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	<description>Privatization, Public Goods, Regulation</description>
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		<title>Die Re-Kommunalisierung des Privaten</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 08:51:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Franziska Frielinghaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[PPP]]></category>
		<category><![CDATA[Privatisierung (allg.)]]></category>
		<category><![CDATA[Privatisierungsfolgen]]></category>
		<category><![CDATA[Rekommunalisierung]]></category>

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		<description><![CDATA[credit: loop_oh Die (Teil-)Privatisierung von u.a. Immobilien, der &#214;PNV, Bildungseinrichtungen, der Energiewirtschaft, Krankenh&#228;usern hat den Kommunen und dem Staat kurzfristig Geld eingebracht. Ziel war es, den Haushalt zu entlasten. Die Rechnung ist nicht besonders gut aufgegangen. Transparenz bei Vertr&#228;gen w&#228;re eine L&#246;sung, Re-Kommunalisierung eine weitere. Gerade bei Teilprivatisierungen liegt ein wesentlich gr&#246;&#223;erer Teil des finanziellen <a href="http://www.who-owns-the-world.org/2012/02/01/re-kommunalisierung/#more-5935" class="more-link">Continue reading &#8594;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="photo_left"><img style="border: 0pt none" src="http://farm6.static.flickr.com/5183/5631953241_61afca60a3_m.jpg" alt="PRIVATE" width="189" height="125" border="0" /><br />
<a title="Attribution-NoDerivs License" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nd/2.0/" target="_blank"><img src="http://www.who-owns-the-world.org/wp-content/plugins/photo-dropper/images/cc.png" alt="Creative Commons License" width="16" height="16" align="absmiddle" border="0" /></a>  credit: <a title="loop_oh" href="http://www.flickr.com/photos/80384851@N00/5631953241/" target="_blank">loop_oh</a></div>
<p>Die (Teil-)Privatisierung von u.a. Immobilien, der &#214;PNV, Bildungseinrichtungen, der Energiewirtschaft, Krankenh&#228;usern hat den Kommunen und dem Staat kurzfristig Geld eingebracht. Ziel war es, den Haushalt zu entlasten. Die Rechnung ist nicht besonders gut aufgegangen. Transparenz bei Vertr&#228;gen w&#228;re eine L&#246;sung, Re-Kommunalisierung eine weitere. <span id="more-5935"></span></p>
<p>Gerade bei Teilprivatisierungen liegt ein wesentlich gr&#246;&#223;erer Teil des finanziellen Risikos beim Staat. Die taz macht ein <a href="http://www.taz.de/Staatslobbyismus/!86563/" target="_blank">Tagesthema zum Versagen von PPP</a> (<em>private public partnerships</em> = Vertr&#228;ge zwischen &#214;ffentlicher Hand und Privaten). Rainer Metzer schreibt im dazugeh&#246;rigen <a href="http://www.taz.de/Kommentar-oeffentlich-private-Vertraege/!86574/" target="_blank">Kommentar</a>:</p>
<blockquote><p>Es ist ein Doppelproblem. Die oberste Ebene, hier also die Bundesminister, sa&#223;en und sitzen der Ideologie auf, dass die Wirtschaft alles besser k&#246;nne als der Staat und die Interessen der Wirtschaft im Grunde identisch mit denen der Gesellschaft seien. Und die Arbeitsebene, die die Vorhaben einsch&#228;tzt und umsetzt, verdient oft noch erheblich daran, dass sie zustande kommen.</p></blockquote>
<p>Metzer fordert Transparenz bei den Vertr&#228;gen, die mit &#246;ffentlichen Geldern vergeben werden.</p>
<p>Einen Schritt weiter gehen die &#220;berlegungen der dokumentierten <a href="http://www.dgb.de/themen/++co++0cdc8e5e-053d-11e1-534b-00188b4dc422" target="_blank">Fachtagung</a> &#8220;Zur&#252;ck zur &#246;ffentlichen Hand &#8211; Chancen und Formen der Rekommunalisierung&#8221; der Hans-B&#246;ckler-Stiftung und des DGBs. Die Privatisierungen und Teilprivatisierungen sollen r&#252;ckg&#228;ngig gemacht werden. Denn ist einmal alles verkauft, fehlen die Einnahmen. F&#252;r eine Re-Kommunalisierung braucht es Konzepte. Nachgelesen und -geh&#246;rt werden k&#246;nnen Vor- und Nachteile der Rekommunalisierung sowie praktische Vorschl&#228;ge. Die Beteiligten der Tagung fordern eine Einbindung der Besch&#228;ftigten von betroffenen Unternehmen, um Einkommenseinbu&#223;en vorzubeugen. Die &#246;rtlichen Betriebe sollen Teil des Prozesses sein, um einen Gewinn an politischen und finanziellen Handlungsspielr&#228;umen der Kommunen wie auch der Gewerkschaften zu gew&#228;hrleisten. Der Vortragende Klaus-Dieter Schwedischer:</p>
<blockquote><p>Die Gewerkschaft wird auf zus&#228;tzlichen Politikfeldern als gesellschaftlicher Machtfaktor wahrnehmbar, die hierf&#252;r notwendige B&#252;ndnisarbeit er&#246;ffnet Zutritt zu weiteren sozialen Milieus und schlie&#223;lich festigt und verbreitert z.B. das Eintreten gegen die Privatisierung eines Unternehmens die dortige Mitgliederbasis.</p></blockquote>
