergrund. Um die gegenw&#228;rtige Struktur dieses industriellen Sektors besser &#252;berblicken zu k&#246;nnen, werden hier die Eigentumsverschiebungen in den Jahren von 1996 bis 2008 in statistischen Grafiken aufgetragen. Seit der Markteinf&#252;hrung genmanipulierten Saatgutes Mitte der 1990er Jahre dominieren Monsanto, DuPont und Syngenta weltweit das Gesch&#228;ft mit dem Saatgut. <a href="http://www.mdpi.com/2071-1050/1/4/1266" target="_blank">Mehr lesen (in englischer Sprache)</a></p>
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		<title>Bericht vom Treffen der PPP-Privatisierungslobby in Weimar</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Mar 2010 16:09:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike Nagler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In der vergangenen Woche fand in Weimar das 10. Betriebswirtschaftlichen Symposium Bau an der Bauhaus-Universit&#228;t statt. Attac, ver.di und Transparency International hatten in diesem Jahr die Gelegenheit auf einer Podiumsdiskussion Pro-Kontra PPP im Rahmen der Konferenz ihre Kritikpunkte an diesem Modell der Privatisierung vorzutragen. Hier einkopiert ein Bericht der ebenfalls auf meinem Blog ver&#246;ffentlicht ist:

Privatisierungslobby [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der vergangenen Woche fand in Weimar das 10. Betriebswirtschaftlichen Symposium Bau an der Bauhaus-Universit&#228;t statt. Attac, ver.di und Transparency International hatten in diesem Jahr die Gelegenheit auf einer Podiumsdiskussion Pro-Kontra PPP im Rahmen der Konferenz ihre Kritikpunkte an diesem Modell der Privatisierung vorzutragen. Hier einkopiert ein Bericht der ebenfalls <a href="http://mikenagler.linkeblogs.de/?p=2172" target="_blank">auf meinem Blog</a> ver&#246;ffentlicht ist:</p>
<p><span id="more-2708"></span></p>
<p><strong>Privatisierungslobby traf sich in Weimar. PPP = Privatisierung</strong></p>
<p>Hier nun ein kleiner Bericht vom 10. Betriebswirtschaftlichen Symposium Bau an der Weimarer Bauhaus-Universit&#228;t, an welchem ich in der vergangenen Woche teilgenommen habe. Die Veranstaltung ist eine Werbeveranstaltung der Lobbyisten f&#252;r &#214;ffentlich-Private-Partnerschaften (&#214;PP oder auch PPP) und fand bereits zum zehnten Mal statt (<a href="https://www.symposium-bau.de/frontend/file.php?id=2959&amp;dl=1" target="_blank">Programm</a>). Die Tagung dient vor allem dazu Vertretern der &#246;ffentlichen Hand das Privatisierungsmodell schmackhaft zu machen. Attac und der Ortsverband der Partei DIE LINKE liefen vor dem Tagungsgeb&#228;ude zu einer<a href="http://weimar.thueringer-allgemeine.de/web/weimar/startseite/detail/-/specific/Bau-Symposium-der-Uni-Weimar-rief-auch-Kritiker-hervor-1770138847" target="_blank"> Protestkundgebung</a> auf und machten auf die Risiken und hohen Kosten von PPP aufmerksam.<img src="http://mikenagler.linkeblogs.de/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /></p>
<p>Au&#223;erdem stelle ich die beiden, der Tagungsbrosch&#252;re beigelegten kurzen Statements von Renate Sternatz und mir f&#252;r das Pro-Kontra-Podium an welchem wir f&#252;r ver.di bzw. attac teilgenommen haben hier online:</p>
<blockquote><p><strong>PPP – die Realit&#228;t sieht anders aus, ein Blick hinter Hochglanzbrosch&#252;ren</strong></p>
<p>Seit Ende 2005 besch&#228;ftigt sich der ver.di Fachbereich Gemeinden mit Public-Private-Partnership. In Kooperation mit der Hans-B&#246;ckler-Stiftung haben wir im Rahmen des Projektes  „Gemeinwohl- und Arbeitnehmerorientierung kommunaler PPP-Projekte“ einige geplante PPP-Vorhaben unter die Lupe genommen.  (<a href="http://mikenagler.linkeblogs.de/wp-content/uploads/2010/03/Vorabstatement-Sternatz-Weimar-2010.pdf" target="_blank">Hier das Statement von Renate Sternatz lesen.</a>)</p></blockquote>
<blockquote><p><strong>&#214;PP – Hohe Kosten und langfristige Risiken f&#252;r die &#246;ffentliche Hand</strong></p>
<p>&#214;ffentlich-Privaten-Partnerschaften halten einer Pr&#252;fung auf Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit nicht stand und sind mittel- und langfristig ein gef&#228;hrlicher Weg f&#252;r St&#228;dte, Gemeinden und L&#228;nder, weil durch sie die Finanzierungslast in die Zukunft verschoben wird und durch sie nicht absch&#228;tzbare Risiken eingegangen werden.  (<a href="http://mikenagler.linkeblogs.de/wp-content/uploads/2010/03/Vorabstatement-Nagler-Weimar-2010.pdf" target="_blank">Hier das Statement von Mike Nagler lesen.</a>)</p></blockquote>
<p>Die <a href="http://tinyurl.com/yz2gses" target="_blank">Teilnehmer</a> der Konferenz kamen in etwa zu 35 % aus dem &#246;ffentlichen Bereich (Kommunalverwaltung, Landesbanken, Landesministerien, Hochschulen, Politiker) und zu ca. 65 Prozent aus der Privatwirtschaft (priv. Banken, Berater, Baukonzerne).</p>
<p>Die Er&#246;ffnung begann mit einem Gru&#223;wort des Rektors der Universit&#228;t Weimar. Wobei er die Veranstaltung und den Hauptverantwortlichen und Initiator Prof. Alfen &#252;berschwenglich lobte. Kein Witz: W&#246;rtlich sprach er dabei u.a. von &#8220;PPP als einer Art neuen Religon&#8221; und nannte in diesem Zusammenhang Herrn Prof. Alfen als den &#8220;Papst&#8221; dieser neuen Religion.<br />
Da ich die Debatten um die zunehmende Bedeutung von der Gewinnung von Sponsoren aus der Privatwirtschaft f&#252;r die staatlichen Hochschulen aus meiner hochschulpolitischen T&#228;tigkeit kenne, sch&#228;tze ich mal, dass die Bauhaus-Universit&#228;t Weimar sicherlich sehr gute Sponsoren in Sachen &#8220;Drittmitteleinwerbung&#8221; aus der Bauindustrie hat. Es liegt also die Vermutung nahe, dass die Hochschule sehr stark von privaten Geldgebern abh&#228;ngig ist und sich deshalb sogar der Rektor derart &#228;u&#223;ert.</p>
