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	<description>Privatization, Public Goods, Regulation</description>
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		<title>Wem geh&#246;rt das Gold?</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 11:47:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Euskirchen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Bank]]></category>
		<category><![CDATA[EZB]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Gold]]></category>

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		<description><![CDATA[photo: Bank of England Der Bund besitzt tonnenweise Gold. Ein gro&#223;er Teil davon lagert im Ausland, in London, Paris, New York &#8211; in den Geldspeichern der ehemaligen West-Alliierten. Eine Initiative DM-nationaler Kr&#228;fte fordert: „Holt unser Gold heim!“ und hat dabei das Scheitern des Euro und die Wiedereinf&#252;hrung einer goldstabilisierten DM als Option im Sinn. Massenmedial <a href="http://www.who-owns-the-world.org/2012/05/16/wem-gehort-das-gold/#more-6545" class="more-link">Continue reading &#8594;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="photo_left"><a href="http://www.who-owns-the-world.org/wp-content/uploads/2012/05/gold_vault_image_3.jpg" rel="lightbox[6545]" rel="shadowbox[sbpost-6545];player=img;" title="Goldspeicher der Bank of England"><img title="Goldspeicher der Bank of England" src="http://www.who-owns-the-world.org/wp-content/uploads/2012/05/gold_vault_image_3-219x300.jpg" alt="" width="122" height="168" /></a><br />
<small><a title="Attribution License" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nd/2.0/" target="_blank"><img style="margin: 0pt; padding: 0pt;" title="Creative Commons License" src="http://www.who-owns-the-world.org/wp-content/plugins/compfight/images/cc.png" alt="Creative Commons License" width="16" height="16" border="0" /></a> photo: <a title="Bank of England" href="http://www.flickr.com/photos/58562938@N05/5832574882/" target="_blank">Bank of England</a></small></div>
<p>Der Bund besitzt tonnenweise Gold. Ein gro&#223;er Teil davon lagert im Ausland, in London, Paris, New York &#8211; in den Geldspeichern der ehemaligen West-Alliierten. Eine <a href="http://www.gold-action.de/initiative.html" target="_blank">Initiative DM-nationaler Kr&#228;fte</a> fordert: „Holt unser Gold heim!“ und hat dabei das Scheitern des Euro und die Wiedereinf&#252;hrung einer goldstabilisierten DM als Option im Sinn. Massenmedial wurde das ganze jetzt zum Thema, weil Parlamentarier das Spiel mitmachen und Emp&#246;rung &#228;u&#223;ern: &#8220;Selbst der Deutsche Bundestag ist nicht eingeweiht&#8221;, berichtete die <a href="http://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft/gold-bundesbank-lagert-gold-im-ausland,10808230,15242142.html" target="_blank">Berliner Zeitung</a> gestern. &#8220;Er [der Haushaltsausschuss des Bundestags; me] hat die Herausgabe des unver&#246;ffentlichten Pr&#252;fungsberichts gefordert, einstimmig und gegen die Empfehlung des Bundesbankpr&#228;sidenten Jens Weidmann. Der Rechnungshof will der Bitte gleichwohl nachkommen,&#8221; wusste die <a href="http://www.sueddeutsche.de/geld/edelmetall-reserven-der-bundesbank-inventur-mit-der-goldwaage-1.1357345" target="_blank">S&#252;ddeutsche Zeitung</a> am gleichen Tag und erkl&#228;rte eurotreu: <span id="more-6545"></span></p>
<blockquote><p>&#8220;Die Bundesbank h&#228;lt solche Ideen f&#252;r haneb&#252;chen. Die W&#228;hrungsh&#252;ter wollen die Goldreserven im Ausland belassen, zumal eine R&#252;ckf&#252;hrung auch sehr teuer k&#228;me. Zudem h&#228;lt man die eigene Bilanzierung f&#252;r angemessen, es soll Barrenlisten geben, aus denen genau hervorgeht, wo der deutsche Schatz lagert. Nat&#252;rlich k&#246;nnte die Bundesbank ihre Goldbest&#228;nde komplett nach Frankfurt holen. Dann st&#252;nde einer gr&#252;ndlichen Inventur mit Inaugenscheinnahme nichts mehr im Wege. Aber um welchen Preis? Man stelle sich vor, die Deutschen z&#246;gen ihr Gold aus Paris ab &#8211; f&#252;r die Finanzm&#228;rkte w&#228;re das der Vorbote f&#252;r den Euro-Kollaps.&#8221;</p></blockquote>
<p>Dass die Bundesbank sehr wohl mit dem Gold Politik macht, auch wenn es im Ausland lagert, daran erinnert <a href="http://www.info.libertad.de/story/2012/04/deutsche-bundesbank-und-europ%C3%A4ische-zentralbank-schaltzentren-der-europ%C3%A4ischen" target="_blank">Karl Heinz Roth in einem auch sonst sehr lesenswerten Thesenpapier zur europ&#228;ischen Finanzkrise</a>:</p>
<blockquote><p>&#8220;Dass es der Deutschen Bundesbank in den 1990er Jahren gelang, mit der Kontrolle &#252;ber die Europ&#228;ische Zentralbank zur alleinigen Gestaltungsmacht der Euro-Zone aufzusteigen, war zum Einen dem seit dem DDR-Anschluss enorm gewachsenen deutschen Wirtschaftspotenzial zuzuschreiben. Es hatte aber auch damit zu tun, dass die Bundesbank im europ&#228;ischen Kontext &#252;ber die weitaus gr&#246;&#223;ten Gold- und Devisenreserven verf&#252;gt. Allein die Goldreserven beziffern sich derzeit auf ein Volumen von 3.402 Tonnen mit einem Marktwert von 140 Milliarden Euro. Das machte es den deutschen Herrschaftseliten m&#246;glich, innerhalb der Euro-Zone eine Offensive des Lohn- und Preisdumpings zu starten, der die &#252;brigen Mitgliedsl&#228;nder nichts entgegen zu setzen haben. Da sie ihre W&#228;hrungssouver&#228;nit&#228;t zugunsten der europ&#228;ischen Einheitsw&#228;hrung aufgegeben haben, k&#246;nnen sie ihre verschlechterte Wettbewerbsf&#228;higkeit nicht mehr durch die Abwertung ihrer Nationalw&#228;hrungen ausgleichen. Auf diese Weise avancierte Deutschland zum Zentrum der Kapitalallokation innerhalb der Euro-Zone, w&#228;hrend die Peripheriel&#228;nder systematisch de-industrialisiert und ihre Unterklassen durch EZB-gesteuerte Austerit&#228;tsprogramme ausgepl&#252;ndert werden.&#8221;</p></blockquote>