<p>Der DGB hat es sich zur Aufgabe gemacht die gesellschaftspolitischen Fragen anzugehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="vgwpixel"></div>]]></content:encoded>
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		<title>85 % in Dresden gegen Privatisierung der Krankenh&#228;user</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 11:17:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Euskirchen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit/Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[dresden]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunen]]></category>
		<category><![CDATA[krankenhäuser]]></category>
		<category><![CDATA[Privatisierungskrise]]></category>

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		<description><![CDATA[credit: henteaser Trotz vergleichsweise niedriger Wahlbeteiligung von unter 40 Prozent war der B&#252;rgerentscheid zur Beibehaltung der beiden Krankenh&#228;user als st&#228;dtische Eigenbetriebe am Sonntagabend erfolgreich. Fast 135.000 Dresdner stimmten mit „Ja&#8221;, wodurch auch das Quorum deutlich erreicht wurde. Auch wenn im Stadtrat eine Mehrheit f&#252;r die Umwandlung in eine gGmbH existiert, m&#252;ssen die Kliniken jetzt f&#252;r <a href="http://www.who-owns-the-world.org/2012/01/31/85-in-dresden-gegen-privatisierung-der-krankenhauser/#more-5934" class="more-link">Continue reading &#8594;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="photo_left"><a href="http://farm1.static.flickr.com/44/117195214_f14977d553.jpg" rel="lightbox[5934]" title="Freundlicher Hinweis" rel="shadowbox[sbpost-5934];player=img;" target="_blank"><img style="border: 0pt none;" src="http://farm1.static.flickr.com/44/117195214_f14977d553.jpg" alt="Freundlicher Hinweis" width="200" height="133" border="0" /></a><br />
<small><a title="Attribution-NonCommercial License" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/" target="_blank"><img src="http://www.who-owns-the-world.org/wp-content/plugins/photo-dropper/images/cc.png" alt="Creative Commons License" width="16" height="16" align="absmiddle" border="0" /></a> credit: <a title="henteaser" href="http://www.flickr.com/photos/51338933@N00/117195214/" target="_blank">henteaser</a></small></div>
<p>Trotz vergleichsweise niedriger Wahlbeteiligung von unter 40 Prozent war der B&#252;rgerentscheid zur Beibehaltung der beiden Krankenh&#228;user als st&#228;dtische Eigenbetriebe am Sonntagabend erfolgreich. Fast 135.000 Dresdner stimmten mit „Ja&#8221;, wodurch auch das Quorum deutlich erreicht wurde. Auch wenn im Stadtrat eine Mehrheit f&#252;r die Umwandlung in eine gGmbH existiert, m&#252;ssen die Kliniken jetzt f&#252;r mindestens drei Jahre in ihrer jetzigen Form weitergef&#252;hrt werden. <span id="more-5934"></span></p>
<blockquote><p>„Dies ist ein gro&#223;artiges Signal mit Bedeutung &#252;ber die Stadtgrenzen hinaus. Ein Signal gegen Privatisierungen und f&#252;r ein gerechtes Gesundheitssystem&#8221;,</p></blockquote>
<p>freute sich Linke-Stadtrat André Schollbach. Seine Fraktion hatte den B&#252;rgerentscheid zur Zukunft der Krankenh&#228;user initiiert. Ganz &#228;hnlich &#228;u&#223;erte sich SPD-Fraktionschef Peter Lames.</p>
<blockquote><p>&#8220;Die Dresdnerinnen und Dresdner haben sich klar entschieden: F&#252;r die &#246;ffentliche Verantwortung in der Daseinsvorsorge, f&#252;r ein &#246;ffentliches Gesundheitswesen, f&#252;r gerechte L&#246;hne. Die Menschen sollen, als Patienten wie als Arbeitnehmer, im Mittelpunkt unserer Aufmerksamkeit stehen. Sie sind keine Kostenrisiken und St&#246;rfaktoren&#8221;,</p></blockquote>
<p>sagte Lames.</p>
<blockquote><p>&#8220;Die SPD bekennt sich in diesem Zusammenhang zu ihrer Verantwortung! Wir wissen, dass uns gemeinsam der schwierigste Teil des Weges noch bevorsteht, die Krankenh&#228;user auf einen guten, auch wirtschaftlich erfolgreichen Weg zu bringen&#8221;,</p></blockquote>
<p>f&#252;gte der finanzpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Thomas Bl&#252;mel, hinzu.</p>
<blockquote><p>„Auch im Eigenbetrieb ist viel zu verbessern: bessere Koordination bis hin zur Personalunion der Klinikleitungen, Erschlie&#223;ung innerbetrieblicher Verbesserungspotentiale, gemeinsame Bew&#228;ltigung von Verwaltungs- und Organisationsarbeit, Koordination der EDV, Einrichtung medizinischer Versorgungszentren, Erarbeitung einer gemeinsamen Strategie f&#252;r die medizinische und &#246;konomische Entwicklung und die Wiedereingliederung ausgelagerter Dienstleistungen wie W&#228;sche- und Speiseversorgung sind einige Bespiele.&#8221;</p></blockquote>
<p><a href="http://www.dnn-online.de/dresden/web/regional/politik/detail/-/specific/Dresdner-Buergerentscheids-Gegner-wollen-Ergebnis-respektieren-CDU-Retten-was-zu-retten-ist-2881513632" target="_blank">Mehr Nachricht bei DNN</a></p>