<p>Danach sprach <a href="http://www.uni-weimar.de/cms/bauing/organisation/bwl-im-bauwesen/team/leiter-der-professur.html" target="_blank">Prof. Alfen</a>, der Initiator der Tagung und betonte in seiner Rede die steigende Bedeutung von &#214;ffentlich-Privaten-Partnerschaften. Trotz Wirtschaftskrise sei PPP nicht eingebrochen wie bef&#252;rchtet und es werde demn&#228;chst noch st&#228;rker losgehen. Es g&#228;be bundesweit 130 realisierte <a href="http://www.ppp-projektdatenbank.de/" target="_blank">Projekte</a> (Hochbau und Verkehr zusammengenommen). Relativ bald kam er auch auf die Kritiker zu sprechen die ja sogar schon vor der T&#252;r st&#252;nden. Diese h&#228;tten keine sachlichen Argumente.</p>
<p>Danach sprach Herr Bodner (Hauptverband der Dt. Bauindustrie und von Bilfinger Berger): Er war der, der am ungesch&#246;ntesten die W&#252;nsche der Konzerne vortrug. Unter anderem war ihm wichtig anzubringen, dass die &#8220;Benachteiligung&#8221; welchen Privaten bei der Erhebung der Umsatzsteuer zuteil wird endlich aufgehoben werden m&#252;sse. Hinsichtlich PPP speziell im Gesundheitswesen wies er darauf hin, dass eine Reihe von PPPs bei Krankenh&#228;usern nicht zustande gekommen seien, weil diese Krankenh&#228;user praktisch in Insolvenz gehen k&#246;nnten, da es keine Absicherung durch die Kommune g&#228;be und deshalb die Banken keine Kredite finanzierten. Das k&#246;nne so nicht sein. Die Kommunen sollten nach Sicht der Bauindustrie in allen Bereichen die Haftung &#252;bernehmen damit die Gewinne der Konzerne garantiert werden k&#246;nnten. Die Sichtweise war sehr einseitig auf den Vorteil der Privatwirtschaft &#8211; bzw. besser der gro&#223;en Player in der Bauwirtschaft &#8211; vorgetragen. Auch er sprach davon dass sich niemand von den unwissenden Kritikern von <a href="http://www.ppp-irrweg.de" target="_blank">PPP in die Irre</a> f&#252;hren lassen solle.</p>
<p>Auf jeden Fall war interessant, dass fast alle Redner mehr oder weniger die &#8220;zunehmende und wachsende Kritik an PPP Modellen&#8221; in ihren Beitr&#228;gen erw&#228;hnten. Die Erw&#228;hnung des <a href="http://www.attac.de" target="_blank">Netzwerks Attac</a> kam mehrfach vor in diesem Zusammenhang. In den Ausf&#252;hrungen wurde oft von &#8220;pauschalen Gegnern die mit polemischen Spr&#252;chen daherkommen&#8221; gesprochen bzw. davon, dass die Kritiker keine &#8220;sachlichen Argumente&#8221; vorbringen w&#252;rden.</p>
<p>Danach gab es eine erste Podiumsdiskussion an der als Kritiker von PPP <a href="http://www.toni-hofreiter.de/faltblaetter/PPP.pdf" target="_blank">Herr Hofreiter</a> (Bundestagsfraktion B90/Gr&#252;ne) teilnahm und der vor allem auf die Geheimhaltungsproblematik bei diesen Modellen hinwies.</p>
<p>Ich habe am &#8220;Workshop&#8221; (in Anf&#252;hrungszeichen, weil die Workshops auch Vortr&#228;ge waren) &#8220;Verbesserung des Risikomanagements in Folge der Finanzkrise aus Sicht<br />
verschiedener Stakeholder&#8221; teilgenommen. Ich m&#246;chte hier nicht n&#228;her auf die verschiedenen Beitr&#228;ge eingehen. Nur soweit: Moderiert wurde es von Prof. Alfen und es gab vier Personen die einen Vortrag zum Thema hielten jeweils aus Sicht von 1. Baukonzerne (in diesem Fall Bilfinger&amp;Berger), 2. Banken (in diesem Fall DZ Bank), 3. &#214;ffentliche<br />
Hand (In diesem Fall absurderweise von einer Absolventin von Alfens Studiengang und Mitarbeiterin von Alfen Consult &#252;bernommen!), 4. Einer Fondgesellschaft.<br />
Interessant war dabei jedenfalls, dass es keinen Vertreter der &#246;ffentlichen Hand gab, bzw. f&#252;r die &#246;ffentliche Hand jemand von der Alfen Consult gesprochen hat und dabei mehrfach die &#246;ffentl. Hand kritisierte. (Bspw.: &#8220;Die &#246;ffentl. Hand kann kein Risikomanagement bzw. ist daran nicht gew&#246;hnt.&#8221;)</p>
<p>Es gab nach den &#8220;Workshops&#8221; noch eine Reihe Vortr&#228;ge die alle dazu dienten den Anwesenden PPP schmackhaft zu machen. Die letzte Veranstaltung des Tages war dann die Podiumsdiskussion Pro &#8211; Kontra PPP. Diese war folgenderma&#223;en zusammengestellt:</p>
<p>Auf dem Podium:  Arnd Baumgard (<a href="http://www.sgcib.com/" target="_blank">Société Générale Corporate and Investment Banking</a> und Mitglied des <a href="http://www.bppp.de/" target="_blank">BPPP</a>), Frank Heudorf, (<a href="http://www.frankfurt.de/sixcms/detail.php?id=3363" target="_blank">Stadtk&#228;mmerei Frankfurt am Main</a> und &#8220;<a href="http://www.mbi-mh.de/PPP-Flops__Frontal21.pdf" target="_blank" class="broken_link">PPP Mann 2008</a>&#8220;), Gabriele C. Klug (<a href="http://www.transparency.de/" target="_blank">Transparency International</a> und Beigeordnete in der Verwaltung der <a href="http://www.wesel.de/" target="_blank">Hansestadt Wesel</a>), Renate Sternatz (Bereichsleiterin Fachbereich Gemeinden, <a href="http://www.verdi.de" target="_blank">ver.di Bundesleitung</a>), Mike Nagler (<a href="http://www.attac.de" target="_blank">Attac Deutschland</a>), sowie als Moderator: Franz Drey (<a href="http://www.partnerschaften-deutschland.de/wer-wir-sind/aufbau-der-gesellschaft/aufsichtsrat/" target="_blank">Vorstand der &#214;PP Deutschland AG</a> und Stellv. Chefredakteur des <a href="http://www.behoerden-spiegel.de" target="_blank">Beh&#246;rdenspiegels</a>).</p>