<p>Aber Roth begn&#252;gt sich nicht nur mit historischer, polit-&#246;konomischer Analyse, er macht auch konkrete Vorschl&#228;ge, einer davon betrifft den Umgang mit dem deutschen Gold:</p>
<blockquote><p>&#8220;Die Deutsche Bundesbank ist seit der Etablierung der Europ&#228;ischen Zentralbank &#252;berfl&#252;ssig geworden. Sie kann ersatzlos liquidiert werden, sobald es zum Aufbau eines f&#246;deralen europ&#228;ischen Zentralbanksystems gekommen ist (vgl. unten). Dabei sind auch die Gold- und Devisenreserven aufzul&#246;sen. Soweit sie nicht als Mindestreserve in das f&#246;derale europ&#228;ische Zentralbanksystem eingehen, sind sie jeweils h&#228;lftig zur Tilgung der noch weitgehend unbeglichenen deutschen Reparationsschulden des zweiten Weltkriegs und zum Aufbau eines europ&#228;ischen bzw. transkontinentalen Aufbaufonds heranzuziehen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Nationalistische und linke Goldpolitik. Der Unterschied d&#252;rfte klar geworden sein.</p>
<div id="vgwpixel"></div>]]></content:encoded>
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		<title>Wem geh&#246;rt das Geschlecht?</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 08:32:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lea</dc:creator>
				<category><![CDATA[Akteure]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterverhältnisse]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit/Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[Praktische Kämpfe]]></category>
		<category><![CDATA[Argentinien]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechtergerechtigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechtsidentitäten]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstbestimmung]]></category>
		<category><![CDATA[Transsexualität]]></category>
		<category><![CDATA[Zwangspsychatrisierung]]></category>

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		<description><![CDATA[W&#228;hrend in Berlin verschiedene Initativen und Einzelpersonen gegen die Zwangspsychatrisierung von &#8220;Alex&#8221; k&#228;mpfen, einem 11j&#228;hrigem Kind, das entgegen seinem bei der Geburt zugewiesenem Geschlecht lebt, entwickeln sich in Argentinien unvorstellbare Fortschritte in puncto Selbstbestimmung der Geschlechtsidentit&#228;t: In Argentinien darf k&#252;nftig jede und jeder selbst das eigene Geschlecht bestimmen – ganz ohne Hormonbehandlung oder Chirurgie. Es <a href="http://www.who-owns-the-world.org/2012/05/16/wem-gehort-das-geschlecht/#more-6542" class="more-link">Continue reading &#8594;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>W&#228;hrend in Berlin verschiedene Initativen und Einzelpersonen gegen die Zwangspsychatrisierung von<a href="http://bewegung.taz.de/termine/zwangspsychiatrisierung-von-alex-sofort-stoppen"> &#8220;Alex&#8221;</a> k&#228;mpfen, einem 11j&#228;hrigem Kind, das entgegen seinem bei der Geburt zugewiesenem Geschlecht lebt, entwickeln sich in Argentinien unvorstellbare Fortschritte in puncto Selbstbestimmung der Geschlechtsidentit&#228;t:</p>
<blockquote><p>In Argentinien darf k&#252;nftig jede und jeder selbst das eigene Geschlecht bestimmen – ganz ohne Hormonbehandlung oder Chirurgie. Es ist ein weltweit einmaliges Gesetz.</p></blockquote>
<p>Lest dazu einen aktuellen Artikel in der <a href="http://www.taz.de/!93187/">Taz</a>.</p>
<div id="vgwpixel"></div>]]></content:encoded>
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		<title>Allheilmittel Genossenschaft?</title>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2012 15:24:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Franziska Frielinghaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Reichtumsverteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Eigentum]]></category>
		<category><![CDATA[Privatisierungsfolgen]]></category>
		<category><![CDATA[Rekommunalisierung]]></category>

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		<description><![CDATA[In Berlin gibt es eine neue Initiative: B&#252;rgerEnergie Berlin. Was sich hinter demokratischer Mitbestimmung verbirgt, ist eine mittelst&#228;ndische Geldanlage, die Gewinne verspricht und den Senat Berlin aus seiner kommunalen Verantwortung entl&#228;sst. Das Ziel von B&#252;rgerEnergie Berlin ist es, die Konzessionsrechte f&#252;r das Berliner Stromnetz ab 2015 zu erwerben. Bisher ist Vattenfall Europe Distribution Berlin Eigent&#252;mer. <a href="http://www.who-owns-the-world.org/2012/05/14/allheilmittel-genossenschaft/#more-6539" class="more-link">Continue reading &#8594;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Goldene Stunde / Golden Hour" href="http://www.flickr.com/photos/48801602@N07/4954108377/" target="_blank"><img src="http://farm5.staticflickr.com/4127/4954108377_73db0d117e.jpg" alt="Goldene Stunde / Golden Hour" width="209" height="140" /></a> In Berlin gibt es eine neue Initiative: <a href="http://www.buerger-energie-berlin.de/" target="_blank">B&#252;rgerEnergie Berlin</a>. Was sich hinter demokratischer Mitbestimmung verbirgt, ist eine mittelst&#228;ndische Geldanlage, die Gewinne verspricht und den Senat Berlin aus seiner kommunalen Verantwortung entl&#228;sst. <span id="more-6539"></span></p>
