Ein Studium in den USA zahlt sich aus!

Henrik Lebuhn | Tags: Bildung/WissenFinanzenPrivatisierung (allg.)Reichtumsverteilung

Irgendwann im Jahr 2010 wurde in den USA der gigantische Schuldenberg, der mit privaten Kreditkarten angehäuft wird, noch von einem weiteren Schuldenscherbenhaufen übertroffen — von den sogenannten ‘student loans’, also den ‘Studienkrediten’ zur Finanzierung von Studiengebühren und Lebenshaltungskosten während des Studiums. Im Laufe des Jahres 2012 dürften die ‘student loans’ in den USA die magische Grenze von einer Billion (sic!) Dollar erreichen, so Jenna Johnson in der Washington Post. Auf Finaid.org kann man sie sogar ticken sehen: die ‘Student Loan Debt Clock‘. Und nicht vergessen: Anders als das ‘gute alte Bafoeg’, sind die meisten Studienkredite in den USA verzinste Kredite, die von privaten Geldinstituten vergeben werden. In den USA zahlt sich das Studieren also richtig  aus — zumindest für die Banken.

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Der Beitrag wurde am 8. Januar 2012 um 21:48 Uhr von Henrik Lebuhn veröffentlicht. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst einen Kommentar schreiben oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.

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    Henrik Lebuhn

    *1974, ist politologe und lebt in berlin und san francisco.
    studium der politikwissenschaft und des öffentlichen rechts in hamburg, mexico city, berlin und berkeley. themen u.a.: arbeit, migration und sozialräumlichen konflikten, sowie städtischen sozialen bewegungen in deutschland und den usa....



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