<p>Die Erwartungen von Prof. Alfen und Herrn Drey die seit Jahren in Sachsen PPP zusammenarbeiten, waren ganz offensichtlich &#8211; wie ich auch im sp&#228;teren Gespr&#228;ch best&#228;tigt bekam, dass Attac mehr oder weniger als eine Horde demonstrationsw&#252;tiger Privatisierungsgegner bestehe und auf dem Podium wohl platte Parolen gegen Privatisierung erwartet wurden. Es machte jedenfalls f&#252;r mich den Eindruck, dass sie sich nicht sonderlich mit dem Netzwerk und den Anliegen von Attac auseinandergesetzt hatten.</p>
<p>Die Podiumsdiskussion &#8220;Pro-Kontra PPP &#8211; Hart aber fair&#8221; selbst lief aus meiner Sicht dann trotz der kurzen Zeit die uns zur Verf&#252;gung stand ganz gut. Die Kritiker des Modells, Renate Sternatz (ver.di), Gabriele Klug (Transparency) und ich haben uns jeweils gut erg&#228;nzt. Den Schwerpunkt haben wir auf die Offenlegung der Vertr&#228;ge und Gutachten gelegt sowie auf die Infragestellung der Wirtschaftlichkeit von PPP Modellen. In diesem Zusammenhang wurden auch einige Beispiele aus der Praxis angef&#252;hrt die unsere Bef&#252;rchtungen unterstrichen.</p>
<p>Unter anderem wurde Herr Heudorf  mit dem, von ihm vorangebrachten Projekt &#8220;Frankfurt Ostend&#8221; konfrontiert welches er dennoch verteidigte. In den letzten Jahren wurde von Seiten der Nutzer eine ganze Reihe M&#228;ngel bescheinigt. Selbst das eigene Revisionsamt hatte 2006 in einem Gutachen bescheinigt, dass die Ausf&#252;hrung durch die Kommune weitaus wirtschaftlicher w&#228;re. Daraufhin wurden zwei weitere Gutachten angefertigt &#8211; die wiederum das Gegenteil best&#228;tigten. Nur wurden diese Gutachten nie &#246;ffentlich gemacht. Dies w&#228;re aber notwendig um zu analysieren wie denn die Gutachten zu so unterschiedlichen Ergebnissen kommen k&#246;nnen. In diesem Zusammenhang ist es vieleicht interessant darauf hinzuweisen, dass eines der geheimgehaltenen Gutachten von der Alfen Consult stammt, dem Beratungsunternehmen von Prof. Alfen.</p>
<p>In der Diskussion habe ich unter anderem einige Beispiele und Kritikpunkte angebracht, die dazu gef&#252;hrt haben, dass PPP in Leipzig abgelehnt wurde. Vor allem auch die Bedenken<br />
hinsichtlich der negativen Auswirkungen auf die regionaler Wertsch&#246;pfung spielten in der kurzen Debatte eine Rolle. Das PPP sich nur f&#252;r die gro&#223;en Baukonzerne rechne bestritt Herr Baumgard. Allerdings gibt es hierzu Zahlen aus der Praxis die dies belegen. (In Leipzig bspw. war das geplante Projekt in dem f&#252;nf Schulen im Rahmen eines PPP Projektes saniert werden sollten mit einem Investitionsvolumen von 60 Millionen Euro geplant. Bei Volumina in dieser Gr&#246;&#223;enordnung sind regionale Bauunternehmen aber von vornherein ausgeschlossen, da sie von den Banken keine Kredite in dieser H&#246;he genehmigt bekommen.) <a href="http://leipzig.softwiki.de/index.php5/APRIL.PPP.Schulen" target="_blank">Mehr zur Debatte um PPP in Leipzig hier im Wiki des April-Netzwerks</a>.</p>
<p>Prof. Alfen selbst sch&#228;tze ich so ein, dass er sehr genau wei&#223;, dass die meisten seiner &#8220;Wirtschaftlichkeitsberechnungen&#8221; und &#8220;Gutachten&#8221; leicht zu widerlegen sind. Das zeigte auch sein &#8220;vorsichtiges&#8221; Auftreten am n&#228;chsten Tag auf der Attac Veranstaltung. Dies erkl&#228;rt auch die, von den Bef&#252;rwortern in vielen F&#228;llen so hartn&#228;ckig verteidigte Geheimhaltung der Vertr&#228;ge und Gutachten.</p>
<p>Die Gespr&#228;che im Nachgang des Podiums haben auch gezeigt, dass es auch unter den Besuchern eine ganze Reihe an Kritikern des Modells gibt. (Vor allem <a href="http://mikenagler.linkeblogs.de/wp-content/uploads/2010/03/Bundes-und-Landesrechnungshoefe-Mai-2006.pdf" target="_blank">aus den Rechnungsh&#246;fen</a>, den <a href="http://mikenagler.linkeblogs.de/wp-content/uploads/2010/03/PPP-Analyse-AKP-2-2006.pdf" target="_blank">Architektenkammern</a>, den Verwaltungen in den Ministerien.) Unter anderem ging es dabei um die Anfang des Jahres <a href="http://www.fr-online.de/frankfurt_und_hessen/nachrichten/hessen/2234023_Strassenmeistereien-in-Hessen-Land-sagt-Privatisierung-ab.html" target="_blank">abgesagte Privatisierung der hessischen Stra&#223;enbaumeistereien</a> oder auch um die exorbitant gestiegenen Kosten der <a href="http://www.mbi-mh.de/PPP_Forfaitierung.pdf" target="_blank" class="broken_link">PPP Projekte im Landkreis Offenbach</a>.</p>
<blockquote><p>Hier noch in Kurzform einige meiner Stichpunkte / Thesen zu &#214;ffentlich-Privaten Partnerschaften:</p>
<p>- &#214;PP ist nicht billiger betrachtet man es in Bezug auf die Wertsch&#246;pfung in der Region.<br />
- M&#246;gliche errechnete Kostenvorteile werden durch schlechtere Entlohnung, Outsourcing und Marktmacht von Generalunternehmern erzielt.<br />
- Baukosten&#252;berschreitung sind in ganz anderen Dimensionen zu erwarten.<br />
- Die Wirtschaftlichkeitsberechnungen gleichen oftmals dem Blick in die Glaskugel. (Offenlegung! Gegenpr&#252;fung von unabh&#228;ngiger Stelle.)<br />
- Die &#246;ffentliche Hand verliert Kompetenz beim Betrieb der betreffenden Einrichtungen.<br />
- Es besteht Grund zur Bef&#252;rchtung, dass nach dem Auslaufen der PPP Vertr&#228;ge die generelle Privatisierung folgt. (Zumal dann, wenn Eigentum in eine Projektgesellschaft eingebracht wird.)<br />
- Forfaitierung mit Einredeverzicht (oder Teileinredeverzicht) macht Dilemma deutlich: Finanzierungskosten sind selbst unter Preisgabe von Sanktionsm&#246;glichkeiten ung&#252;nstiger als bei konventionellen &#246;ffentlichen Investitionen.<br />