<p>Das Ziel von B&#252;rgerEnergie Berlin ist es, die Konzessionsrechte f&#252;r das Berliner Stromnetz ab 2015 zu erwerben. Bisher ist Vattenfall Europe Distribution Berlin Eigent&#252;mer. Die Millionengewinne sollen besser den B&#252;rger_innen zugute kommen und regional wirksam werden. Die Initiative B&#252;rgerEnergie verspricht jedem Genossenschaftsmitglied eine gute sichere Geldanlage:</p>
<blockquote><p>Und jeder Einzelne, der mitmacht, kann auch selbst profitieren: Ein Stromnetz ist eine sichere Anlage und erzielt in der Regel stabile Renditen.</p></blockquote>
<p>Bis 2003 war die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bewag_%28Berlin%29" target="_blank">Westberliner Bewag AG</a> zust&#228;ndig f&#252;r die Berliner Stromversorgung. Wobei die Stadt Eigent&#252;merin der Stromanlagen blieb. 2003 ging die Bewag an <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vattenfall_Europe" target="_blank">Vattenfall</a> &#252;ber und hat seitdem satte Gewinne eingestrichen.</p>
<p>Die Initiative sieht vor, dass 25% auch in kommunale Hand zur&#252;ckgehen kann. Dennoch ist es offensichtlich, dass gerade hier das Genossenschaftsmodell eine Rekommunalisierung des Berliner Stromnetzes verhindert, indem es <a href="http://www.taz.de/Energie-I-/!92214/" target="_blank">dem Senat ein sch&#246;nes Feigenblatt reicht</a> und dem &#246;kologisch bewussten und verantwortungsvollen Mittelstand ein gutes Gewissen verschafft.</p>
<p>Die Forderungen des <a href="http://berliner-energietisch.net/" target="_blank">B&#252;ndnisses Berliner Energietisch</a> zur Rekommunalisierung des Berliner Stromnetzes sind begr&#252;&#223;enswerter.</p>
<p>Dennoch: Um tats&#228;chlich Eigentumsrechte in Frage zu stellen, statt nur Verteilungseffekte zu erzielen, m&#252;ssen beide Initiativen &#246;ffentliches Eigentum offensiver ins Zentrum ihrer Forderungen stellen. Allein die regionale Reinvestition von Gewinnen bewirkt noch keine F&#246;rderung emanzipativer, d.h. &#8220;guter&#8221; Arbeit. Alleine die Gr&#252;ndung einer renditeorientierten Genossenschaft bringt die Eigentumsverh&#228;ltnisse nicht ins Wanken. Und allein die Rekommunalisierung bedeutet noch nicht den &#220;bergang zu offener, d.h. partizipativer und transparenter Organisierung von Fragen der &#246;ffentlichen Energieversorgung.</p>
<p>Ein Beispiel f&#252;r eine <a href="http://www.who-owns-the-world.org/2011/10/06/smud/#more-5666" target="_blank">gemeinn&#252;tzige kommunale Energieversorgung</a> l&#228;sst sich bspw. in Sacramento, Kalifornien, finden.</p>
<div id="vgwpixel"></div>]]></content:encoded>
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		<title>Privatisierungswunschzettel</title>
		<link>http://www.who-owns-the-world.org/2012/05/08/privatisierungswunschzettel/</link>
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		<pubDate>Tue, 08 May 2012 09:39:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Euskirchen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Privatisierung (allg.)]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Bank]]></category>
		<category><![CDATA[Europäische Union]]></category>
		<category><![CDATA[Privatisierungspläne]]></category>

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		<description><![CDATA[Anbei der Privatisierungswunschzettel der Deutschen Bank (&#8220;Deutsche Bank: M&#246;glichkeiten der Privatisierung im Euro-Gebiet&#8221;). Aus dem Fazit: Ein erheblicher Teil des Potenzials liegt auf der Ebene der Kommunen. Wegen der mehr oder minder starken Autonomie der Kommunen erschwert das umfassende Privatisierungsinitiativen. Die Einbeziehung internationaler Organisationen kann f&#252;r mehr Konsequenz und Konsistenz nationaler Initiativen sorgen. Das ist <a href="http://www.who-owns-the-world.org/2012/05/08/privatisierungswunschzettel/#more-6531" class="more-link">Continue reading &#8594;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anbei der <a href="http://www.who-owns-the-world.org/wp-content/uploads/2012/05/2011-10-20-deutschebank-moeglichkeitenderprivatisierungimeurogebiet.pdf">Privatisierungswunschzettel der Deutschen Bank</a> (&#8220;Deutsche Bank: M&#246;glichkeiten der Privatisierung im Euro-Gebiet&#8221;). Aus dem Fazit:</p>
<blockquote><p>Ein erheblicher Teil des Potenzials liegt auf der Ebene der Kommunen. Wegen der mehr oder minder starken Autonomie der Kommunen erschwert das umfassende Privatisierungsinitiativen.<br />
Die Einbeziehung internationaler Organisationen kann f&#252;r mehr Konsequenz und Konsistenz nationaler Initiativen sorgen. Das ist umso wichtiger, als Privatisierungen oft zun&#228;chst unpopul&#228;re Entscheidungen voraussetzen und mitunter erst mittel- bis langfristig positive Effekte zeigen.</p></blockquote>