<div id="vgwpixel"></div>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Beweise beim Filesharing muss Abmahnender erbringen</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 06:11:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Franziska Frielinghaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung/Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Copyright]]></category>
		<category><![CDATA[filesharing]]></category>
		<category><![CDATA[Geistiges Eigentum]]></category>
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		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[In einem Fall von Filesharing auf Internet-Tauschb&#246;rsen hat das Oberlandesgericht D&#252;sseldorf (Aktenzeichen I–20-W 132/11) positiv f&#252;r den Angeklagten entschieden. Mitte Januar 2012, urteilte es, dass Abmahnende darlegen m&#252;ssen, dass sie tats&#228;chlich die Rechte f&#252;r die einzelnen St&#252;cke besitzen. Dar&#252;ber hinaus wurde dem Abgemahnten zugesprochen, dass er u.U. nicht wissen k&#246;nne, dass Musikdateien &#252;ber seinen Internetanschluss <a href="http://www.who-owns-the-world.org/2012/01/30/filesharing/#more-5928" class="more-link">Continue reading &#8594;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft  wp-image-5929" src="http://www.who-owns-the-world.org/wp-content/uploads/2012/01/sharing.jpg" alt="sharing is caring" width="200" height="114" />In einem Fall von Filesharing auf Internet-Tauschb&#246;rsen hat das Oberlandesgericht D&#252;sseldorf (<a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=20%20W%20132/11" target="_blank">Aktenzeichen I–20-W 132/11</a>) positiv f&#252;r den Angeklagten <a href="http://www.zdnet.de/news/41559373/duesseldorfer-gericht-erlaesst-wegweisenden-beschluss-zu-filesharing-abmahnungen.htm" target="_blank">entschieden</a>. Mitte Januar 2012, urteilte es, dass Abmahnende darlegen m&#252;ssen, dass sie tats&#228;chlich die Rechte f&#252;r die einzelnen St&#252;cke besitzen. Dar&#252;ber hinaus wurde dem Abgemahnten zugesprochen, dass er u.U. nicht wissen k&#246;nne, dass Musikdateien &#252;ber seinen Internetanschluss getauscht wurden. Diese Entscheidung verortet die Beweislast nicht mehr beim Beklagten. <span id="more-5928"></span></p>
<p>Anders als noch im Fall einer <a href="http://www.who-owns-the-world.org/2011/12/27/unschuldsvermutung-beim-urheberrecht-abgeschafft/" target="_blank">Berliner Rentnerin</a>, die beweisen sollte, dass sie ihren Anschluss nicht zum Filesharing nutzte. Interessant ist hier eine Gesetzes&#228;nderung von 2008. Abmahnungen k&#246;nnen seitdem ohne Strafanzeige zivilrechtlich eingeklagt werden. Zu diesem Zweck d&#252;rfen Abmahner_innen die Inhaber_innen von Netzanschl&#252;ssen direkt beim Provider erfragen. Die Fehlerquate bei der Zuordnung von IP Adressen durch die Netzbetreiber ist allerdings hoch. Abmahnungen werden pauschal formuliert und landen mal im einen und mal im anderen Briefkasten.</p>
<p>Ein juristischer <a href="http://www.heise.de/ct/artikel/Schwierige-Gegenwehr-1069835.html" target="_blank">Ratgeber</a> gibt erste Orientierung nach dem Eingang eines Abmahnschreibens. Wer sich &#252;ber Trends im Bereich anonyme Tauschb&#246;rsen informieren m&#246;chte, kann bspw. bei <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Anonymous_P2P#List_of_anonymous_P2P_networks_and_clients" target="_blank">Wikipedia</a> in die Lekt&#252;re einsteigen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="vgwpixel"></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Was ist ACTA?</title>
		<link>http://www.who-owns-the-world.org/2012/01/29/was-ist-acta/</link>
		<comments>http://www.who-owns-the-world.org/2012/01/29/was-ist-acta/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 19:30:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Arndt Beck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Begriffe - kurz erklärt]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Praktische Kämpfe]]></category>
		<category><![CDATA[ACTA]]></category>
		<category><![CDATA[Copyright]]></category>

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		<description><![CDATA[Bild: CC-by 2.5/ch Markus Beckedahl von der Digitalen Gesellschaft spricht auf Spiegel Online Klartext: Acta steht f&#252;r ein vollkommen irregeleitetes Verst&#228;ndnis von Urheberrecht, bei dem weder die Nutzer noch die Urheber im Mittelpunkt stehen, sondern die Rechteverwerter aus Hollywood, die Musikindustrie und andere &#252;bliche Verd&#228;chtige. Wer Acta will, stellt sich gegen jede Reformm&#246;glichkeit beim Urheberrecht, <a href="http://www.who-owns-the-world.org/2012/01/29/was-ist-acta/#more-5924" class="more-link">Continue reading &#8594;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bild: <a href="http://www.stopp-acta.info" target="_blank">CC-by 2.5/ch</a><br />