- Die Finanzierung ist f&#252;r den privaten Generalunternehmer immer teurer als f&#252;r die Kommune. (Wirtschaftliche Logik) (u.a.: Der Private bekommt niemals einen g&#252;nstigeren Kredit als die &#246;ffentliche Hand. Umsatzsteuer.)<br />
- Vertragliche Festlegung der Nutzung auf 25 Jahre. Wie kann man alle Unw&#228;gbarkeiten der n&#228;chsten 25 Jahre in Vertr&#228;ge gie&#223;en?<br />
- Alle Risiken des Betriebs im Vorhinein vertraglich zu regeln birgt Risiken die im Zweifelsfall der Steuerzahler aufkommen muss.<br />
- Risiko: Betreiber in Insolvenz / Kommune haftet<br />
- Mit PPP wird „Spielgeld“ f&#252;rs globale Finanzcasino geschaffen. Aus &#246;ffentlichem Eigentum werden Finanzprodukte.</p></blockquote>
<p>Im Zusammenhang mit meinem <a href="http://mikenagler.linkeblogs.de/?p=2159" target="_blank">vorangegangenen Beitrag</a> noch der Hinweis das &#214;ffentlich-Private-Partnerschaften auch an Hochschulen seit einigen Jahren verst&#228;rkt zur Anwendung kommen. Durch die Unterfinanzierung von staatlicher Seite gehen die Hochschulen mehr und mehr direkte Vertr&#228;ge mit Wirtschaftsunternehmen ein und begeben sich dadurch in Abh&#228;ngigkeiten. Hier die <a href="http://mikenagler.linkeblogs.de/wp-content/uploads/2010/03/Sachsen-PPP-Hochschulen-4_Drs_3531_-1_1_10_.pdf" target="_blank">Antwort auf eine Anfrage bzgl. PPP an s&#228;chs. Hochschulen an die S&#228;chsische Staatsregierung</a> die wir als Landesstudierendenvertretung (<a href="http://www.kssnet.de" target="_blank">KSS</a>) im Jahre 2005 gestellt und &#252;ber zwei Abgeordnete der  Fraktion DIE LINKE eingereicht hatten. Bereits 2005 gab es schon eine Reihe solcher Projekte. Heute ist der Anteil dieser &#8220;Partnerschaften&#8221; weiter gestiegen.</p>
<p>Einige Beispiele <a href="http://kommunal-ist-optimal.de/index.php/PPP" target="_blank">auf der Plattform des Netzwerks von B&#252;rgerinitiativen zum Erhalt der Daseinsvorsorge (APRI-Netzwerk)</a>.</p>
<p>Einige Beispiele zum Thema auf den <a href="http://kommunalverwaltung.verdi.de/themen/ppp_-_public_private_partnership" target="_blank">Seiten von ver.di</a> sowie hier <a href="http://mikenagler.linkeblogs.de/wp-content/uploads/2010/03/Tagungsdokumentation-verdi-2006-mit-Beispielen.pdf" target="_blank">die Zusammenfassung in der Tagungsbrosch&#252;re einer ver.di Tagung von 2006</a>.</p>
<p>Die Kampagne <a href="http://www.ppp-irrweg.de" target="_blank">PPP-Irrweg</a>.</p>
<p style="text-align: center">.</p>
<div class="mceIEcenter">
<dl>
<dt><a href="http://mikenagler.linkeblogs.de/wp-content/uploads/2010/03/ppp_wolf_im_schafspelz_08.jpg" rel="shadowbox[post-2708];player=img;"><img src="http://mikenagler.linkeblogs.de/wp-content/uploads/2010/03/ppp_wolf_im_schafspelz_08.jpg" alt="" width="450" height="762" /></a></dt>
<dd>PPP Irrweg Kampagne</dd>
</dl>
</div>
<p style="text-align: center">.</p>
<div class="mceIEcenter">
<dl>
<dt><a href="http://mikenagler.linkeblogs.de/wp-content/uploads/2010/03/PPP-Weimar-IMG_5112.jpg" rel="shadowbox[post-2708];player=img;"><img src="http://mikenagler.linkeblogs.de/wp-content/uploads/2010/03/PPP-Weimar-IMG_5112.jpg" alt="" width="450" height="600" /></a></dt>
<dd>Die Geldgeber.</dd>
</dl>
</div>
<p style="text-align: center">
<p style="text-align: center">.</p>
<div class="mceIEcenter">
<dl>
<dt><a href="http://mikenagler.linkeblogs.de/wp-content/uploads/2010/03/2010-Podium-Weimar-PPP.jpg" rel="shadowbox[post-2708];player=img;"><img src="http://mikenagler.linkeblogs.de/wp-content/uploads/2010/03/2010-Podium-Weimar-PPP.jpg" alt="" width="450" height="260" /></a></dt>
<dd>Auf dem Podium v.l.: Arnd Baumgard (Société Générale Corporate and Investment Banking und Mitglied des BPPP), Frank Heudorf (Stadtk&#228;mmerei Frankfurt am Main und sog. &#8220;PPP Mann 2008&#8243;), Gabriele C. Klug (Transparency International und Beigeordnete in der Verwaltung der Hansestadt Wesel), Renate Sternatz (Bereichsleiterin Fachbereich Gemeinden, ver.di Bundesleitung), Mike Nagler (Attac Deutschland)</dd>
</dl>
</div>
<p style="text-align: center">.</p>
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		<title>Privatisierung hat ihre eigene Dynamik</title>
		<link>http://www.who-owns-the-world.org/2009/08/14/privatisierungsdynamik/</link>
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		<pubDate>Fri, 14 Aug 2009 05:27:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Brangsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Akteure]]></category>
		<category><![CDATA[Privatisierung (allg.)]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[Privatisierungsfolgen]]></category>