<p>Linke, die diese &#8220;positiven Effekte&#8221; kennen, dabei wissen, wem sie zugute kommen und wem nicht und sich im Klaren dar&#252;ber sind, <a href="http://www.jungewelt.de/2012/05-05/025.php" target="_blank">worum es bei dieser Privatisierungsagenda <em>eigentlich</em> geht</a>, k&#246;nnen daraus ableiten: Kommunen und Subsidiarit&#228;t st&#228;rken, internationalen oder Weltorganisationen misstrauen, eigene international und global wirksame Anti-Privatisierungs-Organisierung st&#228;rken.</p>
<div id="vgwpixel"></div>]]></content:encoded>
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		<title>Die Sojabombe</title>
		<link>http://www.who-owns-the-world.org/2012/05/07/sojabombe/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 May 2012 16:48:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Franziska Frielinghaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Biodiversität/gen.Ressourcen]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit/Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[Reichtumsverteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Kämpfe]]></category>
		<category><![CDATA[Lateinamerika]]></category>
		<category><![CDATA[Privatisierungsfolgen]]></category>
		<category><![CDATA[Reichland]]></category>

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		<description><![CDATA[Als Bauer und B&#228;uerin in Paraguay ist man gut beraten kein Soja anzubauen. Die riesigen Soja-Felder zerst&#246;ren die Gesundheit der Menschen und andere Pflanzenkulturen auf den benachbarten &#196;ckern. &#8220;Soja ist f&#252;r mich wie eine Bombe,&#8221; heisst es in dem Film &#8220;Raising Resistente&#8221;. Dokumentiert wird der Soja-Konflikt zwischen Kleinbauern und _b&#228;uerinnen, Agrarindustrie und Gesundheitslobby. Auf heise.de <a href="http://www.who-owns-the-world.org/2012/05/07/sojabombe/#more-6527" class="more-link">Continue reading &#8594;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Tofu marinado con crujiente de frutos secos" href="http://www.flickr.com/photos/94844141@N00/6184448861/" target="_blank"><img src="http://farm7.staticflickr.com/6164/6184448861_e920f69606.jpg" alt="Tofu marinado con crujiente de frutos secos" width="131" height="165" /></a> Als Bauer und B&#228;uerin in Paraguay ist man gut beraten kein Soja anzubauen. Die riesigen Soja-Felder zerst&#246;ren die Gesundheit der Menschen und andere Pflanzenkulturen auf den benachbarten &#196;ckern. &#8220;Soja ist f&#252;r mich wie eine Bombe,&#8221; heisst es in dem <a href="http://raising-resistance.com/" target="_blank">Film &#8220;Raising Resistente&#8221;</a>. Dokumentiert wird der Soja-Konflikt zwischen Kleinbauern und _b&#228;uerinnen, Agrarindustrie und Gesundheitslobby. <span id="more-6527"></span>Auf heise.de schreibt <a href="http://www.heise.de/tp/artikel/36/36864/1.html" target="_blank">R&#252;diger Suchsland</a>:</p>
<blockquote><p>Eindringlich schildert der Film den wachsenden Widerstand dieser Campesinos gegen die Dominanz landwirtschaftlicher Gro&#223;konzerne und den aggressiven Einsatz von Gentechnologie, der ihre Kinder erblinden und das Vieh sterben l&#228;sst.</p></blockquote>
<p>Das gentechnisch ver&#228;nderte Soja kann trotz massiven Einsatzes von Pestiziden, Bioziden, Herbiziden, Insektiziden wachsen. Je nach Windrichtung vernichten die Chemikalien die Pflanzen der benachbarten Anbaufl&#228;chen. Die Kleinbauern und -b&#228;uerinnen k&#228;mpfen ums &#220;berleben.</p>
<p>Auf der Webseite der <a href="http://proparaguay.de/html/sojaanbau.php" target="_blank">Pro Paraguay Initiative</a> ist zu lesen:</p>
<blockquote><p>Hinsichtlich des grausamen und gewaltsamen Gesichts der Soja-Industrie im Bereich des Mercosur ist Paraguay ein extremer Fall. Jeden Hektar Soja bezahlen die l&#228;ndlichen Gemeinschaften in Paraguay mit ihrem Blut. F&#252;r das Agro-Business stellt die l&#228;ndliche Kleinbauernwirtschaft  ein Hindernis dar, welches zum Zwecke der eigenen Expansion aus dem Weg zu r&#228;umen ist.</p></blockquote>
<p>Sie berichten vom Kampf um ausreichend Anbaufl&#228;che f&#252;r die Kleinb&#228;uer_innen, von Vertreibungen durch Milit&#228;rs und Paramilit&#228;rs, <a href="http://land-grabbing.de/" target="_blank">land grabbing</a> und vom Scheitern einer Landreform an der fortschreitenden Privatisierung &#246;ffentlichen Lands.</p>
<p>R&#252;diger Suchsland weist in seinem Artikel darauf hin, dass die auf Soja basierende Tofuproduktion ihre Abnehmer_innen nicht zuletzt in deutschen Wohlstandsvierteln findet. Aber nicht nur Vegetarier_innen und Veganer_innen stellen die t&#246;dliche Nachfrage. Soja kommt in gro&#223;em Stil als Futter in der Viehwirtschaft und damit der Fleischproduktion zum Einsatz. Nicht nur die Gegen&#252;berstellung Soja = gut, Fleisch = b&#246;se kommt so ins Wanken, sondern &#8211; allgemein gesprochen:</p>
<blockquote><p>die schlichten Gleichungen von Teilen der Gesundheitslobby [sind] viel zu einfach und billig […]. Es geht hier auch um &#252;bertriebene Reinheitsvorstellungen: Sauberes Essen, saubere Natur.</p></blockquote>
<p>Aber ohne Blick auf die Produktionsbedingungen ist kein &#8220;sauberes&#8221; Essen m&#246;glich. Denn das Gute Leben der Konsument_innen h&#228;ngt mit dem Guten Leben der Produzent_innen zusammen. Und ohne Gute Arbeit kein Gutes Leben. Damit wird &#8220;Konsument_innen-Souver&#228;nit&#228;t&#8221; zu Klassenkampf.</p>