<a href="http://www.who-owns-the-world.org/wp-content/uploads/2012/01/Stop-acta-logo.gif" rel="lightbox[5924]" rel="shadowbox[sbpost-5924];player=img;"><img src="http://www.who-owns-the-world.org/wp-content/uploads/2012/01/Stop-acta-logo.gif" alt="Stop-acta-logo" width="181" height="210" class="size-full wp-image-5926" /></a></p>
<p>Markus Beckedahl von der <a href="http://digitalegesellschaft.de/2011/11/mitmachen-stoppt-acta/" target="_blank">Digitalen Gesellschaft</a> spricht auf <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,811808,00.html" target="_blank">Spiegel Online</a> Klartext:</p>
<blockquote><p>Acta steht f&#252;r ein vollkommen irregeleitetes Verst&#228;ndnis von Urheberrecht, bei dem weder die Nutzer noch die Urheber im Mittelpunkt stehen, sondern die Rechteverwerter aus Hollywood, die Musikindustrie und andere &#252;bliche Verd&#228;chtige. Wer Acta will, stellt sich gegen jede Reformm&#246;glichkeit beim Urheberrecht, das dieses dringend brauchen w&#252;rde. Acta ist falsch.</p></blockquote>
<p>Und weiter:</p>
<blockquote><p>Nichts wird freiwillig ver&#246;ffentlicht, von demokratischer Willensbildung und Entscheidungsfindung kann keine Rede sein. [...] Acta ist von Grund auf undemokratisch.</p></blockquote>
<p><span id="more-5924"></span><br />
Auch dieses Video von <a href="http://www.du-bist-anonymous.de/" target="_blank">Anonymous</a> warnt eindringlich vor den m&#246;glichen Folgen: </p>
<span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://www.who-owns-the-world.org/2012/01/29/was-ist-acta/"><img src="http://img.youtube.com/vi/yWqta3S9vcc/2.jpg" alt="" /></a></span>
<p>W&#228;hrend sich der Protest hierzulande <a href="http://www.acta-ad-acta.de/test/" target="_blank">gerade erst formiert</a>, gingen in Polen in den letzten Tagen &#8220;<a href="http://www.heise.de/tp/blogs/8/151317" target="_blank">mehrere zehntausend Menschen</a>&#8221; gegen ACTA auf die Stra&#223;e, beispielsweise in Warschau:</p>
<span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://www.who-owns-the-world.org/2012/01/29/was-ist-acta/"><img src="http://img.youtube.com/vi/ELhW57QB_50/2.jpg" alt="" /></a></span>
<p>Weitere Infos und Material gibt&#8217;s bei den <a href="http://wiki.piratenpartei.de/ACTA" target="_blank">Piraten</a> und <a href="http://netzpolitik.org/2012/ein-kleiner-einstieg-in-acta/" target="_blank">netzpolitik.org</a>.</p>
<div id="vgwpixel"></div>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Recht auf Stadt. Gemeinwohlorientierte Selbstorganisation in Lateinamerika</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 22:35:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Euskirchen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Öffentliche Güter (allg.)]]></category>
		<category><![CDATA[Commons]]></category>
		<category><![CDATA[Daseinsvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Lateinamerika]]></category>

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		<description><![CDATA[Diese frisch erschienene Brosch&#252;re ist das Ergebnis einer mehrmonatigen Reise durch Lateinamerika. Im Mittelpunkt stehen die Ansatzpunkte f&#252;r st&#228;dtische Selbstorganisation im Dialog mit den Akteur_innen. Die aufgef&#252;hrten Beispiele aus Lateinamerika vermitteln Erfahrungen und geben Antworten (aus dem Munde der Beteiligten) auf Fragen, die sich auch f&#252;r uns stellen. Sind die &#220;bernahme von Selbstverantwortung in Erg&#228;nzung <a href="http://www.who-owns-the-world.org/2012/01/26/gemeinwohlorientierte-selbstorganisation-in-lateinamerika/#more-5923" class="more-link">Continue reading &#8594;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong></strong>Diese frisch erschienene Brosch&#252;re ist das Ergebnis einer mehrmonatigen Reise durch Lateinamerika. Im Mittelpunkt stehen die Ansatzpunkte f&#252;r st&#228;dtische Selbstorganisation im Dialog mit den Akteur_innen. Die aufgef&#252;hrten Beispiele aus Lateinamerika vermitteln Erfahrungen und geben Antworten (aus dem Munde der Beteiligten) auf Fragen, die sich auch f&#252;r uns stellen. Sind die &#220;bernahme von Selbstverantwortung in Erg&#228;nzung staatlicher Daseinsvorsorge, die Delegation von Entscheidungsmacht an aktive B&#252;rger_innen, die Wieder-Aneignung des &#246;ffentlichen Raumes, die Produktion von Gemeing&#252;tern in sozialer Orientierung auch ein Modell f&#252;r Kommunen hierzulande? <a href="http://informationsbuero-nicaragua.org/neu/index.php?option=com_content&amp;view=category&amp;layout=blog&amp;id=97&amp;Itemid=175&amp;lang=de" target="_blank">Leseprobe und Bestellung</a></p>