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		<description><![CDATA[Passend zu unserem gestrigen Hinweis auf Diskussionen um die Folgen der Privatisierung des Wohnungsbestandes in Dresden hier ein Zitat zur Situation der Gagfah aus der FTD von heute: &#8220;Die Amerikaner kamen jedoch nicht, um als schn&#246;de Hausverwalter zu enden, ihnen ging es um die schnelle Rendite. 2006 schien sie noch realistisch: Damals platzierte Fortress 20 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Passend zu unserem gestrigen Hinweis auf Diskussionen um die Folgen der Privatisierung des Wohnungsbestandes in Dresden hier ein Zitat zur Situation der Gagfah aus der FTD von heute: &#8220;Die Amerikaner kamen jedoch nicht, um als schn&#246;de Hausverwalter zu enden, ihnen ging es um die schnelle Rendite. 2006 schien sie noch realistisch: Damals platzierte Fortress 20 Prozent der Anteile an der B&#246;rse. Der Preis von 19 Euro lag weit &#252;ber dem Nettoverm&#246;genswert (NAV) – also dem Verm&#246;gen abz&#252;glich der Schulden. Dieser Ausstieg ist nun verwehrt: Der Kurs liegt derzeit mit rund 6 Euro mehr als 50 Prozent unter dem NAV. Um die Kalkulation zu retten, dringt der Mehrheitsaktion&#228;r auf eine hohe Aussch&#252;ttung – h&#246;her, als f&#252;r den Konzern gut ist. „Die sinkenden Verwaltungskosten zeigen, dass immer weniger in den Bestand investiert wird“, sagt Andre Remke, Analyst der Unicredit. Nach Ansicht von Ulrich Geis, Analyst der DZ Bank, ist diese Strategie auf Dauer nicht haltbar. „Gagfah wird die Aussch&#252;ttung nur stabil halten k&#246;nnen, wenn es gelingt, mehr Wohnungen zu privatisieren.“ &#8220;</p>
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		<title>Bilderberg-Protokolle bei Wikileaks</title>
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		<pubDate>Wed, 20 May 2009 11:29:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Euskirchen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Akteure]]></category>
		<category><![CDATA[Reichland]]></category>

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		<description><![CDATA[Wikileaks, ein Portal zur gesch&#252;tzten Ver&#246;ffentlichung geheimer Dokumente, ver&#246;ffentlicht einige Protokolle l&#228;nger zur&#252;ckliegender Bilderberg-Meetings. 
Diese Konferenzen sind informelle private Treffen von einflussreichen Personen aus Politik, Wirtschaft, Milit&#228;r, Gewerkschaften, Medien, Hochadel und Hochschulen. Die meisten Teilnehmer kommen aus NATO-Staaten, seit 1989 nehmen zunehmend Personen aus anderen Staaten an den Konferenzen teil. Die Konferenz wurde zum ersten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://wikileaks.org/">Wikileaks</a>, ein Portal zur gesch&#252;tzten Ver&#246;ffentlichung geheimer Dokumente, ver&#246;ffentlicht <a href="http://wikileaks.org/wiki/Category:Bilderberg_Group">einige Protokolle l&#228;nger zur&#252;ckliegender Bilderberg-Meetings</a>. <span id="more-1868"></span></p>
<p>Diese Konferenzen sind informelle private Treffen von einflussreichen Personen aus Politik, Wirtschaft, Milit&#228;r, Gewerkschaften, Medien, Hochadel und Hochschulen. Die meisten Teilnehmer kommen aus NATO-Staaten, seit 1989 nehmen zunehmend Personen aus anderen Staaten an den Konferenzen teil. Die Konferenz wurde zum ersten Mal im Mai 1954 im Hotel de Bilderberg in Oosterbeek, Niederlande veranstaltet. Bei der Bilderberg-Gruppe (international auch als Bilderberg-Club bekannt) handelt es sich um keine formelle Organisation, es existieren weder Mitgliedschaft noch Gr&#252;ndungsvertrag.</p>
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		<title>Anti-Bertelsmann Kongress 09</title>
		<link>http://www.who-owns-the-world.org/2009/02/17/anti-bertelsmann-kongress-09/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Feb 2009 08:03:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Euskirchen</dc:creator>
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		<category><![CDATA[PPP]]></category>
		<category><![CDATA[Praktische Kämpfe]]></category>
		<category><![CDATA[Bertelsmann]]></category>

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		<description><![CDATA[indymedia: &#8220;(&#8230;) Besonders aufschlussreich war der Bericht aus W&#252;rzburg, wo arvato in PPP die komplette Umwandlung der Verwaltung in E-Governement &#252;bernommen hatte. Der Landesrechnunghof und der Landebeauftragte f&#252;r Datenschutz hatten erhebliche Bedenken angemeldet. Datenschutzrechtliche Vorkehrungen scheinen nicht vorhanden zu sein. Die CSU-B&#252;rgermeisterin, welche das Projekt vor allem verfechtet hatte, ist bei den Kommunalwalen abgew&#228;hlt worden. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><lang_de>indymedia: &#8220;(&#8230;) Besonders aufschlussreich war der Bericht aus <strong>W&#252;rzburg, wo arvato in PPP die komplette Umwandlung der Verwaltung in E-Governement</strong> &#252;bernommen hatte. Der Landesrechnunghof und der Landebeauftragte f&#252;r Datenschutz hatten erhebliche Bedenken angemeldet. Datenschutzrechtliche Vorkehrungen scheinen nicht vorhanden zu sein. Die CSU-B&#252;rgermeisterin, welche das Projekt vor allem verfechtet hatte, ist bei den Kommunalwalen abgew&#228;hlt worden. Zu Funktionieren scheint das ganze auch nicht. (&#8230;)&#8221; <a href="http://de.indymedia.org/2009/02/241182.shtml">Mehr lesen bei indymedia</a> und in der <a href="http://www.nw-news.de/nw/lokale_news/guetersloh/guetersloh/?cnt=2808148">Neuen Westf&#228;lischen</a></lang_de></p>
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		<title>Episode: Gescheiterter PPP-Lobbyismus</title>
		<link>http://www.who-owns-the-world.org/2008/10/08/ppp-gescheitert/</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Oct 2008 08:23:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Euskirchen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Akteure]]></category>
		<category><![CDATA[PPP]]></category>
		<category><![CDATA[Anti-Lobbying]]></category>
		<category><![CDATA[Privatisierungsfolgen]]></category>

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		<description><![CDATA[Werner R&#252;gemer berichtet in der jungen Welt unter dem Titel: &#8220;Rudolf Scharping: Wieder baden gegangen&#8221;:
Die Stadt Leimen bei Heidelberg mu&#223;te im Jahre 2000 ihr Freibad aus hygienischen Gr&#252;nden schlie&#223;en, dann auch das sanierungsbed&#252;rftige Hallenbad. Der &#252;berschuldeten Kommune fehlte das Geld. Doch in solchen F&#228;llen tauchen in der letzten Zeit h&#228;ufig rettende Engel auf. Nicht selten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><lang_de><strong>Werner R&#252;gemer berichtet in der <em>jungen Welt</em> unter dem Titel: &#8220;Rudolf Scharping: Wieder baden gegangen&#8221;</strong>:</p>
<p>Die Stadt Leimen bei Heidelberg mu&#223;te im Jahre 2000 ihr Freibad aus hygienischen Gr&#252;nden schlie&#223;en, dann auch das sanierungsbed&#252;rftige Hallenbad. Der &#252;berschuldeten Kommune fehlte das Geld. Doch in solchen F&#228;llen tauchen in der letzten Zeit h&#228;ufig rettende Engel auf. Nicht selten sind dies ausrangierte Politiker, die sich lukrativeren T&#228;tigkeiten widmen. So gr&#252;ndete auch der ehemalige SPD-Vorsitzende Rudolf Scharping nach dem Ende seiner Karriere als Verteidigungsminister in der rot-gr&#252;nen Bundesregierung die Rudolf Scharping Strategie Beratung Kommunikation GmbH (RSBK) mit Sitz in Frankfurt/Main. <span id="more-1190"></span></p>
<p>Die 2004 gegr&#252;ndete RSBK wirbt in notleidenden Kommunen wie Leimen bundesweit f&#252;r Public Private Partnerships (PPP). Sie l&#228;dt Stadtr&#228;te und K&#228;mmerer zu kostenlosen PPP-Workshops ins Arabella Sheraton Grand Hotel M&#252;nchen und ins Hotel Renaissance D&#252;sseldorf, verschickt den Newsletter PPP kompakt. Mit dem Beh&#246;rdenspiegel und Euro Finance Week organisiert RSBK »F&#252;hrungskr&#228;fte-Foren«.<br />
Bei PPP &#252;bernehmen private Investoren f&#252;r Schulen, Gef&#228;ngnisse, B&#228;der und Rath&#228;user nicht nur den Bau oder die Sanierung, sondern auch die Kreditaufnahme und den langfristigen Betrieb. Daf&#252;r zeichnen die Oberb&#252;rgermeister und K&#228;mmerer Mietvertr&#228;ge, die 20 bis 30 Jahre laufen. Den Kommunen wird langfristige Planungssicherheit versprochen und da&#223; es sowieso billiger und besser wird, als wenn sie alles selbst machen.</p>
<p>2005 unterschrieb der Leimener Oberb&#252;rgermeister Wolfgang Ernst einen PPP-Vertrag. Der Investor s.a.b. GmbH will den »Markt« der oft sanierungsbed&#252;rftigen bundesweit 6.700 kommunalen Frei- und Hallenb&#228;der aufrollen. So wurden 2007 in Leimen das jahrelang geschlossene Freizeit- und das Hallenbad als »AQUA BALANCE Gesundheits- und Badepark« neu er&#246;ffnet. Dieser Park, eines von bisher f&#252;nf PPP-Projekten von s.a.b., besteht aus »&#246;ffentlichen Zonen der Kommunikation« (Hotel, Restaurant, Seminarr&#228;ume, Badelandschaft) und »privaten R&#252;ckzugsr&#228;umen« (Behandlungszimmer, Sauna, Tepidarium). Die feierliche Er&#246;ffnung war ein gro&#223;es Ereignis in der kleinen Stadt, die &#252;berregional bis dahin lediglich durch »Bum-Bum«-Tennisspieler Boris Becker bekannt wurde, der hier aufgewachsen war, als die st&#228;dtischen B&#228;der noch in Schu&#223; waren. Vertreter der baden-w&#252;rttembergischen Landesregierung waren auf Einladung von s.a.b. ebenso angereist wie mehrere B&#252;rgermeister aus Kommunen im »L&#228;ndle«, die vor &#228;hnlichen Problemen stehen.<br />
Die vereinbarte Miete, die Leimen 30 Jahre lang an s.a.b. zu zahlen hat, betr&#228;gt 420.000 Euro j&#228;hrlich. Doch bereits nach einem Jahr, seit Sommer 2008, verlangt der Investor pl&#246;tzlich mehr als die doppelte Miete, n&#228;mlich 1,1 Millionen Euro – sonst m&#252;sse seine Leimener Projektgesellschaft in die Insolvenz gehen. Eine PPP-&#252;bliche Vertragsklausel (»Forfaitierung mit Einredeverzicht«) erm&#246;glicht diese Forderung: Bei Insolvenz des Investors fallen die B&#228;der an die Stadt zur&#252;ck, und sie mu&#223; die Zinsen und Tilgungen f&#252;r die 12,5 Millionen Euro, die s.a.b. (angeblich) investiert hat, &#252;bernehmen, gleichg&#252;ltig ob der sch&#246;ne »Bade- und Gesundheitspark« weiter betrieben wird oder nicht.</p>
<p>Der Investor hat mit 210.000 Besuchern im Jahr kalkuliert, es kommen aber nur 80.000, etwas weniger als vorher auch. Zur profesionellen Fehlkalkulation hat wohl nicht nur die vertragliche PPP-H&#228;ngematte des Investors beigetragen, sondern vielleicht auch die Tatsache, da&#223; Berater Scharping mit dem Investor besonders eng verbunden ist. »Von der Bestandsaufnahme bis zur Er&#246;ffnung der Anlage bietet s.a.b. dem kommunalen Partner alles aus einer Hand«, wirbt Scharpings RSBK. Er ist auch Mitglied im Beirat von s.a.b. </p>
<p>Schon als Oppositionsf&#252;hrer im Bundestag war Scharping entgegen der Beschlu&#223;lage seiner SPD f&#252;r die gro&#223;en Privatisierungsprojekte der CDU-gef&#252;hrten Bundesregierung eingetreten, etwa bei der Post. Als Verteidigungsminister und Jugoslawien-Krieger hatte er u. a. mit Hilfe seines Beraters Moritz Hunzinger und der Bank Oppenheim die Privatisieung in der Bundeswehr vorangetrieben. Warum er nun so sehr auf Badelandschaften setzt (»mir liegt der Erhalt der &#246;ffentlichen Badekultur besonders am Herzen«), dar&#252;ber wird in der Branche ger&#228;tselt. Manche verweisen auf den medialen Erfolg, den er als Verteidigungsminister hatte, wenn auch gegen seinen Willen, als er mitten in dem auch von ihm angezettelten Jugoslawien-Krieg mit seiner gr&#228;flichen Gespielin aus der R&#252;stungslobby in einem Mallorquinischen Swimmingpool beim verliebten Planschen erwischt wurde. Obwohl beim Badengehen in Leimen mehr &#246;ffentliche Gelder versenkt werden als damals auf Mallorca, gl&#228;nzen dieselben Medien heute bez&#252;glich Leimen mit Zur&#252;ckhaltung, obwohl – oder weil? – es diesmal wirklich um &#246;ffentliche Interessen geht.</p>