<p>Der Film &#8220;Raising Resistente&#8221; l&#228;uft jetzt in den Kinos.</p>
<div id="vgwpixel"></div>]]></content:encoded>
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		<title>Fusion der Klinikbetreiber</title>
		<link>http://www.who-owns-the-world.org/2012/05/02/helios-rhon-fusion/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 May 2012 12:28:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Euskirchen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit/Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[Fusion]]></category>
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		<category><![CDATA[Krankenhäuser]]></category>
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		<description><![CDATA[Derzeit gehen die beiden privaten Klinikketten Helios (Konzernbereich von Fresenius) und die kleinere (aber auch gro&#223;e) Rh&#246;n in die Fusion. Dabei geht es nicht nur darum, den gr&#246;&#223;ten Krankenhausbetreiber des Landes aufzubauen, wie das ND festh&#228;lt. Auch nicht darum, 80.000 Jobs in Berlin zu schaffen (Berliner Zeitung). Die FTD erl&#228;utert das noch weitergehende Vorhaben: Der <a href="http://www.who-owns-the-world.org/2012/05/02/helios-rhon-fusion/#more-6521" class="more-link">Continue reading &#8594;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" title="Logo der Helios Kliniken" src="https://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/thumb/e/ee/Logo_Helios_Kliniken.svg/150px-Logo_Helios_Kliniken.svg.png" alt="" width="77" height="74" />Derzeit gehen die beiden privaten Klinikketten <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Helios_Kliniken" target="_blank">Helios</a> (Konzernbereich von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Fresenius_%28Unternehmen%29" target="_blank">Fresenius</a>) und die kleinere (aber auch gro&#223;e) <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Rh%C3%B6n-Klinikum" target="_blank">Rh&#246;n</a> in die Fusion. Dabei geht es nicht nur darum, den <a href="http://www.neues-deutschland.de/artikel/225320.100-krankenhaeuser-in-einer-hand.html" target="_blank">gr&#246;&#223;ten Krankenhausbetreiber des Landes</a> aufzubauen, wie das ND festh&#228;lt. Auch nicht darum, <a href="http://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft/fresenius-helios-rhoen-wird-sitz-in-berlin-haben,10808230,15012070.html" target="_blank">80.000 Jobs in Berlin</a> zu schaffen (Berliner Zeitung). Die FTD erl&#228;utert das noch weitergehende Vorhaben:</p>
<blockquote><p>Der Masterplan &#8230; geht allerdings weit &#252;ber den Aufbau des gr&#246;&#223;ten Klinikbetreibers der Republik hinaus und w&#228;re eine Revolution im Gesundheitsmarkt. M&#252;nch [Aufsichtsratschef des MDAX-Konzerns Rh&#246;n-Klinikum; me] will, dass der neue Konzern eine private Zusatzversicherung anbietet, der die Patienten an Helios-Rh&#246;n bindet. <em>&#8220;Die Idee ist, eine normierte Versicherung anzubieten, die konkret und vor Ort Leistungen verspricht und einh&#228;lt. Wir haben bei einem Zusammenschluss das Angebot, wir haben die Maschine dahinter, um das Versicherungsversprechen wirklich einzul&#246;sen&#8221;</em>, sagte er der FTD. &#8230;<br />
Das Konzept einer klinikgebundenen Zusatzversicherung wird schon l&#228;nger diskutiert &#8211; h&#228;tte allerdings noch nie eine solche Marktmacht hinter sich gehabt. Ein &#228;hnliches Projekt unter umgekehrten Vorzeichen ist bereits gescheitert: So hatte die Deutsche Krankenversicherung versucht, im gro&#223;en Stil &#196;rztezentren f&#252;r Privatversicherte aufzubauen. Das Angebot misslang, vielen Patienten war die N&#228;he zum Versicherer zu gro&#223;. Sie f&#252;rchteten Einbu&#223;en an Qualit&#228;t, wenn Versicherung und Versorgung in einer Hand liegen und sie nicht mehr selbst entscheiden k&#246;nnen, zu welchem Arzt oder welcher Klinik sie gehen. <small><a href="http://www.ftd.de/unternehmen/handel-dienstleister/gesundheitswirtschaft/:mega-fusion-aufruf-zur-revolution/70029756.html" target="_blank">Quelle FTD</a></small></p></blockquote>
<p>Derzeit schwelt der <a href="http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/uni-klinikum-giessen-und-marburg-rathauschef-land-soll-privatisierung-zuruecknehmen-11699802.html" target="_blank">Konflikt um die Privatisierung der Uni-Kliniken in Gie&#223;en und Marburg</a> (dazu auch eine <a href="http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/234132/" target="_blank">Stellungnahme aus der Uni</a>), die Rh&#246;n 2006 dem Land Hessen abgekauft hat.</p>
<p><a href="http://www.who-owns-the-world.org/tag/gesundheit/">Hier</a> mehr lesen oder bei der <a href="http://www.ftd.de/suche?query=fresenius&amp;Suche=Suche" target="_blank">FTD</a></p>
<div id="vgwpixel"></div>]]></content:encoded>
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		<title>Design macht sich nicht die H&#228;nde schmutzig?</title>
		<link>http://www.who-owns-the-world.org/2012/04/30/design-schmutzig/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 08:00:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Franziska Frielinghaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politikfelder]]></category>
		<category><![CDATA[Reichtumsverteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Armut]]></category>