<div id="vgwpixel"></div>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Minijobs lassen Arbeitgeber_innen sparen</title>
		<link>http://www.who-owns-the-world.org/2012/01/23/minijobs-arbeitgeber/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 07:35:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Franziska Frielinghaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit/Prekariat]]></category>
		<category><![CDATA[Reichtumsverteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsbedingungen]]></category>
		<category><![CDATA[Armut]]></category>

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		<description><![CDATA[Arbeitgeber_innen sparen bei Anstellungen auf Minijob-Basis auf zweierlei Wegen. Zum einen verlangt der Staat nur 30% Sozialabgaben statt den 40% in regul&#228;ren Besch&#228;ftigungsverh&#228;ltnissen. Zum anderen sind die Stundenl&#246;hne durchschnittlich um zwei Euro niedriger im Westen und vier Euro im Osten. Die Hans-B&#246;ckler-Stiftung hat eine Studie ver&#246;ffentlich, in der deutlich wird, dass Minijobs schon lange keine <a href="http://www.who-owns-the-world.org/2012/01/23/minijobs-arbeitgeber/#more-5908" class="more-link">Continue reading &#8594;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.who-owns-the-world.org/wp-content/uploads/2012/01/Voss-Weinkopf2012.jpeg" rel="lightbox[5908]" rel="shadowbox[sbpost-5908];player=img;"><img class="alignleft  wp-image-5912" src="http://www.who-owns-the-world.org/wp-content/uploads/2012/01/Voss-Weinkopf2012-300x201.jpg" alt="" width="200" height="134" /></a>Arbeitgeber_innen sparen bei Anstellungen auf Minijob-Basis auf<a href="http://www.berliner-zeitung.de/arbeit---soziales/minijob---staat-zahlt-drauf-arbeitgeber-tricksen-bei-minijobs,10808232,11471960.html"> zweierlei Wegen</a>. Zum einen verlangt der Staat nur 30% Sozialabgaben statt den 40% in regul&#228;ren Besch&#228;ftigungsverh&#228;ltnissen. Zum anderen sind die Stundenl&#246;hne durchschnittlich um zwei Euro niedriger im Westen und vier Euro im Osten. <span id="more-5908"></span></p>
<p>Die Hans-B&#246;ckler-Stiftung hat eine <a href="http://www.who-owns-the-world.org/wp-content/uploads/2012/01/impuls_2012_01_gesamt.pdf">Studie</a> ver&#246;ffentlich, in der deutlich wird, dass Minijobs schon lange keine Nebenverdienste mehr sind:</p>
<blockquote><p>Im Fr&#252;hjahr 2011, so die aktuellsten Daten, war jedes f&#252;nfte Besch&#228;ftigungsverh&#228;ltnis in Deutschland ein Minijob – insgesamt rund 7,3 Millionen. F&#252;r 4,8 Millionen Menschen, darunter 3,2 Millionen Frauen, stellte der Minijob die einzige Erwerbst&#228;tigkeit dar.</p></blockquote>
<p>Das Modell basiert auf Ehen, in denen der Mann Frau und Kinder versorgt. Die Frauen sollen nur einem kleinen Nebenerwerb nachgehen.</p>
<p>Die Studie konstatiert die Verdr&#228;ngung von Tarifl&#246;hnen und regul&#228;ren Arbeitsverh&#228;ltnissen auf dem Arbeitsmarkt. Dieses Ergebnis &#252;berrascht wenig und kn&#252;pft an den Beitrag <a href="http://www.who-owns-the-world.org/2012/01/16/arbeit-und-arm/#more-5888">&#8220;Arm trotz Arbeit&#8221;</a> an, denn Arbeitgeber_innen sparen lieber, als mit gewerkschaftlichen Arbeitsk&#228;mpfen und Tarifgebundenheit konfrontiert zu sein.</p>
<div id="vgwpixel"></div>]]></content:encoded>
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		<title>Apple in China</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 02:07:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Euskirchen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeit/Prekariat]]></category>
		<category><![CDATA[Reichtumsverteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsbedingungen]]></category>
		<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Redwashing]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor einigen Tagen hat Markus Euskirchen hier einen Beitrag &#252;ber die mieserablen Arbeitsbedingungen in der Apple-Produktion gepostet (siehe: Apple goes Redwashing). In der New York Times findet sich heute ein mehrseitiger Artikel dazu: How the U.S. Lost Out on iPhone Work In dem NYT-Text geht es &#8216;eigentlich&#8217; um die Frage, warum Konzerne wie Apple ihre <a href="http://www.who-owns-the-world.org/2012/01/23/apple-in-china/#more-5919" class="more-link">Continue reading &#8594;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.who-owns-the-world.org/2012/01/23/apple-in-china/sad-iphone/" rel="attachment wp-att-5920"><img class="alignleft wp-image-5920" src="http://www.who-owns-the-world.org/wp-content/uploads/2012/01/sad-iphone-300x300.jpg" alt="" width="118" height="118" /></a>Vor einigen Tagen hat Markus Euskirchen hier einen Beitrag &#252;ber die mieserablen Arbeitsbedingungen in der Apple-Produktion gepostet (siehe: <a href="http://www.who-owns-the-world.org/2012/01/16/apple-goes-redwashing/" target="_blank">Apple goes Redwashing</a>). In der New York Times findet sich heute ein mehrseitiger Artikel dazu: <a href="http://www.nytimes.com/2012/01/22/business/apple-america-and-a-squeezed-middle-class.html?pagewanted=1&amp;_r=1&amp;ref=todayspaper" target="_blank">How the U.S. Lost Out on iPhone Work</a><span id="more-5919"></span></p>