<p>Wie es in Leimen weitergeht, ist offen. OB Ernst hatte es geschafft, die &#246;ffentliche Diskussion bis zu seiner Wiederwahl Anfang des Jahres zu verhindern. Jetzt erzwingen die B&#252;rger &#246;ffentliche Versammlungen, die gut besucht sind. Auch die Leimener Kinder sind inzwischen auf s.a.b. sauer: Der Investor hat den f&#252;r den 6. September gro&#223; angek&#252;ndigten »Tag der Kinder mit Kinderdisco« im Freibad pl&#246;tzlich und ohne Begr&#252;ndung abgesagt – es hatte der H&#246;hepunkt des Kinderferienprogramms sein sollen. Der OB fordert die Einwohner allen Ernstes auf, »aus Loyalit&#228;t« doch h&#228;ufiger baden zu gehen, dann werde alles gut. Leimen steht vor einer interessanten Entscheidung: Entweder geht Berater und Investor Scharping mit RSBK und s.a.b. juristisch baden und der Vertrag wird gekippt, oder die Leimener m&#252;ssen 30 Jahre lang zu hohen Preisen t&#228;glich wirklich baden gehen.</p>
<p>Quelle: Junge Welt, <a href="http://www.jungewelt.de/2008/09-16/044.php?print=1">http://www.jungewelt.de/2008/09-16/044.php?print=1</a><br />
</lang_de></p>
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		<title>Die Kommune und ihre Unternehmen</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Sep 2008 21:14:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katharina Weise</dc:creator>
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		<category><![CDATA[De-Privatisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Politische Alternativen]]></category>
		<category><![CDATA[Privatisierung (allg.)]]></category>

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		<description><![CDATA[Kommunalpolitische Veranstaltungsreihe in Schleswig-Holstein &#8211; 29. November 2008 in Kiel &#8211; Mit Steffen Bockhahn, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE im Stadtrat Rostock und Lehrbeauftragter an der Universit&#228;t Rostock zu „Kommunen und Finanzen“:Wichtige Bereiche der &#246;ffentlichen Daseinsvorsorge sind heute (noch) in der Hand der Kommunen. Gleichzeitig kam es in der letzten Zeit fast &#252;berall zum Verkauf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kommunalpolitische Veranstaltungsreihe in Schleswig-Holstein &#8211; 29. November 2008 in Kiel &#8211; Mit Steffen Bockhahn, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE im Stadtrat Rostock und Lehrbeauftragter an der Universit&#228;t Rostock zu „Kommunen und Finanzen“:<span>Wichtige Bereiche der &#246;ffentlichen Daseinsvorsorge sind heute (noch) in der Hand der Kommunen. Gleichzeitig kam es in der letzten Zeit fast &#252;berall zum Verkauf &#246;ffentlichen Eigentums und zu Privati sie rungen. Hierdurch wird die M&#246;glichkeit kommunaler VertreterInnen, Einfluss auf die Gestaltung wichtiger Lebensbedingungen der B&#252;rgerInnen zu nehmen, eingeschr&#228;nkt. In dem Seminar sollen insbesondere die Bedeutung der kommunalen Unternehmen und die M&#246;glichkeiten und Pflichten kommunaler VertreterInnen in den Aufsichtsr&#228;ten dargestellt und diskutiert werden. Dar&#252;ber hinaus sollen Folgen der Privatisierung sowie Alternativen der Re-/Kommunalisierung diskutiert werden.</span> <a href="http://www.rosalux.de/cms/index.php?id=16891&amp;type=0">Mehr lesen</a></p>
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		<title>Seminarreihe »Kommunalpolitische Bildung«</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Sep 2008 08:59:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Euskirchen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Akteure]]></category>
		<category><![CDATA[Anstehende Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunen]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Seminar &#8220;Die Kommune als Wirtschaftsakteur&#8221; soll zum einen diskutiert werden, welche Funktionen die Kommunen als Wirtschaftsakteure haben, in welchen Bereichen sich die Kommunen selbst wirtschaftlich bet&#228;tigen und was f&#252;r M&#246;glichkeiten und Pflichten f&#252;r die kommunalen VertreterInnen in den Aufsichtsr&#228;ten der st&#228;dtischen Unternehmen daraus erwachsen. Zum anderen sollen die Folgen der Privatisierungen kommunalen Eigentums er&#246;rtert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><lang_de>Im Seminar &#8220;Die Kommune als Wirtschaftsakteur&#8221; soll zum einen diskutiert werden, welche Funktionen die Kommunen als Wirtschaftsakteure haben, in welchen Bereichen sich die Kommunen selbst wirtschaftlich bet&#228;tigen und was f&#252;r M&#246;glichkeiten und Pflichten f&#252;r die kommunalen VertreterInnen in den Aufsichtsr&#228;ten der st&#228;dtischen Unternehmen daraus erwachsen. Zum anderen sollen die Folgen der Privatisierungen kommunalen Eigentums er&#246;rtert und Alternativen der Rekomunalisierung vorgestellt werden. <a href="http://www.rosalux.de/cms/index.php?id=15958&#038;type=0">Mehr lesen</a></lang_de></p>
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		<title>Fondazione Eni Enrico Mattei</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Jul 2008 08:59:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Euskirchen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Akteure]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Privatisierungsbarometer liefert ja einen recht spezifischen News-Ticker zum weltweiten Privatisierungstreiben. Einen schillernden Lebenslauf hat Enrico Mattei vorzuweisen, der Namensgeber der Stiftung, die den Service finanziert. 