		<category><![CDATA[Produktionsbedingungen]]></category>
		<category><![CDATA[Reichland]]></category>

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		<description><![CDATA[photo by: Nuno Luciano Wir machen das Design und ihr die Herstellung. Wir sitzen in Stockholm und ihr in Bangladesh. Wir arbeiten in hellen luftigen Arbeitsr&#228;umen und ihr schuftet in lebensgef&#228;hrlichen Textilherstellungsanlagen. Wir verkaufen unsere T-Shirts f&#252;r 5€ und verdienen trotzdem ganz viel Geld. Ihr riskiert euer Leben und verdient einen Hungerlohn. So produziert H&#38;M <a href="http://www.who-owns-the-world.org/2012/04/30/design-schmutzig/#more-6507" class="more-link">Continue reading &#8594;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="photo_left"><a href="http://www.who-owns-the-world.org/wp-content/uploads/2012/05/your_art_here_arts_and_fashion_design_contest_by_hm.jpg" rel="lightbox[6507]" rel="shadowbox[sbpost-6507];player=img;"><img src="http://www.who-owns-the-world.org/wp-content/uploads/2012/05/your_art_here_arts_and_fashion_design_contest_by_hm.jpg" alt="" width="144" height="69" /></a><br />
<small><a title="Attribution License" href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/" target="_blank"><img style="margin: 0pt; padding: 0pt;" title="Creative Commons License" src="http://www.who-owns-the-world.org/wp-content/plugins/compfight/images/cc.png" alt="Creative Commons License" width="16" height="16" border="0" /></a> photo by: <a title="Nuno Luciano" href="http://flickr.com/46756575@N00/5725378681/" target="_blank">Nuno Luciano</a></small></div>
<p>Wir machen das Design und ihr die Herstellung. Wir sitzen in Stockholm und ihr in Bangladesh. Wir arbeiten in hellen luftigen Arbeitsr&#228;umen und ihr schuftet in lebensgef&#228;hrlichen Textilherstellungsanlagen. Wir verkaufen unsere T-Shirts f&#252;r 5€ und verdienen trotzdem ganz viel Geld. Ihr riskiert euer Leben und verdient einen Hungerlohn. So produziert H&amp;M und verkauft sich als nachhaltig und gut. <span id="more-6507"></span></p>
<p>Die Nachhaltigkeitsverantwortliche von H&amp;M, Helena Helmerson, erkl&#228;rt im <a href="http://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft/nachhaltige-mode--es-hilft--keinen-trockner-zu-benutzen-,10808230,14962320,item,1.html" target="_blank">Interview</a> wie. Produziert werden Blusen aus recycelten Plastikflaschen und T-Shirts aus &#214;ko-Baumwolle. Sie empfiehlt schonende Waschg&#228;nge f&#252;r eine l&#228;ngere Haltbarkeit. Und sie meint, um m&#246;glichst viele Menschen vom Kauf nachhaltiger H&amp;M Klamotten zu &#252;berzeugen, m&#252;ssen diese billig sein.</p>
<p>Der erste Haken in der Pr&#228;sentation: Wenn alles mehrere Jahre h&#228;lt, wird weniger gekauft, wird der Gewinn geschm&#228;lert.</p>
<p>Die weitaus gr&#246;&#223;ere Verlogenheit steckt allerdings in der Unterschlagung der Produktionsbedingungen. Wolfgang Uchatius beschreibt in der Reportage <a href="http://www.zeit.de/2010/51/Billige-T-Shirts" target="_blank">Das Welthemd</a> wie es m&#246;glich ist, dass H&amp;M so billig produzieren kann.</p>
<p>Die Baumwolle kommt aus den USA.</p>
<blockquote><p>400 Gramm Baumwolle ben&#246;tige man f&#252;r das T-Shirt von H&amp;M, hatte der Textilexperte Horst Sahm gesagt, in seinem B&#252;ro westlich von Berlin. Nur 40 Cent musste man in den vergangenen Jahren daf&#252;r bezahlen. Das T-Shirt ist billig, weil der Rohstoff daf&#252;r so g&#252;nstig war.[…] In Amerika leben 19.000 Baumwollbauern. In den vergangenen zehn Jahren erhielten sie 25 Milliarden Dollar vom Staat. Angelockt von diesem Geld, bauten sie jedes Jahr genug Baumwolle f&#252;r zehn Milliarden T-Shirts an. Die Baumwolle wurde billiger. Das T-Shirt auch. Die amerikanischen Steuerzahler haben nicht nur ihre Farmer subventioniert, sondern auch das T-Shirt von H&amp;M.<br />
In Indien und Afrika leben zehn Millionen Baumwollbauern. Sie bekommen ihr Geld nicht vom Staat, sondern vom Weltmarkt. Von den niedrigen Baumwollpreisen der vergangenen Jahre konnten sie kaum leben.</p></blockquote>
<p>Die Baumwolle wird auf einem Schiff nach Bangladesch verfrachtet.</p>
<blockquote><p>H&amp;M besitzt hier keine eigenen Fabriken. Das ist das n&#228;chste Geheimnis des billigen T-Shirts. H&amp;M bestellt die Ware dort, wo sie am g&#252;nstigsten ist, in China, Kambodscha oder in Bangladesch.</p></blockquote>
<p>250 T-Shirts pro Stunde ist die Vorgabe. Das ist nur zu schaffen, wenn die Arbeiterinnen nichts trinken und nicht auf die Toilette m&#252;ssen. Das 10 bis 12 Stunden am Tag 6 bis 7 Tage die Woche. Daf&#252;r bekommen sie ca. 1€ am Tag oder 36€ im Monat. Die &#220;berstunden sind einberechnet. Regina Bruckner, Autorin des <a href="http://derstandard.at/1295570904119/Das-Welthemd-Warum-das-HM-T-Shirt-so-billig-ist" target="_blank">Standard</a>, sieht einen Ausweg in der individuellen Kaufentscheidung f&#252;r das nicht nur &#246;kologisch nachhaltig, sondern auch auf der Basis fairer Entlohnung produzierte T-Shirt. N&#246;tig ist jedoch vor allem auch der politische Druck <em>in</em> der Produktion. Letztlich kann nur organisierte Arbeit dem Markt das abtrotzen, was die Subjekte der Arbeit zum Leben brauchen. Auf diesen Zusammenhang zielt die Frage von Jutta Maier in ihrem Interview in der Berliner Zeitung vom 21./22.4.2012, warum denn H&amp;M den Arbeiterinnen nicht den gewerkschaftlich geforderten Lohn von 50€ monatlich zahlt. Die Antwort:</p>