<p>In dem NYT-Text geht es &#8216;eigentlich&#8217; um die Frage, warum Konzerne wie Apple ihre Produktion ins Ausland (vorwiegend Asien bzw. China) verlagern, und vor allem, ob diese Jobs nicht zur&#252;ck in die USA geholt werden k&#246;nnten. Die klare Antwort von Apple lautet &#8216;Nein&#8217;.</p>
<p>Warum? Zum einen wegen der Lohnkosten. Doch die spielen, wenn man dem Artikel Glauben schenken darf, in der High-Tech Branche nur eine nachgeordnete Rolle. Mindestens ebenso, wenn nicht noch wichtiger, ist die Verf&#252;gbarkeit &#252;ber die richtigen Arbeitskr&#228;fte und die Flexibilit&#228;t des Arbeitsmarktes (sprich: &#8216;on demand&#8217; mehrere tausend qualifizierte ArbeiterInnen anheuern und sie genauso schnell wieder rauswerfen k&#246;nnen), sowie die physische N&#228;he unterschiedlicher Standorte in der Produktionskette zueinander (z.B. zur schnellen und kosteng&#252;nstigen &#196;nderung einzelner Bauteile, die aufeinander abgestimmt werden m&#252;ssen). Au&#223;erdem nutzen die gro&#223;en internationalen Konzerne die Subventionen ausl&#228;ndischer Regierungen. Alle diese Faktoren sind in den riesigen und staatlich gef&#246;rderten Technologie-Parks Chinas gegeben.</p>
<p>Der NYT-Text ist weitgehend unkritisch, gibt aber am Beispiel iPhone einen guten Einblick in die (&#252;blen) Arbeitsbedingungen in der High-Tech Produktion. Zudem werden die <em>via Konkurrenz vermittelten</em> Internationalisierungsstrategien der Branche sehr sch&#246;n deutlich: So hat Apple bis Anfang der 2000er noch weitgehend in den USA produziert und war einer der letzten Computerhersteller, der &#8212; wie die Konkurrenten schon lange vorher &#8211;, ins Ausland gegangen ist. Marx-LeserInnen klingeln da die Ohren.</p>
<p>Au&#223;erdem ist der Artikel sch&#246;n zu lesen, weil er so &#8216;ehrlich&#8217; ist: Da fragt Obama bei einem Treffen mit Steven Jobs, was man tun k&#246;nnte, um die iPhone-Produktion in die USA zu holen &#8212; und impliziert dabei irgendwie auch eine moralische Verantwortung der gro&#223;en US-Konzerne f&#252;r den heimischen Arbeitsmarkt (sprich: Nationalismus). Ein nicht namentlich genannter Apple-Manager antwortet darauf hin an der Frage vorbei, aber treffend: Es ist nicht unsere Aufgabe, die amerikanischen Probleme zu l&#246;sen. Unsere Aufgabe ist es, die bestm&#246;glichen Produkte herzustellen (und meint damit: die h&#246;chsten Profite zu erwirtschaften).</p>
<p>Kurzum: Auf jeden Fall lesenswert!</p>
<div id="vgwpixel"></div>]]></content:encoded>
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		<title>Privatisierungsurteil Ma&#223;regelvollzug: Staat schafft sich ab</title>
		<link>http://www.who-owns-the-world.org/2012/01/22/privatisierungsurteil-massregelvollzug/</link>
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		<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 07:35:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Euskirchen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Privatisierung (allg.)]]></category>
		<category><![CDATA[Gefängnis]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Gewaltmonopol]]></category>
		<category><![CDATA[Psychiatrie]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Art. 33 Abs. 4 GG gilt auch f&#252;r die Wahrnehmung hoheitlicher Aufgaben in privatrechtlicher Organisationsform. Abweichungen vom Grundsatz des Funktionsvorbehalts bed&#252;rfen der Rechtfertigung durch einen spezifischen, dem Sinn der Ausnahmem&#246;glichkeit entsprechenden Ausnahmegrund. Die &#220;bertragung von Aufgaben des Ma&#223;regelvollzuges auf formell privatisierte Tr&#228;ger kann mit Art. 33 Abs. 4 GG sowie mit dem Demokratieprinzip und den <a href="http://www.who-owns-the-world.org/2012/01/22/privatisierungsurteil-massregelvollzug/#more-5915" class="more-link">Continue reading &#8594;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote>
<ol>
<li><a href="http://dejure.org/gesetze/GG/33.html" target="_blank">Art. 33 Abs. 4 GG</a> gilt auch f&#252;r die Wahrnehmung hoheitlicher Aufgaben in privatrechtlicher Organisationsform.</li>
<li>Abweichungen vom Grundsatz des Funktionsvorbehalts bed&#252;rfen der Rechtfertigung durch einen spezifischen, dem Sinn der Ausnahmem&#246;glichkeit entsprechenden Ausnahmegrund.</li>
<li>Die &#220;bertragung von Aufgaben des Ma&#223;regelvollzuges auf formell privatisierte Tr&#228;ger kann mit Art. 33 Abs. 4 GG sowie mit dem Demokratieprinzip und den Grundrechten der Untergebrachten vereinbar sein.</li>