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			<content:encoded><![CDATA[<p><lang_de>Das <a href="http://www.privatizationbarometer.net">Privatisierungsbarometer</a> liefert ja einen recht spezifischen News-Ticker zum weltweiten Privatisierungstreiben. Einen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Enrico_Mattei">schillernden Lebenslauf hat Enrico Mattei</a> vorzuweisen, der Namensgeber der Stiftung, die den Service finanziert. </lang_de></p>
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		<title>Neues Buch: R&#252;gemer &#252;ber PPP</title>
		<link>http://www.who-owns-the-world.org/2008/06/05/ruegemer-ppp/</link>
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		<pubDate>Thu, 05 Jun 2008 15:54:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Euskirchen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Privatisierung (allg.)]]></category>
		<category><![CDATA[Akteure]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[PPP]]></category>
		<category><![CDATA[Privatisierung]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Prinzip des in Grossbritannien entwickelten Finanzprodukts Public Private Partnership (PPP) gilt inzwischen weltweit, in der EU und auch in Deutschland als neues Heilmittel gegen Staatsverschuldung und Insvestitionsstau. Dabei &#252;bernimmt der Investor nicht nur den Bau etwa einer Schule, eines Rathauses, einer Strasse oder eines Gef&#228;ngnisses, sondern auch Planung, Finanzierung und langfristigen Betrieb, w&#228;hrend die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><lang_de><img src="http://www.transcript-verlag.de/ts851/ts851g.jpg" align="left" hspace="4" width="150">Das Prinzip des in Grossbritannien entwickelten Finanzprodukts Public Private Partnership (PPP) gilt inzwischen weltweit, in der EU und auch in Deutschland als neues Heilmittel gegen Staatsverschuldung und Insvestitionsstau. Dabei &#252;bernimmt der Investor nicht nur den Bau etwa einer Schule, eines Rathauses, einer Strasse oder eines Gef&#228;ngnisses, sondern auch Planung, Finanzierung und langfristigen Betrieb, w&#228;hrend die &#246;ffentliche Hand im Gegenzug 20 bis 30 Jahre eine Miete zahlt. Neben den Merkmalen und bisherigen Ergebnissen in Grossbritannien bietet die Neuerscheinung von Werner R&#252;gemer: <em>Heuschrecken im &#246;ffentlichen Raum. Public Private Partnership – Anatomie eines globalen Finanzinstruments</em> (transcript Verlag, Bielefeld 2008. 168 Seiten, kart., 16,80 Euro. ISBN 978-3-89942-851-3) Falldarstellungen &#252;ber Akteure, Lobbyisten-Netzwerke und Gesetze in Deutschland: u.a. Schulen, Mautstrassen, Messehallen, Tunnels, e-government. <span id="more-1022"></span></p>
<p>Charakteristika von PPP, die den Medien, Abgeordneten und Stadtr&#228;ten &#252;blicherweise vorententhalten werden, werden offengelegt: Geheimhaltungspflichten, getrickste Wirtschaftlichkeitsvergleiche, Struktur der komplizierten Vertragswerke, Transaktionskosten, Anpassungsklauseln, Verpf&#228;ndung der Vertr&#228;ge (Forderungsverkauf), statistische Kosmetik.</p>
<p>Auch die betriebs- und volkswirtschaftlichen Folgen und Kollateralsch&#228;den auf nationaler sowie auf EU-Ebene – z.B. niedrige Bauqualit&#228;t, Steuerverluste des Staates, schleichende Staatsverschuldung, Mieterh&#246;hungen, Ausschaltung des Mittelstands, Einsatz von Niedrigl&#246;hnern – werden erstmals zusammenfassend dargelegt.</p>
<p>Gleichzeitig erschien die 4. aktualisierte und erweiterte Auflage des Standardwerks von Werner R&#252;gemer: Privatisierung in Deutschland. Eine Bilanz. Verlag Westf&#228;lisches Dampfboot, M&#252;nster 2008. 240 Seiten, 24,90 Euro.</p>
<p>Dr. Werner R&#252;gemer, Philosoph, Publizist, Lehrbeauftragter an der Universit&#228;t K&#246;ln, er ist auch Vorsitzender von Business Crime Control (BCC).<br />
Leseproben: <a href="http://www.transcript-verlag.de/ts851/ts851.php">www.transcript-verlag.de</a><br />
<a href="http://www.werner-ruegemer.de">www.werner-ruegemer.de</a> </lang_de></p>
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