<blockquote><p>Wir sind der Auffassung, dass unser Gesch&#228;ft das Designen von Mode ist, nicht die Herstellung. (BLZ 21./22.4.2012)</p></blockquote>
<p>Die ehrliche Antwort aus der H&amp;M-Zentrale h&#228;tte gelautet: Warum sollten wir? Solange die Gewerkschaften national zersplittert sind, sind sie zu machtlos, um uns so etwas abzuzwingen.</p>
<p>Dazu passend auch noch der Beitrag <a href="http://www.who-owns-the-world.org/2012/03/20/sweatshops-t-shirt/" target="_blank">How many Sweatshops does it take to make this T-Shirt?</a></p>
<div id="vgwpixel"></div>]]></content:encoded>
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		<title>Neuer Film: Catastroika</title>
		<link>http://www.who-owns-the-world.org/2012/04/27/neuer-film-catastroika/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 12:59:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike Nagler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am gestrigen 26. April 2012 wurde der Film Catastroika ver&#246;ffentlicht. Die Macher von Debtocracy, einem Dokumentarfilm, der Millionen von Menschen auf der ganzen Welt erreichte, pr&#228;sentieren ihre neue Produktion. Der Dokumentarfilm enth&#252;llt die bevorstehenden Ergebnisse des aktuellen Ausverkaufs des griechischen &#246;ffentlichen Verm&#246;gens, welcher unter Berufung auf die Staatsverschuldung erzwungen wird. Anhand von Beispielen u.a. aus <a href="http://www.who-owns-the-world.org/2012/04/27/neuer-film-catastroika/#more-6504" class="more-link">Continue reading &#8594;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://dai.ly/I7LYAZ" target="_blank"><img class="alignleft" src="http://mikenagler1.files.wordpress.com/2012/04/catastroika-e1335530459109.jpg?w=450&amp;h=279" alt="" width="242" height="150" /></a>Am gestrigen 26. April 2012 wurde der Film Catastroika ver&#246;ffentlicht. Die Macher von <a href="http://mikenagler1.wordpress.com/2011/10/06/debtocracy-eine-dokumentation-uber-die-hintergrunde-der-staatsverschuldung/" target="_blank">Debtocracy</a>, einem Dokumentarfilm, der Millionen von Menschen auf der ganzen Welt erreichte, pr&#228;sentieren ihre neue Produktion. Der Dokumentarfilm enth&#252;llt die bevorstehenden Ergebnisse des<a href="http://mikenagler1.wordpress.com/2012/04/27/der-grose-ausverkauf-was-in-griechenland-so-alles-zum-verkauf-steht/" target="_blank"> aktuellen Ausverkaufs des griechischen &#246;ffentlichen Verm&#246;gens</a>, welcher unter Berufung auf die Staatsverschuldung erzwungen wird. Anhand von Beispielen u.a. aus London, Paris, Berlin, Moskau und Rom, prognostiziert Catastroika, was passieren wird, wenn dieser Privatisierungskurs fortgesetzt wird.<span id="more-6504"></span></p>
<p>Unter anderem Slavoj Zizek, Naomi Klein, Luis Sepulveda, Ken Loach und Greg Palast kommen in dem Film zu Wort, beurteilen die K&#252;rzungs- und Ver&#228;u&#223;erungsma&#223;nahmen der unter Druck stehenden griechischen Regierung und erkl&#228;ren die Zusammenh&#228;nge zwischen entfesselten Finanzm&#228;rkten und der zunehmenden Entdemokratisierung in Europa. Akademiker und Spezialisten wie Dani Rodrik, Alex Callinicos, Ben Fine, Costas Douzinas, Dean Baker und Aditya Chakrabortty pr&#228;sentieren bisher unbekannte Aspekte der Privatisierung in Griechenland und anderen L&#228;ndern.</p>
<div class="photo_left"><a title="Glass smash 1" href="http://www.flickr.com/photos/16102959@N00/3487084290/" target="_blank"><img title="Glass smash 1" src="http://farm4.staticflickr.com/3611/3487084290_6e4ae63d60.jpg" alt="Glass smash 1" width="127" height="168" /></a><br />
<small><a title="Attribution License" href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/" target="_blank"><img style="margin: 0pt; padding: 0pt;" title="Creative Commons License" src="http://www.who-owns-the-world.org/wp-content/plugins/compfight/images/cc.png" alt="Creative Commons License" width="16" height="16" border="0" /></a> credit <a title="Peter Hopper" href="http://www.flickr.com/photos/16102959@N00/3487084290/" target="_blank">Peter Hopper</a><br />
</small></div>
<p>Genau wie Debtocracy wird Catastroika von der &#214;ffentlichkeit, <a href="http://www.catastroika.com/detailsde.php?id=221&amp;type=s" target="_blank">die sowohl finanziell als auch mit Ideen zu seiner Entstehung beigetragen</a> co-produziert. Der Dokumentarfilm steht unter der Creative Commons Lizens kostenfrei zur Verf&#252;gung.</p>
<p>Neben der griechischen Originalfassung ist der Film bisher nur <a href="http://dai.ly/I7LYAZ" target="_blank">mit englischem Untertitel</a> im Netz. Eine Version mit deutschen Untertiteln wird sicherlich innerhalb der n&#228;chsten Tage und Wochen im Netz zu finden sein. Weitere Informationen auf der Seite von Catastroika:  <a href="http://www.catastroika.com" target="_blank">www.catastroika.com</a></p>
<p><em><br />
</em></p>
<div id="vgwpixel"></div>]]></content:encoded>
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		<title>Was in Griechenland so zum Verkauf steht</title>