</ol>
<p>Leits&#228;tze des <a href="http://www.bundesverfassungsgericht.de/entscheidungen/rs20120118_2bvr013310.html" target="_blank">Bundesverfassungsgerichtsurteils</a> zur Privatisierung der hessischen forensischen Psychiatrie (d.h. Ma&#223;regelvollzugs). <span id="more-5915"></span></p></blockquote>
<p>Heribert Prantl bezeichnet das ganze in der S&#252;ddeutschen Zeitung (19.1.2012, S. 4) immerhin als &#8220;befremdliches Urteil&#8221; und bem&#228;ngelt die Missverst&#228;ndlichkeit dieser h&#246;chstrichterlichen Legitimation massiver Grundrechtsbeschneidungen durch Privatunternehmen, die einer betriebswirtschaftlichen Logik unterworfen sind.</p>
<p>Die <a href="http://www.taz.de/Gerichtsurteil-zu-Privatknaesten/!85895/" target="_blank">taz</a> sieht die Effekte der Privatisierung auf die Besch&#228;ftigungsverh&#228;ltnisse:</p>
<blockquote><p>&#8220;So sind K&#252;ndigungen leichter m&#246;glich, auch k&#246;nnen die Chefs besser und die Putz- und K&#252;chenkr&#228;fte schlechter als bisher bezahlt werden.&#8221;</p></blockquote>
<p>Sie spielen im Urteil allerdings keine Rolle, denn es geht ja nicht um die Grundrechte von Reinigungskr&#228;ften.</p>
<p>Die Berliner Zeitung l&#228;&#223;t den zust&#228;ndigen Berliner Senator im Interview (19.1.2012, S. 6) unter dem Titel &#8220;Eine Aufgabe des Staates&#8221; hervorheben, dass es in Berlin in dieser Branche noch keine Schritte in Richtung Privatisierung gegeben hat und auch keine geplant sind. Er macht den Kostenvergleich auf mit Brandenburg, wo nicht nur eine private Unternehmensform eingef&#252;hrt ist (wie in Hessen), sondern das Unternehmen auch schon verkauft ist (in Hessen geh&#246;rt die privatisierte Psychatrie noch dem Land):</p>
<blockquote><p>&#8220;So gibt Brandenburg pro Fall und Behandlungstag 260 Euro aus, w&#228;hrend es in Berlin nur 200 Euro sind.&#8221;</p></blockquote>
<p>So viel zur neoliberalen Propaganda von wegen &#8220;privat ist billiger&#8221; &#8211; aus dem Munde eines CDU-Senators.</p>
<p>Im Tenor reagieren die Zeitungen allerdings mit Differenzierung: Die harten Bedingungen, die die ausf&#252;hrliche Begr&#252;ndung formuliere, erschwerten eine pauschale Ausweitung dieses privatisierungsfreundlichen Urteils auf andere hoheitliche Bereiche eher. Wenn das mal nicht blind ist f&#252;r die schiefe Ebene, die das BVerfG hier betreten hat.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="vgwpixel"></div>]]></content:encoded>
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		<title>Was kostet wohl ein See?</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Jan 2012 11:00:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Franziska Frielinghaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Öffentlicher Raum]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Privatisierung (allg.)]]></category>
		<category><![CDATA[Eigentum]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunen]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[Privatisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Privatisierungsfolgen]]></category>
		<category><![CDATA[Seen]]></category>

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		<description><![CDATA[Kurz nach 1989 bekam die BRD das Gebiet der DDR quasi geschenkt bzw. hat es sich zum Geschenk gemacht. Wichtig festzuhalten: Bei Geschenken ist kein Geld und kein Tausch im Spiel. Das Land Brandenburg m&#246;chte bzw. muss nun 140 der damals verschenkten Seen vom Bund zur&#252;ckkaufen. Der Gedanke dahinter ist zun&#228;chst einmal gut: Es ist <a href="http://www.who-owns-the-world.org/2012/01/21/kosten-see/#more-5910" class="more-link">Continue reading &#8594;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5911" src="http://www.who-owns-the-world.org/wp-content/uploads/2012/01/Wasser-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" />Kurz nach 1989 bekam die BRD das Gebiet der DDR quasi geschenkt bzw. hat es sich zum Geschenk gemacht. Wichtig festzuhalten: Bei Geschenken ist kein Geld und kein Tausch im Spiel. Das Land Brandenburg m&#246;chte bzw. muss nun 140 der damals verschenkten Seen vom Bund <a href="http://www.berliner-zeitung.de/berlin/seen-kauf-teures-wasser,10809148,11446254.html" target="_blank">zur&#252;ckkaufen</a>. Der Gedanke dahinter ist zun&#228;chst einmal gut: Es ist besser das Land kauft die Wasserfl&#228;chen als Privatinvestor_innen. <span id="more-5910"></span></p>
<p>Und dann hei&#223;t es wieder: Die verschuldeten L&#228;nder. Warum kostet diese &#220;bertragung das Land? Warum werden die Seen nicht kostenlos &#8211; quasi wie bei einer Verwaltungsreform, von einer &#246;ffentlichen in die andere &#246;ffentliche Hand &#252;bertragen? Weil das Land absurderweise mit Privatinvestoren in der Konkurrenz steht. Weil sich der Bund auf Kosten der L&#228;nder sanieren will. Weil die Schuldenlast von oben nach unten durchgereicht werden soll.</p>