		<link>http://www.who-owns-the-world.org/2012/04/27/was-in-griechenland-so-zum-verkauf-steht/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 11:36:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike Nagler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Ausverkauf &#246;ffentlichen Eigentums in den s&#252;deurop&#228;ischen L&#228;ndern schreitet voran. Die Deutsche Bank (Studie der DB Research vom Oktober 2011, pdf) und die deutsche bundeseigene Au&#223;enwirtschafts-F&#246;rderagentur “Germany Trade and Invest” (GTAI) ber&#228;t den “Hellenic Republic Asset Development Fund” (HRADF), der seit Ende M&#228;rz alle Besitztitel an griechischem Staatseigentum h&#228;lt und dessen Verkauf vorbereitet (hier mehr <a href="http://www.who-owns-the-world.org/2012/04/27/was-in-griechenland-so-zum-verkauf-steht/#more-6502" class="more-link">Continue reading &#8594;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Ausverkauf &#246;ffentlichen Eigentums in den s&#252;deurop&#228;ischen L&#228;ndern schreitet voran. Die Deutsche Bank (<a href="http://mikenagler1.files.wordpress.com/2012/04/2011-10-20-deutschebank-mc3b6glichkeitenderprivatisierungimeurogebiet.pdf" target="_blank">Studie der DB Research vom Oktober 2011, pdf</a>) und die deutsche bundeseigene Au&#223;enwirtschafts-F&#246;rderagentur “Germany Trade and Invest” (<a href="http://www.gtai.de/GTAI/Navigation/DE/trade.html" target="_blank">GTAI</a>) ber&#228;t den “Hellenic Republic Asset Development Fund” (HRADF), der seit Ende M&#228;rz alle Besitztitel an griechischem Staatseigentum h&#228;lt <span id="more-6502"></span>und dessen <a href="http://mikenagler1.wordpress.com/2011/12/29/verkauft-doch-eure-inseln-ihr-pleite-griechen/" target="_blank">Verkauf</a> vorbereitet (<a href="http://mikenagler1.wordpress.com/2012/04/25/privatisierung-in-griechenland-nach-dem-modell-der-treuhand/" target="_blank">hier mehr dazu</a>). Der HRADF arbeitet <a href="http://mikenagler1.wordpress.com/2011/09/08/beutezug-ost-%E2%80%93-die-treuhand-und-die-abwicklung-der-ddr/" target="_blank">nach dem Modell der deutschen Treuhand</a>, die ab 1990 das einstige DDR Volksverm&#246;gen verschleuderte. Auf der Webseite der &#8220;Aktiengesellschaft zur Verwertung des &#246;ffentlichen Verm&#246;gens&#8221; gibt es eine &#220;bersicht dar&#252;ber, was in Griechenland so alles zum Verkauf steht: <a href="http://www.hradf.com/en" target="_blank">http://www.hradf.com/en</a> (nur in englisch oder griechisch).</p>
<div><a href="http://mikenagler1.files.wordpress.com/2012/04/2012-privatisierung-griechenland000.jpg" rel="lightbox[6502]" rel="shadowbox[sbpost-6502];player=img;"><img src="http://mikenagler1.files.wordpress.com/2012/04/2012-privatisierung-griechenland000.jpg?w=450&amp;h=396" alt="Auszug aus der Liste der zur Privatisierung angebotenen Unternehmen" width="450" height="396" /></a></div>
<div>Auszug aus der Liste, der zur Privatisierung angebotenen Unternehmen</div>
<p>Mehr dazu <a href="http://mikenagler1.wordpress.com/2012/04/27/der-grose-ausverkauf-was-in-griechenland-so-alles-zum-verkauf-steht/" target="_blank">u.a. hier</a>.</p>
<div id="vgwpixel"></div>]]></content:encoded>
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		<title>Occupy geht weiter</title>
		<link>http://www.who-owns-the-world.org/2012/04/25/occupy-geht-weiter/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 18:17:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Henrik Lebuhn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Rund um die Occupy-Bewegungen war es in letzter Zeit ruhig geworden. Doch nun scheint es wieder los zu gehen: F&#252;r den 16. bis 19. Mai stehen europaweite Aktionstage an mit zahlreichen Protesten gegen die aktuelle Krisenpolitik der EU. In Frankfurt/Main wird in diesem Rahmen zu Blockupy Frankfurt aufgerufen. In anderen europ&#228;ischen St&#228;dten d&#252;rfte ebenfalls mit Besetzungen <a href="http://www.who-owns-the-world.org/2012/04/25/occupy-geht-weiter/#more-6499" class="more-link">Continue reading &#8594;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.who-owns-the-world.org/2012/04/25/occupy-geht-weiter/occupy_fr/" rel="attachment wp-att-6500"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6500" src="http://www.who-owns-the-world.org/wp-content/uploads/2012/04/occupy_fr-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Rund um die Occupy-Bewegungen war es in letzter Zeit ruhig geworden. Doch nun scheint es wieder los zu gehen: F&#252;r den 16. bis 19. Mai stehen europaweite Aktionstage an mit zahlreichen Protesten gegen die aktuelle Krisenpolitik der EU. In Frankfurt/Main wird in diesem Rahmen zu <a href="http://www.occupyfrankfurt.de/2012/03/21/3857/" target="_blank">Blockupy Frankfurt</a> aufgerufen. In anderen europ&#228;ischen St&#228;dten d&#252;rfte ebenfalls mit Besetzungen im Occupy-Stil zu rechnen sein. Und auch in den USA, wo viele Camps polizeilich ger&#228;umt worden waren, geht die Occupy-Bewegung in die n&#228;chste Runde. So haben AktivistInnen in Berkeley vor einigen Tagen <a href="http://occupyberkeley.org/2012/04/24/occupy-the-farm-planting-15000-seedlings-at-the-gill-tract/" target="_blank">ein Grundst&#252;ck der UC Berkeley besetzt</a> und begonnen, dort einen gro&#223;en Gemeinschaftsgarten anzulegen. Fazit: Augen aufhalten &#8212; Occupy geht weiter!</p>
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