<p>Die reine Wasserfl&#228;che des Wandlitzsees ging bereits f&#252;r 60.000 Euro an einen privaten Investor. Der will nun Geld f&#252;r Stegnutzung und kommunale Badestelle. Die Wasserfl&#228;che ist &#252;ber die Jahre kleiner geworden als im Grundbuch vermerkt. Wer sich an dem ehemals &#246;ffentlichen See aufhalten darf, entscheidet nun der Geldbeutel. Wer welchen See kaufen wird, auch.</p>
<p>Mehr zur <a title="Tag &quot;Seen&quot;" href="http://www.who-owns-the-world.org/tag/seen/">Privatisierung von Seen</a></p>
<div id="vgwpixel"></div>]]></content:encoded>
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		<title>Kapitalismus gegen das Klima</title>
		<link>http://www.who-owns-the-world.org/2012/01/21/kapitalismus-gegen-das-klima/</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 23:09:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jana Flemming</dc:creator>
				<category><![CDATA[Akteure]]></category>
		<category><![CDATA[Praktische Kämpfe]]></category>
		<category><![CDATA[Klimabewegung]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaskeptiker]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Klimawandel war in den USA durchaus mal angesagt. Celebreties cruisen in Hybridautos herum, auf dem Beifahrersitz die &#214;ko-Ausgabe der Vanity Fair. Diese Zeiten sind vorbei, so der Befund der Aktivistin und Autorin Naomi Klein. Auch auf politischer Ebene befinden sich die us-amerikanischen Demokraten zu der Problematik im Leerlauf. Das &#246;ffnet den Raum f&#252;r klimaskeptische <a href="http://www.who-owns-the-world.org/2012/01/21/kapitalismus-gegen-das-klima/#more-5904" class="more-link">Continue reading &#8594;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_5905" class="wp-caption alignleft" style="width: 192px"><a href="http://www.who-owns-the-world.org/wp-content/uploads/2012/01/1_20060328_7091_zugeschnitten.jpg" rel="lightbox[5904]" rel="shadowbox[sbpost-5904];player=img;"><img class=" wp-image-5905 " src="http://www.who-owns-the-world.org/wp-content/uploads/2012/01/1_20060328_7091_zugeschnitten-300x152.jpg" alt="" width="182" height="92" /></a><p class="wp-caption-text">Hybridauto. Bildquelle: <a href="http://besten.welt.de/Living/ECO/Hybridauto">World&#39;s Luxury Guide</a></p></div>
<p>Der Klimawandel war in den USA durchaus mal angesagt. Celebreties cruisen in Hybridautos herum, auf dem Beifahrersitz die &#214;ko-Ausgabe der Vanity Fair. Diese Zeiten sind vorbei, so der Befund der Aktivistin und Autorin Naomi Klein. Auch auf politischer Ebene befinden sich die us-amerikanischen Demokraten zu der Problematik im Leerlauf. Das &#246;ffnet den Raum f&#252;r klimaskeptische Republikaner, um noch einmal richtig durchzustarten: Die Klimabewegung als &#8220;ein gr&#252;nes trojanisches Pferd, dessen Bauch gef&#252;llt ist mit roter marxistischer Doktrin&#8221;. So die Bef&#252;rchtung des Teilnehmers einer Konferenz zu Klimawandel des Heartland Instituts, eine Konferenz, die bekannt ist f&#252;r die Zusammenkunft zahlreicher Klimaskeptiker. <span id="more-5904"></span></p>
<p>&#8220;All this means that the climate movement needs to have one hell of a comeback.&#8221; Kleins unangenehme Wahrheit darin: die Klimabewegung solle sich dabei an jenen rechten Ideologen orientieren &#8211; nicht an deren fataler Leugnung der Erderw&#228;rmung, sondern an deren &#246;konomisch basierter Analyse. Denn wenn es den Klimawandel wirklich gibt, dann w&#252;rde es nach deren Bef&#252;rchtung, zwangsl&#228;ufig zu irgendeiner Art von linker Revolution kommen. Zu dieser Analyse sind die Klimaskeptiker nicht gekommen, weil sie eine linke Verschw&#246;rung bef&#252;rchten. Sie haben schlicht genau &#252;berlegt, was es brauchen w&#252;rde, um globale Emissionen drastisch und z&#252;gig zu senken. Die Schlu&#223;folgerung: eine radikale Restrukturierung unseres &#246;konomischen und und politischen Systems, in einer Art, die ihrem eigenen Glaubenssystems des &#8216;freien Marktes&#8217; entgegen steht.</p>
<p>Warum mit der herrschaftsbasierten rechten Weltsicht dennoch nicht zu spassen ist, und was alles auf einer ernsthaften Klimaagenda stehen sollte, ist <a href="http://www.thenation.com/article/164497/capitalism-vs-climate?page=0,1">hier</a> nachzulesen.</p>
<p><a href="http://www.thenation.com/article/164497/capitalism-vs-climate?page=0,1">http://www.thenation.com/article/164497/capitalism-vs-climate?page=0,1</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="vgwpixel"></div>]]></content:encoded>
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